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Kurzmeldungen Lokales 17.12.2019

Esch/Alzette: Feuer in Wohnung

(SC) - Am Montagabend gegen 18 Uhr brach in der Rue Boltgen in Esch/Alzette ein Feuer in einer Wohnung aus. Einsatzkräfte aus Esch/Alzette, Kayl und Kordall waren zur Stelle, um das Feuer zu löschen und mögliche Verletzte zu versorgen. Verletzte gab bei dem Zwischenfall jedoch glücklicherweise nicht.

Gegen 19.30 Uhr musste die Feuerwehr in Esch/Alzette ein weiteres Mal ausrücken. Diesmal war der Einsatz allerdings eher überschaubar: Ein Aschenbecher stand in Flammen. Die Feuerwehr aus Esch/Alzette hatte den Brand demnach auch schnell unter Kontrolle. Verletzt wurde bei dem Aschenbecherbrand niemand.

Heute

Kurzmeldungen International Um 20:11 aktualisiert

Terrorverdacht in der Schweiz: Frauen mit Messer attackiert

(dpa) - Eine Frau mit möglichen Sympathien für die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat in der Schweiz zwei Frauen in einem Warenhaus mit einem Messer angegriffen. Sie wurde festgenommen, wie die Polizei am Dienstag berichtete. Eines der Opfer wurde nach Polizeiangaben schwer, aber nicht lebensgefährlich, eines leicht verletzt.

Der Angriff ereignete sich am Nachmittag in Lugano im Kanton Tessin. Bei der Täterin handelt es sich nach Polizeiangaben um eine 28-jährige Schweizerin, die in der Region Lugano lebt.

Die Polizei gehe Hinweisen nach, dass die Frau Sympathien für die Terrormiliz IS geäußert habe, berichteten Journalisten von einer abendlichen Pressekonferenz in Lugano. Nach Angaben des Kommandanten der Tessiner Kantonspolizei, Matteo Cocchi, war sie der Polizei bekannt.

Die Bundesanwaltschaft hat Ermittlungen aufgenommen. Es handele sich um einen „mutmaßlichen terroristisch motivierten Angriff“, wie die Bundespolizei Fedpol mitteilte.


Kurzmeldungen International Heute um 19:53

Biden: Amerika wird die Welt wieder anführen

(dpa) - Der gewählte US-Präsident Joe Biden hat seine Kandidatinnen und Kandidaten für Schlüsselposten in seiner künftigen Regierung vorgestellt. „Es ist ein Team, das die Tatsache spiegelt, dass Amerika zurück ist, bereit, die Welt anzuführen, statt sich aus ihr zurückzuziehen“, sagte Biden am Dienstag in Wilmington in klarer Anspielung auf den Kurs der USA unter der Regierung des Republikaners Donald Trump. Mit seiner künftigen Regierungsmannschaft sei Amerika „bereit, unseren Gegnern entgegenzutreten, statt unsere Verbündeten zurückzuweisen, bereit, für unsere Werte einzutreten“.

Die gewählte Vizepräsidentin Kamala Harris sagte: „Wir werden Amerikas Bündnisse wieder zusammenfügen und erneuern, die Institutionen der nationalen Sicherheit und der Außenpolitik, die uns schützen, wieder aufbauen und stärken.“

Der 78-jährige Demokrat Biden forderte den US-Senat auf, den erforderlichen Bestätigungsprozess seiner Kandidaten einzuleiten und sie alsbald anzuhören. Er äußerte zudem die Hoffnung auf parteiübergreifende Zusammenarbeit, um das Land voranzubringen und zu einen. 

