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Esch/Alzette: Der "Centrale thermique" geht die Luft aus
Lokales 13 20.05.2015 Aus unserem online-Archiv

Esch/Alzette: Der "Centrale thermique" geht die Luft aus

Reportage Abriss Gaszentrale Esch/Alzette,Arcelor.Foto:Gerry Huberty

Esch/Alzette: Der "Centrale thermique" geht die Luft aus

Reportage Abriss Gaszentrale Esch/Alzette,Arcelor.Foto:Gerry Huberty
Lokales 13 20.05.2015 Aus unserem online-Archiv

Esch/Alzette: Der "Centrale thermique" geht die Luft aus

Die Abrissarbeiten der früheren Escher "Centrale thermique" haben begonnen. Kompliziert werden diese wegen der geschätzten 500 Tonnen Asbest, die entsorgt werden müssen. Dazu müssen unter anderem 22 Meter hohe Öfen in Schutzfolien eingepackt werden.

(na) - Die Tage der früheren"Centrale thermique" auf dem „Crassier Terre-Rouge“ sind gezählt. Seit Anfang März wurde mit den Abriss- und Sanierungsarbeiten des ehemaligen Industriegebäudes begonnen. Besonders letztere kündigen sich kompliziert an, müssen doch geschätzte 500 Tonnen Asbest entsorgt werden. 

Ein Großteil davon befindet sich in den drei 22 Meter hohen Gasöfen. Damit bei der Demontage keine Asbestfasern entweichen, werden diese mit Schutzfolien dicht eingepackt. Dieser sogenannte Schwarzbereich unter den Folien wird konstant unter Druck stehen, was den Abbau für die spezialisierten Arbeiter nicht vereinfachen wird.

Insgesamt soll der Abrissprozess des ehemaligen Industriegebäudes 18 Monate lang andauern. Die "Centrale thermique" war 1953 in Betrieb genommen worden und stand seit 1997, dem Ende der Hochofenära, still.

Mehr zum Thema im "Luxemburger Wort" vom Mittwoch.