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Esch: Der " Scholesch Eck" wechselt den Besitzer
Nach dem Großbrand: Die Immobilie wurden inzwischen von einem neuen Besitzer aufgekauft.

Esch: Der " Scholesch Eck" wechselt den Besitzer

Foto: Gerry Huberty
Nach dem Großbrand: Die Immobilie wurden inzwischen von einem neuen Besitzer aufgekauft.
Lokales 18.01.2013

Esch: Der " Scholesch Eck" wechselt den Besitzer

Der "Scholesch Eck" ist wieder in Luxemburger Hand. Die niederländische Firma Breevast, die mit Geschäftsimmobilien handelt, hat das vom Großbrand zerstörte Geschäftshaus verkauft.

Im  Dossier „Scholesch Eck“ kommt Bewegung. Nachdem die Gebäude, die die Läden „Hema“ und „Veritas“ beherbergt hatten, einem Brand zum Opfer fielen, hatte die Firma Breevast das Escher Architektenbüro Beng mit einem neuen Projekt beauftragt. Dieses sieht Geschäftsflächen vor, aber auch den Bau von Wohnungen. 

Luxemburger Promotor kaufte die Immobilie

Breevast hatte eigentlich geplant selber diese Flächen zu verkaufen, respektiv zu vermieten, doch kam es anders. So erklärte am Donnerstag Sibrand van Roijen, der Direktor von Breevast, gegenüber dem „Luxemburger Wort“, dass ein privater Investor vor kurzem angeboten hatte, das ganze Projekt, in seinem jetzigen Zustand, aufzukaufen, worauf sich Breevast entschied zu verkaufen.

Das Projekt wurde aber deswegen nicht gestoppt. So wurde am Mittwochabend eine weitere, überarbeitete Version des Projektes der „Commission des hommes et femmes du métier“, eine unabhängige Expertenkommission der Stadt Esch, vorgestellt.

Fassade des früheren Postgebäudes noch erhaltenswert?

Auf deren Gutachten lege die Stadt großen Wert, unterstrich Bürgermeisterin Lydia Mutsch. Auch betonte sie, dass eine Mission dieses Ausschusses darin bestehe, zu analysieren, ob die Fassade des früheren Postgebäudes, die als erhaltenswert eingetragen ist, nach dem Brand eventuell noch erhalten werden kann. Am kommenden Montag wird dieses Gutachten im Schöffenrat diskutiert.

Da es sich beim „Scholesch Eck“ um einen zentralen Ort, mitten in der Escher Geschäftswelt, handle, ist es wahrscheinlich, dass die Thematik auch noch in anderen Gremien zur Diskussion kommen wird, zum Beispiel in der Baukommission, erklärte Bürgermeisterin Lydia Mutsch.  Und erinnerte daran, dass im Endeffekt, die Gemeinde das letzte Wort hat, da es an der Bürgermeisterin ist, Baugenehmigungen zu unterschreiben (oder nicht). Eine solche wurde hier übrigens noch nicht eingereicht.

Nicolas Anen


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