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"Esch 2022": Käerjeng hat noch nicht entschieden
„Wenn wir einen interessanten Beitrag leisten können, sind wir auf jeden Fall dabei“, so Michel Wolter.

"Esch 2022": Käerjeng hat noch nicht entschieden

Foto: Gerry Huberty
„Wenn wir einen interessanten Beitrag leisten können, sind wir auf jeden Fall dabei“, so Michel Wolter.
Lokales 15.11.2017

"Esch 2022": Käerjeng hat noch nicht entschieden

Nicolas ANEN
Nicolas ANEN
Käerjeng schließt eine Teilnahme beim europäischen Kulturjahr 2022 nicht aus. Eine Entscheidung wurde aber noch nicht getroffen.

(na) - „An unserer Position hat sich nichts geändert”, erklärt der Käerjenger Bürgermeister, Michel Wolter, in Bezug auf eine eventuelle Teilnahme seiner Gemeinde am europäischen Kulturjahr 2022.

Am Freitag wurde bekannt, dass Esch/Alzette und die Südregion 2022 europäische Kulturhauptstadt werden. Bisher haben auf luxemburgischer Seite alle ProSud-Gemeinden zugesagt, mit Ausnahme von Käerjeng. „Wir warten noch immer darauf, dass uns das Konzept erklärt wird, damit wir bewerten können, ob ein Mitmachen für unsere Gemeinde interessant ist“, so Michel Wolter weiter.

Kritik an Vera Spautz

Einen Seitenhieb gegen die frühere Escher Bürgermeisterin, Vera Spautz, Noch-Präsidentin der Vereinigung „Capitale européenne de la culture 2022“, bleibt nicht aus: „Aber vielleicht ist der neue Schöffenrat dialogfreudiger als die frühere Bürgermeisterin es war.“

„Dann sehen wir weiter“, so Wolter noch. „Die Kandidatur wurde ja auch ohne uns von der internationalen Jury angenommen“, merkt er an. Dennoch schließt er eine Teilnahme nicht aus: „Wenn wir einen interessanten Beitrag leisten können, sind wir auf jeden Fall dabei.“

Neben den ProSudgemeinden nehmen auch die acht Gemeinden des französischen Verbunds der „Communauté de communes du Pays Haut Val d'Alzette“ teil.


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