Kurzmeldungen International Heute um 18:45

Streit um Sanierung des Europaparlaments in Brüssel

(dpa) - An der geplanten Gebäudesanierung des Brüsseler Sitzes des Europaparlaments ist Kritik aufgekommen - und zwar am zweiten Standort in Straßburg. In einem offenen Brief an Parlamentspräsident David Sassoli fordern die Stadt Straßburg, die Elsässer Departements Bas-Rhin und Haut-Rhin und die übergeordnete Region Grand-Est eine öffentliche Debatte über das Vorhaben. Regionalpräsident Jean Rottner schrieb dazu auf Twitter: „Warum über 500 Millionen Euro in Brüssel ausgeben? Alles ist in Straßburg verfügbar. Ich lehne es ab, dass Straßburg ein zusätzlicher und ein Zweitsitz wird.“

In einer Stellungnahme des Europaparlaments heißt es hingegen, dass die Erhaltung der Gebäude an allen drei Standorten - Brüssel, Straßburg und Luxemburg - eine rechtliche und eine moralische Verpflichtung gegenüber den Mitarbeitern und Abgeordneten sei.

Der Sitz des Europaparlaments in Straßburg ist in den EU-Verträgen festgelegt. Normalerweise ziehen die Abgeordneten allmonatlich von der belgischen Hauptstadt in den Elsass. Wegen der Corona-Pandemie tagen sie jedoch seit Februar am eigentlichen Zweitsitz in Brüssel, wo auch die meisten Mitarbeiter ansässig sind. Mittlerweile werden wegen der hohen Infektionszahlen unter anderem in der Region Brüssel zahlreiche Abgeordnete auch per Video aus ihren Heimatländern zugeschaltet.

Kurzmeldungen International Heute um 16:54

Hirsch soll in Tschechien Jäger entwaffnet haben

(dpa) - Ein Hirsch soll in Tschechien einen Jäger entwaffnet haben. Eine Gruppe von Jägern habe den Wald auf der Suche nach Kleinwild durchstreift, als ihr Hund das Tier aufgeschreckt habe, teilte ein Sprecher des Polizeipräsidiums in Budweis (Ceske Budejovice) am Dienstag mit. Der Hirsch sei direkt auf einen der Männer zugelaufen, habe ihn an der Schulter gestreift, den Ärmel zerrissen und das umhängende Gewehr mit dem Geweih aufgenommen.

Der Vorfall ereignete sich demnach bei Horni Plana (Oberplan) im Böhmerwald, unweit des Dreiländerecks zwischen Bayern, Österreich und Tschechien. Das Tier sei noch einen Kilometer weiter mit der Waffe am Geweih hängend gesichtet worden, hieß es. „Den Jägern blieb nichts anderes übrig, als den Vorgang der Polizei zu melden“, erläuterte der Sprecher. 

Etwaige Finder wurden aufgerufen, die Jagdbüchse bei der nächsten Polizeidienststelle abzugeben.

David Dinkins (l.) gratuliert nach seiner Abwahl 1993 seinem Nachfolger, Rudy Giuliani.
Kurzmeldungen International Heute um 15:01

New Yorks erster schwarzer Bürgermeister mit 93 gestorben

David Dinkins, New Yorks erster schwarzer Bürgermeister, ist tot. Er starb am Montagabend (Ortszeit) im Alter von 93 Jahren in Manhattan, wie der Sender CNN am Dienstag berichtet. Dinkins wirkte von 1990 bis 1993 als 106. Bürgermeister von New York City. Er wurde 1927 in Trenton, New Jersey, als Sohn eines Frisörs geboren und studierte Rechtswissenschaften. Bevor er für die Demokraten in die Politik ging, praktizierte er als Anwalt. 

1990 besiegte Dinkins seinen republikanischen Gegenkandidaten Rudolph Giuliani mit dem knappsten Vorsprung in der Geschichte New Yorks. Bei seiner Antrittsrede als Bürgermeister kündigte er seinen Kampf gegen Unterdrückung und für die Menschenrechte an. Dinkins unterstützte insbesondere Anti-Apartheid-Sanktionen gegen Südafrika. Unter anderem verabschiedete er ein Gesetz, das es der Stadt ermöglichte, Banken auf ihre Haltung zur Apartheid zu bewerten. 

