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Esch: 1.000 Euro pro Geschäft
Lokales 2 Min. 26.06.2020

Esch: 1.000 Euro pro Geschäft

Geschäfte in Esch können bis Ende des Jahres eine Hilfe von 1.000 Euro beantragen.

Esch: 1.000 Euro pro Geschäft

Geschäfte in Esch können bis Ende des Jahres eine Hilfe von 1.000 Euro beantragen.
Foto: Guy Wolff
Lokales 2 Min. 26.06.2020

Esch: 1.000 Euro pro Geschäft

Nicolas ANEN
Nicolas ANEN
Die Stadt Esch will sich um ihre Geschäfte kümmern. Am Freitag hat der Gemeinderat deshalb einer Hilfe von 1.000 Euro pro Laden zugestimmt. Daneben war auch die Escher Seilbahn ein Thema.

Anders als gewöhnlich gab es am Freitag viel Lob von der Opposition für den Escher Schöffenrat. Das hing einerseits damit zusammen, dass mit dem Kauf des ehemaligen Lavandier-Möbelgeschäfts und den Direkthilfen für Escher Händler zwei Themen auf der Tagesordnung standen, die für Einigkeit sorgten. 

Das hing aber auch damit zusammen, dass die Abstimmung über den neuen allgemeinen Bebauungsplan (PAG), und damit die Diskussion über die Wohngemeinschaften, erst kommenden Freitag auf der Tagesordnung steht. 

Der unabhängige Rat Dan Codello drückte es so aus: „Dieses Mal bekommt ihr die Blumen, nächstes Mal kommt das Wasser nach.“ 


Andrew: Andrew Ahearne in seinem Zimmer
 P5030184, P 5030185: Gruppenbild hi v. li: Kim Capello, Natacha Belougne, vo v. li.: Jules Goullet, Andrew Ahearne
 P5030189: WG-Aufgabentafel in der Küche
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1.000 Euro pro Geschäft

Blumen gab es für den Vorschlag, Escher Geschäftsleuten eine Direkthilfe von 1.000 Euro zukommen zu lassen. 

Wie Schöffe Pim Knaff (DP) erklärte, sind eine Reihe von Aktivitäten ausgeschlossen. Darunter zum Beispiel Supermärkte, Autohäuser oder noch Interimsagenturen. 

Die Verluste der Geschäfte seien wegen der Pandemie „enorm“. Die 1.000 Euro seien als Geste zu verstehen. 

Opposition will auch Gutscheine

Die Opposition begrüßte die Maßnahme, die auch auf eine Motion von Dan Codello zurückzuführen ist. Allerdings wünschten sich Marc Baum (Déi Lénk) und Vera Spautz (LSAP), dass die Stadt auch Gutscheine an die Escher Bevölkerung verteile, die in Esch einlösbar wären. 

Vielen, die nun teilzeitarbeitslos oder ganz arbeitslos sind, würde ein Gutschein von 50 oder 100 Euro helfen, so Spautz. 

Mehrheit: Direkthilfen sind effektiver 


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Christian Weis (CSV) und Pim Knaff hielten dem entgegen, dass Direkthilfen effektiver für die Geschäftswelt seien. 

Gutscheine würden nicht gleichmäßig in den Geschäften verteilt. Da etwa 800 Betriebe in den Genuss dieser Hilfe kommen können, wurden 800.000 Euro einstimmig dafür bereitgestellt. 

Espace Lavandier gekauft

Einstimmig wurde auch der Kaufakt des ehemaligen Möbelgeschäfts Lavandier bewilligt. Der Kaufpreis liegt bei 11,6 Millionen Euro. Geplant ist dort eine „Escher Kunsthalle“, eine Ausstellungshalle für zeitgenössische Kunst, erklärte Pim Knaff. 

Neben dem Bâtiment 4, dem Ariston und dem Bridderhaus, ist es das vierte Gebäude, das die Koalition für Kulturzwecke bereitstelle, unterstrich Knaff. 

Lob und Tadel

„Wir werden dem Metropolcharakter gerecht, den wir uns in unserer Hybris selber zuschreiben“, lobte Marc Baum. 

Er erinnerte aber auch daran, dass es ein „Kampf“ war, ehe die Koalition sich zum Kauf des Ariston durchrang. Weiter führte er all diese Investitionen auf den Druck zurück, der auf dem Schöffenrat laste, wegen der „Inertie“ in Sachen Esch 2022. 

Seilbahn: Kostenpunkt würde bei 52 Millionen liegen 

Vor der öffentlichen Sitzung wurde die Seilbahnstudie den Räten vorgestellt. Wie in den Rathausgängen zu erfahren war, würde der Bau der Seilbahn, die das Escher Zentrum mit Belval verbinden würde, etwa 52 Millionen Euro kosten. 

Der jährliche Unterhalt würde mit 1,7 Millionen zu Buche schlagen. Zu verstehen war auch, dass das Projekt nicht zu den Prioritäten der Mehrheit gehört. 


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