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Es kann jeden treffen
Lokales 17.11.2018

Es kann jeden treffen

Sarah Clement erzählt von ihrem Schicksal als Opfer eines unverschuldeten Verkehrsunfalls.

Es kann jeden treffen

Sarah Clement erzählt von ihrem Schicksal als Opfer eines unverschuldeten Verkehrsunfalls.
Foto: Frank Weyrich
Lokales 17.11.2018

Es kann jeden treffen

Es vergeht kein Tag, an dem nicht von einem Verkehrsunfall berichtet wird. Die ganz schweren Unfälle sind häufig auf überhöhte Geschwindigkeit, oft in Verbindung mit Alkohol, zurückzuführen. Am Sonntag ist Weltgedenktag für die Straßenverkehrsopfer.

(fwa/mig) - Die Zahl der Verkehrstoten ist in den vergangenen Jahren stetig gesunken. Dennoch ist man vom eigentlichen Ziel - Null Verkehrstote - noch weit entfernt. 2017 verloren 24 Menschen auf Luxemburgs Straßen ihr Leben, die vielen Schwerverletzten nicht mitgezählt.

Die „Association nationale des victimes de la route" (AVR) hat am Samstag im Rahmen des Jahrestages der Verkehrsopfer während einer Zeremonie an der Gedenkstätte in Weimericht bei Junglinster der Opfer gedacht. Präsident Raymond Schintgen unterstrich die Notwendigkeit, den Kampf gegen die Hauptunfallursachen wie Alkohol oder überhöhte Geschwindigkeit weiterhin zu kämpfen.


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Auch der Gebrauch von Handys während der Fahrt stellt eine nicht zu unterschätzende Gefahr für alle Verkehrsteilnehmer dar. Minister François Bausch unterstrich seinen Willen in der nächsten Legislaturperiode seine Bemühungen für mehr Sicherheit im Verkehr weiterzuführen, sofern er wieder zum Verkehrsminister ernannt werde.

Er kündigte neben den präventiven Kampagnen verstärkte repressive Aktionen an. So sollen bereits im nächsten Jahr die so genannten sektoriellen Radargeräte in Betrieb genommen werden. Sie messen keine punktuellen Geschwindigkeiten, sondern die Durchschnittsgeschwindigkeit auf einem Streckenabschnitt. Zudem sind Ampelblitzer geplant.


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