Bei seiner Kandidatur 1993 zur Wiederwahl wurde Dinkins von Giuliani besiegt. In den letzten Jahren war er weiterhin in der New Yorker Politik aktiv, machte eine wöchentliche Radiosendung und lehrte an der Columbia University. Sein einstiger Widersacher Giuliani twitterte am Dienstag, Dinkins habe „einen großen Teil seines Lebens im Dienst an unserer großartigen Stadt“ gegeben. „Dieser Dienst wird respektiert und gewürdigt von allen.“

Kurzmeldungen Lokales Heute um 14:10

Autoeinbrecher auf frischer Tat ertappt

Wie die Polizei am Dienstag mitteilt, konnten bereits Mitte Oktober im Zuge einer Observation zwei Autoeinbrecher verhaftet werden. Seit Juli sei es immer wieder auf Parkplätzen von Supermärkten hierzulande zu Einbrüchen in Autos gekommen. Durch Ermittlungen der Abteilung Répression Grand Banditisme der Kriminalpolizei konnte das von den Tätern genutzte Fahrzeug identifiziert werden. Bei einer Überwachung Mitte Oktober auf einem Parkplatz in Sandweiler gelang dann der Zugriff, als beide Männer auf frischer Tat ertappt wurden. 

Die Männer waren im Besitz eines Störsenders. Mithilfe dieses Gerätes konnten sie die Funkverbindung zwischen dem Autoschlüssel und dem Fahrzeug stören, sodass dieses nicht verriegelt wurde. Anschließend konnten die Täter, ohne offensichtliche Spuren zu hinterlassen, das Fahrzeug durchsuchen und Wertgegenstände entwenden.

Kurzmeldungen Lokales Heute um 10:57

Medernach: Zusammenstoß von Auto und Traktor

(dho) - Am Dienstagmorgen ist es zwischen Medernach und Savelborn gegen 9.30 Uhr auf dem CR358 zu einem Zusammenstoß zwischen einem Traktor und einem Auto gekommen. Bei dem Unfall wurde eine Person verletzt. 

Kurzmeldungen International Heute um 09:34

Kritik an Polizei nach Räumung eines Migrantencamps in Paris

(dpa) - Nach der Räumung eines Migrantencamps in der Pariser Innenstadt gibt es massive Kritik am Vorgehen der Polizei. „Einige der Bilder von der Auflösung des illegalen Lagers für Migranten auf der Place de la République sind schockierend“, schrieb Innenminister Gérald Darmanin in der Nacht zu Dienstag bei Twitter. Er habe den Polizeipräfekten gebeten, einen detaillierten Bericht vorzulegen und kündigte mögliche Entscheidungen an.

Mit der Unterstützung von Hilfsorganisationen hatten zahlreiche Migranten am Montagabend auf dem zentralen Platz im Pariser Osten ihre Zelte aufgeschlagen. Die Aktion war ein Protest gegen die Räumung eines riesigen Lagers vergangene Woche. Hilfsorganisationen werfen den Behörden vor, den Migranten damals nicht genug Unterbringungsplätze zur Verfügung gestellt zu haben - viele seien nach der Räumung obdachlos geworden.

Videos von der Räumung am Montagabend zeigen nun, dass die Polizei teils sehr aggressiv gegen die Migranten und Demonstranten vorgegangen ist. Eine Aufnahme zeigt, wie ein Migrant einfach aus seinem Zelt gekippt wird.     

Kurzmeldungen Lokales Heute um 06:24

Verletzte in Esch/Alzette und in Heinerscheid

(TJ) - Am Montagabend kam es innerhalb kurzer Zeit zu zwei Unfällen mit jeweils einem Verwundeten: Der erste Zwischenfall passierte auf der Autobahn in Richtung Esch/Alzette. Zwei Wagen kollidierten, wobei ein Insasse verwundet wurde. Sanitäter aus der Minettemetropole wurden alarmiert. Sie wurden von den Feuerwehren aus Esch/Alzette und aus Leudelingen unterstützt. Der zweite Unfall passierte im Norden des Landes, genauer zwischen Heinerscheid und Rossmühle. Auch hier waren zwei Fahrzeuge zusammengestoßen und eine Person wurde verwundet. Ein Rettungswagen aus Hosingen und die Feuerwehren aus Weiswampach und Ulflingen wurden zum Unfallort abbestellt.

