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Esch/Alzette: Einen heben im Baumhauscafé
Das neue Baumhauscafé auf dem Escher Galgenberg ist von Mittwoch an geöffnet.

Esch/Alzette: Einen heben im Baumhauscafé

Foto: Pierre Matgé
Das neue Baumhauscafé auf dem Escher Galgenberg ist von Mittwoch an geöffnet.
Lokales 5 03.10.2017

Esch/Alzette: Einen heben im Baumhauscafé

Nicolas ANEN
Nicolas ANEN
Das erste der vier Baumhäuser im Escher Tierpark steht. Von Mittwoch an kann im Baumhauscafé angestoßen werden.

(na) - „Esch ist in die erste Liga der touristischen Attraktionen in Luxemburg aufgestiegen.“ So lautete das Fazit von Staatssekretärin Francine Closener, als sie gestern das Baumhauscafé im Escher Tierpark gemeinsam mit zahlreichen Besuchern erkundete.

Bis zu 30 Gäste können im Baumhaus Platz finden, das auch als Informationsstelle für den Tierpark und den Galgenberg dienen wird. Kinder dürften ebenfalls auf ihre Kosten kommen, dies dank der Kletterwege, die unter anderem in das Vogelgehege unter dem Baumhaus führen.

Drei weitere Baumhäuser in Planung

Einige Balkons laden zum Anstoßen in Baumkronenhöhe ein. Hier können in Zukunft auch Gäste frühstücken. Denn neben dem Baumhauscafé sind noch drei weitere Baumhäuser geplant mit vier beziehungsweise sechs Schlafplätzen.

Das sei einzigartig in der Großregion, so Francine Closener. Den Betrieb übernimmt das Escher CIGL, dessen Personal bereits im Ausschank auf dem benachbarten Campingplatz aktiv ist. Der Tourismus- und Gastronomiebereich biete viele Berufsaussichten für die Personen, die hier ausgebildet werden, so der Präsident der lokalen Beschäftigungsinitiative Fritz Remackel.

Die Verantwortliche des Tierparks, Anne Meyers, erklärte, dass die ersten Buchungen für Übernachtungen ab Dezember entgegengenommen werden. Dann sollen alle Baumhäuser fertiggestellt sein. Ab Frühjahr werden dann die ersten Gäste empfangen.

2,3 Millionen Euro

Der Kostenpreis der Baumhäuser wurde gestern aber nicht angesprochen. In der vergangenen Gemeinderatssitzung waren 910 000 Euro nachträglich bewilligt worden, was den Kostenpunkt der Baumhäuser auf 2,34 Millionen Euro hochschraubte (siehe LW vom 27. September). Dies, weil die Baumhäuser, anders als anfangs geplant, nicht auf dem Campingplatz, sondern im Tierpark errichtet wurden. Dazu argumentierte Vera Spautz: "Wo stünden sie besser als hier?“


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