Es geht wieder hoch hinaus
Er war der Besuchermagnet schlechthin: der 81 Meter hohe City Skyliner, der während der Sommermonate auf der Place de la Constitution in der Hauptstadt aufgerichtet worden war. Nun ist der weltweit höchste mobile Aussichtsturm zur Gëlle Fra zurückgekehrt und dürfte von heute bis zum 12. August erneut zu den besonderen Attraktionen des Sommers zählen.
Doch allein der Transport nach Luxemburg ist bereits eine Besonderheit. So wurde die 270 Tonnen schwere Anlage mit insgesamt 13 Sattelschleppern, davon fünf Schwertransporte, bis zum aktuellen Standort gebracht und aufgebaut. Heute um 11 Uhr wird der Skyliner schließlich die ersten Fahrten aufnehmen.
Die Aussichtsplattform, die eine Höhe von 72 Metern erreicht, dreht sich während der siebenminütigen Fahrt um 360 Grad und ermöglicht einen seltenen Ausblick über die Dächer der Hauptstadt.
Ausblick bis zu 29 Kilometer weit möglich
Zu erkennen sind dabei nicht nur die bekannten Sehenswürdigkeiten und Bauten, sondern auch die kleinen Besonderheiten, wie etwa die Dachterrassen oder Gärten – Bilder, die man üblicherweise vom Boden aus nicht sieht. Bei gutem Wetter hat man denn auch einen Überblick weit über das Stadtzentrum hinaus. Den Betreibern zufolge ist in einer solchen Höhe sogar ein Ausblick bis zu 29 Kilometer weit möglich. So sind etwa der Flughafen Findel oder das neue Viertel am Ban de Gasperich deutlich zu sehen.
Am Fuße des Turms befindet sich, wie schon bei der Erstauflage, neben der „Skyliner Bar“ ein Loungebereich. Über eine Rampe können auch ältere Personen oder Menschen mit eingeschränkter Mobilität die Gondel ohne Schwierigkeiten betreten.
Geöffnet ist der Skyliner von sonntags bis donnerstags jeweils von 11 bis 22 Uhr sowie freitags und samstags von 11 bis 23 Uhr. Der Eintrittspreis beträgt 7 Euro für Erwachsene und 4 Euro für Kinder von vier bis zwölf Jahren. Für Familien – zwei Erwachsene und zwei Kinder – gilt ein vergünstigter Tarif von 19,50 Euro.
Rückkehr in 2019
Bereits jetzt steht aber schon fest, dass der Skyliner nicht zum letzten Mal in der Hauptstadt sein wird. Wie die Schöffen der Stadt Luxemburg, Serge Wilmes und Patrick Goldschmidt bestätigten, wird dieser auch in den kommenden beiden Jahren zum festen Bestandteil des Sommerprogramms gehören.