Gestern

Bessere Luftqualität in Europa

(dpa) - Die Luftqualität in Europa hat sich im Laufe der vergangenen Jahre spürbar verbessert. Zu diesem Schluss kommt die Europäische Umweltagentur EEA in einem am Montag veröffentlichten Bericht. Die positive Entwicklung hat Schätzungen zufolge dazu geführt, dass im Vergleich von 2009 zu 2018 unter anderem knapp 60.000 weniger Menschen im Jahr vorzeitig durch die Belastung mit Feinstaub sterben, wie die Behörde in Kopenhagen mitteilte.

Dennoch sind weiterhin nahezu alle Europäer von Luftverschmutzung etwa durch Feinstaub, Stickstoffdioxid und bodennahes Ozon betroffen. Und mehr als 400.000 Menschen sterben Schätzungen zufolge demnach weiter pro Jahr an den Folgen der Belastung durch diese Schadstoffe.

Wie aus dem jährlichen EEA-Bericht zur Luftqualität in Europa hervorgeht, starben 2018 immer noch rund 417.000 Menschen in 41 europäischen Staaten vorzeitig durch die Belastung mit Feinstaub (PM2.5). Darunter waren knapp 379.000 Menschen in der EU, zu der in dem Jahr auch noch Großbritannien zählte. Außerdem gab es in den 41 Ländern insgesamt 55.000 vorzeitige Todesfälle in Verbindung mit Stickstoffdioxid (NO2) und weitere 20.600 durch bodennahes Ozon (O3).

Mehr zum Thema: Kampf dem Lärm und der Luftverschmutzung

Kurzmeldungen Lokales 23.11.2020

Esch/Alzette: Mann fährt trotz Fahrverbots

(dho) - Am Sonntag traf die Polizei um 23 Uhr auf der Place Benelux in Esch/Alzette auf einen Mann hinter dem Steuer seines Wagens. 

Er wies eindeutige Anzeichen von Akoholkonsum auf. Der Test verlief demnach positiv. Die Untersuchungen ergaben, dass bereits ein Fahrverbot gegen ihn vorliegt. Die Staatsanwaltschaft wurde in Kenntnis gesetzt und ordnete die Beschlagnahmung des Wagens an.

Kurzmeldungen Lokales 23.11.2020

Zwei Verletzte bei Verkehrsunfällen

Im Laufe des Montagnachmittags wurden zwei Personen bei Verkehrsunfällen verletzt. Gegen 13.10 Uhr verunglückte auf der N3 zwischen Schlammeste und Frisingen ein Auto. Eine Person wurde verletzt. Unter anderem der Notarzt war vor Ort im Einsatz. 

Gegen 13.30 Uhr prallte indes auf dem CR181 zwischen Bridel und Strassen ein Auto gegen einen Baum. Eine Person wurde verletzt.

Nicolas Sarkozy erscheint am 23. November vor Gericht in Paris.

Prozess gegen Frankreichs Ex-Staatschef Sarkozy unterbrochen

(dpa) - Der spektakuläre Strafprozess gegen den französischen Ex-Staatschef Nicolas Sarkozy ist kurz nach Eröffnung bis diesen Donnerstag unterbrochen worden. Für einen der Beschuldigten, den Juristen Gilbert Azibert, solle ein medizinisches Gutachten angefertigt werden. Das berichteten französische Medien am Montag aus dem Pariser Justizpalast. Der 73-jährige Azibert war nicht vor Gericht erschienen.

Das Gerichtsverfahren gilt in der 1958 gegründeten „Fünften Republik“ Frankreichs als einmalig - denn einen Korruptionsvorwurf gegen einen Ex-Präsidenten habe es bisher nicht gegeben.

