Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Es geht wieder hoch hinaus
 Mit 81 Metern ist der Skyliner der weltweit höchste mobile Aussichtsturm.

Es geht wieder hoch hinaus

Foto: Guy Jallay
Mit 81 Metern ist der Skyliner der weltweit höchste mobile Aussichtsturm.
Lokales 29.06.2018

Es geht wieder hoch hinaus

Nadine SCHARTZ
Nadine SCHARTZ
Auge in Auge mit der Gëlle Fra und ein Ausblick weit über die Grenzen der Hauptstadt hinaus: Mit dem City Skyliner, der von heute bis zum 12. August wieder auf der Place de la Constitution steht, wird dies möglich. Der Turm wird jedoch nicht zum letzten Mal in Luxemburg sein.

Er war der Besuchermagnet schlechthin: der 81 Meter hohe City Skyliner, der während der Sommermonate auf der Place de la Constitution in der Hauptstadt aufgerichtet worden war. Nun ist der weltweit höchste mobile Aussichtsturm zur Gëlle Fra zurückgekehrt und dürfte von heute bis zum 12. August erneut zu den besonderen Attraktionen des Sommers zählen.

Doch allein der Transport nach Luxemburg ist bereits eine Besonderheit. So wurde die 270 Tonnen schwere Anlage mit insgesamt 13 Sattelschleppern, davon fünf Schwertransporte, bis zum aktuellen Standort gebracht und aufgebaut. Heute um 11 Uhr wird der Skyliner schließlich die ersten Fahrten aufnehmen.

Die Aussichtsplattform, die eine Höhe von 72 Metern erreicht, dreht sich während der siebenminütigen Fahrt um 360 Grad und ermöglicht einen seltenen Ausblick über die Dächer der Hauptstadt. 

Ausblick bis zu 29 Kilometer weit möglich

Zu erkennen sind dabei nicht nur die bekannten Sehenswürdigkeiten und Bauten, sondern auch die kleinen Besonderheiten, wie etwa die Dachterrassen oder Gärten – Bilder, die man üblicherweise vom Boden aus nicht sieht. Bei gutem Wetter hat man denn auch einen Überblick weit über das Stadtzentrum hinaus. Den Betreibern zufolge ist in einer solchen Höhe sogar ein Ausblick bis zu 29 Kilometer weit möglich. So sind etwa der Flughafen Findel oder das neue Viertel am Ban de Gasperich deutlich zu sehen.

In einer Höhe von 72 Metern haben die Gäste einen Ausblick weiter über die Grenzen der Hauptstadt hinaus.
In einer Höhe von 72 Metern haben die Gäste einen Ausblick weiter über die Grenzen der Hauptstadt hinaus.
Foto: Nadine Schartz

Am Fuße des Turms befindet sich, wie schon bei der Erstauflage, neben der „Skyliner Bar“ ein Loungebereich. Über eine Rampe können auch ältere Personen oder Menschen mit eingeschränkter Mobilität die Gondel ohne Schwierigkeiten betreten.

Geöffnet ist der Skyliner von sonntags bis donnerstags jeweils von 11 bis 22 Uhr sowie freitags und samstags von 11 bis 23 Uhr. Der Eintrittspreis beträgt 7 Euro für Erwachsene und 4 Euro für Kinder von vier bis zwölf Jahren. Für Familien – zwei Erwachsene und zwei Kinder – gilt ein vergünstigter Tarif von 19,50 Euro.

Rückkehr in 2019

Bereits jetzt steht aber schon fest, dass der Skyliner nicht zum letzten Mal in der Hauptstadt sein wird. Wie die Schöffen der Stadt Luxemburg, Serge Wilmes und Patrick Goldschmidt bestätigten, wird dieser auch in den kommenden beiden Jahren zum festen Bestandteil des Sommerprogramms gehören.


Lesen Sie mehr zu diesem Thema

Die Wunschliste der Radfahrer
Die lëtzebuerger Velosinitiativ LVI hat zwölf konkrete Wahlempfehlungen vorgestellt. Es geht in erster Linie um mehr Platz für sanfte Mobilität.
Getrennte und gesicherte Fahrradwege zum Arbeitsplatz: der Wunsch vieler Radfahrer.
Carsharing: Mein Auto ist dein Auto
Mit anderen ein Fahrzeug teilen: Einer TNS-Ilres Umfrage zufolge ist dies für die meisten Luxemburger noch unvorstellbar. Dabei können Carsharing-Dienste eine Alternative zum Privatauto darstellen.
Die Flex-Station in Wasserbillig ist eine von insgesamt 20 Stationen der CFL. Der Carsharing-Dienst hat im vergangenen Februar offiziell den Betrieb aufgenommen.
Eine Stadt sieht rot
Am 20. Juni 1963 legte Großherzogin Charlotte den Grundstein für die Rout Bréck. Mit der Anbindung an die Tramstrecke erfolgt nun ein weiterer Meilenstein in der Geschichte des Bauwerks.
Stadtbars im Wandel: Vom Humpen zum Gin Tonic
In den vergangenen 150 Jahren hat sich die Kneipenkultur in der Hauptstadt gewandelt. Mit neuen Konzepten buhlen die Bars um die Gunst der Kunden. Manche konnten viele Jahrzehnte überstehen.
Das traditionsreiche Bistro Beim Renert am Knuedler wurde vor einigen Jahren übernommen und restauriert.
Ab durch die Mitte
Mit dem Ziel die Verkehrssituation in der Hauptstadt zu verbessern, wurde in den 1980er-Jahren der Heilig-Geist-Tunnel gebaut. Heute vor genau 30 Jahren wurde diese Unterführung offiziell eröffnet.
„Radfahrer auf den Bürgersteig gezwungen“
Kurzfristig wird sich im Bahnhofsviertel für Radfahrer nichts ändern. Erst mit dem Abschluss der anstehenden Bauarbeiten am Viaduc und der Tramtrasse wird es für sie einen direkten und sicheren Weg geben.
Velo op der Gare Foto: Morris Kemp