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Esch/Alzette: „Scholesch Eck” auf Kundenfang
Lokales 23.10.2017

Esch/Alzette: „Scholesch Eck” auf Kundenfang

Der „Scholesch Eck“ und das frühere Postamt, das zum Gebäudeensemble gehört, stehen seit einem Brand 2011 leer.

Esch/Alzette: „Scholesch Eck” auf Kundenfang

Der „Scholesch Eck“ und das frühere Postamt, das zum Gebäudeensemble gehört, stehen seit einem Brand 2011 leer.
Foto: Nicolas Anen
Lokales 23.10.2017

Esch/Alzette: „Scholesch Eck” auf Kundenfang

Nicolas ANEN
Nicolas ANEN
Seit Freitag hängt ein Werbebanner an der Fassade des ehemaligen „Scholesch Eck” in der Escher Alzettestraße, auf dem eine 3D-Grafik eines Neubaus zu sehen ist. Derzeit wird an Plänen für einen Neubau gefeilt

(na) - Kommt Bewegung in die Akte „Scholesch Eck”? Seit Freitag hängt ein Werbebanner an der Fassade des früheren Geschäftes, auf dem eine 3D-Grafik zu sehen ist.

Auf Nachfrage beim Immobilienhändler Calteux, dessen Logo auf dem Plakat zu lesen ist, heißt es aber lediglich, dass man Ausschau nach interessierten Kunden halte. Die Wohnungsanzahl oder ein Termin für einen Baubeginn stünden noch nicht fest. Der Verkauf der Wohnungen werde auch nicht vor 2018 beginnen.

Auch die 3D-Grafik sei nicht verbindlich. Wie das spätere Gebäude genau aussehen soll, stünde noch nicht fest.

Kurz, es geht darum auszuloten, wie hoch das Interesse für eine Wohnung am Standort des früheren Monopols ist. Demnach ein kleiner Schritt auf dem Weg zur Beseitigung der Ruine. Aber immerhin ein Schritt.

Noch Anpassungen an den Plänen

Auf Nachfrage bei der Escher Stadtverwaltung heißt es, dass eine Genehmigung für das auf dem Plakat abgebildete Gebäude bereits vor über einem Jahr erstellt worden war. Diese Genehmigung wurde vor den Sommerferien verlängert. Der neue Investor wolle "nun mit den Arbeiten beginnen". Es werden derzeit aber noch leichte Anpassungen an den Plänen durchgeführt, heißt es weiter von Seiten der Stadtverwaltung.

Die Ruine in der Alzettestraße steht seit einem Brand im Februar 2011 leer. 2014 hatte sich der Escher Schöffenrat bereit erklärt, eine Abrissgenehmigung zu erteilen. Einige Teile der Fassade des ehemaligen Postgebäudes sollten aber geschützt bleiben und eventuell später wieder eingebaut werden, hieß es damals.


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