Sarkozy muss sich mit seinem langjährigen Anwalt Thierry Herzog wegen vermuteter Bestechung und unerlaubter Einflussnahme verantworten. Beide kamen zum Prozess.

Sarkozy soll Anfang 2014 versucht haben, über seinen Anwalt von dem Juristen Azibert Geheiminformationen zu erlangen, die eine andere Affäre betrafen. Der frühere Staatschef, der von 2007 bis 2012 im Élyséepalast regierte, hatte die Vorwürfe zurückgewiesen. In Interviews sagten die Anwälte der beiden anderen Beschuldigten, diese wollten ihre Unschuld nachweisen.

Den Beschuldigten drohen jeweils Haftstrafen von bis zu zehn Jahren und eine Geldbuße von einer Million Euro.

Kurzmeldungen Lokales 23.11.2020

Gilsdorf: Diebstahl unter Anwendung von Gewalt

(dho) - Am späten Sonntagnachmittag kam es in der Rue Principale in Gilsdorf zu einem Diebstahl, bei dem eine Jacke und ein Mobiltelefon geklaut wurden. Das Opfer wurde bei dem Vorfall verletzt und musste zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden. 

Im Laufe der Ermittlungen konnten vier tatverdächtige Personen ermittelt werden. Sie wurden auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Diekirch festgenommen und dem Untersuchungsrichter vorgeführt.

Kurzmeldungen Lokales 23.11.2020

Esch/Alzette: Mann randaliert in Testzentrum

(dho) - Die Polizei wurde am Montagmorgen um 10 Uhr ins Covid-Testzentrum in Esch/Alzette in die Rue Jos Kieffer gerufen, da dort ein Mann randalierte. Noch dazu wollte dieser auch die Sicherheitsdistanz zu anderen Personen nicht einhalten. 

Die Beamten mussten feststellen, dass der Mann sichtlich alkoholisiert war und sehr aufgebracht. Auch nach dem Eintreffen der Polizei wollte er sich nicht beruhigen und verhielt sich aggressiv, sodass er mit zur Polizeidienststelle genommen wurde. 

Ein durchgeführter Alkoholtest verlief positiv. Weil er mit seinem Wagen zum Testzentrum gefahren war, wurde sein Führerschein eingezogen. Da sein Zustand als eine Gefahr für sich und andere gewertet wurde, wurde er in Passagearrest untergebracht.

Kurzmeldungen Lokales 23.11.2020

Unfall bei Grosbous - Feuer in Weiler

Am Montagmorgen mussten die Rettungsmannschaften zu zwei Einsätzen ausrücken: Zwischen Lehrhof und Grosbous war gegen 9.30 Uhr ein Wagen von der Piste abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Es blieb bei Materialschaden, der Rettungsdienst aus Redingen und die Feuerwehr Alebësch nahmen sich der Sache an. In einem Stall an der Duarrefstrooss in Weiler hatte sich kurz vor 10 Uhr Stroh entzündet. Die Wehren aus Wintger, Clerf, Wiltz und Ulflingen nahmen sich der Sache an, eine Ambulanz aus Hosingen konnte unverrichteter Dinge wieder zum Einsatzzentrum fahren, da es auch bei diesem Zwischenfall bei Materialschaden blieb.

Ein Toter bei Schusswechsel nahe Bonn

Nach einem Schusswechsel hat die Polizei in Meckenheim nahe Bonn am Sonntagabend einen Tatverdächtigen überwältigt. Der Mann starb noch vor Ort, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Der Zugriff sei durch Spezialkräfte erfolgt. Um wen es sich bei dem Tatverdächtigen handelt, war, ebenso wie sein Motiv, zunächst unklar. Die Staatsanwaltschaft und die Kriminalpolizei in Bonn hätten die Ermittlungen aufgenommen.  

Kurzmeldungen Lokales 23.11.2020

Verletzte in Garnich und in der Hauptstadt

Am Sonntagabend wurde bei zwei Unfällen jeweils eine Person verwundet:

Gegen 18.45 Uhr kollidierten in der Hauptstadt zwei Fahrzeuge auf dem Boulevard de la Pétrusse. Bei dem Zusammenprall wurde ein Insasse verwundet, sodass der CGDIS die Feuerwehr und einen Rettungswagen abbestellte. 

Gegen 22.20 Uhr verlor in der Rue de Hivange in Garnich ein Autofahrer die Gewalt über sein Fahrzeug, das anschließend gegen eine Mauer prallte. Dabei wurde eine Person im Fahrzeug verwundet. Der Einsatz war für die lokale Feuerwehr sowie für die Sekuristen aus Mamer.

Vorgestern

Ein in Sandstein verfestigter Fußabdruck eines Pareiasauriers, auch Wangenechsen genannt, liegt im Urweltmuseum Geoskop auf einem Tisch.
Kurzmeldungen Panorama 22.11.2020

Saurier-Fußabdruck: Forscher hoffen auf weitere Spuren

(dpa/lrs) - Nach der spektakulären Entdeckung eines fossilen Saurier-Fußabdrucks hoffen Forscher in Rheinland-Pfalz auf weitere Spuren aus ferner Lebenswelt. „Wir können bisher sagen, dass mit dem Zufallsfund und den Funden aus der ersten Grabung sicher drei verschiedene Saurier in Eschbach über versteinerte Fußspuren nachgewiesen sind“, sagte der Leiter des Urweltmuseums Geoskop in Thallichtenberg (Kreis Kusel), Sebastian Voigt. Das Gesamtmaterial könnte Fährten von bis zu acht Sauriern enthalten. „Aber für fünf fragliche Formen brauchen wir noch eindeutige Belege, deshalb die Bemühungen um eine Fortsetzung der Grabungsaktivitäten“, sagte Voigt. „Momentan arbeiten wir daran, Drittmittel für eine zweite und größere Grabungskampagne im Sommer 2021 einzuwerben.“

Ein Ehepaar hatte im Juli bei Eschbach (Kreis Südliche Weinstraße) zufällig eine Sandsteinplatte mit einer fossilen Kontur entdeckt - ein Fußabdruck von einem sogenannten Pareiasaurier. Die bis zu 600 Kilogramm schweren Saurier tapsten vor etwa 270 bis 252 Millionen Jahren durch die Erdgeschichte. „Gesicherte Nachweise von Pareiasaurier-Fährten gab es bislang nur aus Italien, Russland und Marokko“, sagte Voigt.

Die dunkelrote Platte von etwa 45 Zentimetern in fast quadratischen Maßen mit dem rund 22 Zentimeter großen Abdruck ruht in einer Sondervitrine des Museums. „Der Fußabdruck ist seit Mitte September bis zur behördlichen Schließung am 1. November öffentlich zu sehen gewesen“, sagte Voigt. Viele Besucher hätten sich explizit für diesen Abdruck interessiert. „Mit der Wiedereröffnung kultureller Einrichtungen wird er an selber Stelle auch weiterhin zu sehen sein.“

Hai tötet in Westaustralien Mann

(dpa) - Ein Mann ist durch einen Hai-Angriff im Indischen Ozean in Westaustralien getötet worden. Das Opfer wurde am Sonntagmorgen am Cable Beach bei der Küstenstadt Broome aus dem Wasser geborgen und noch dort für tot erklärt, berichteten die Nachrichtenagentur AAP und der Sender ABC. Der Strand wurde für die Öffentlichkeit gesperrt.

2020 zählt in Australien damit den Statistiken zufolge zu einem der Jahre mit den meisten tödlichen Haiangriffen seit Beginn der Aufzeichnungen. Der jüngste Unfall war der achte tödliche Haiangriff in diesem Jahr. Bei Broome allerdings werden im Gegensatz zu einigen anderen Teilen der Küste relativ wenig Haiangriffe registriert.