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Erstes Halbjahr: Pandemie kaum Einfluss auf Sterberate
Lokales 05.11.2020

Erstes Halbjahr: Pandemie kaum Einfluss auf Sterberate

Erstes Halbjahr: Pandemie kaum Einfluss auf Sterberate

Foto: Anouk Antony
Lokales 05.11.2020

Erstes Halbjahr: Pandemie kaum Einfluss auf Sterberate

Auch wenn eine Infektion mit dem Corona-Virus gefährlich sein kann, hat die Pandemie im ersten Semester nur wenig Einfluss auf die Sterblichkeitsrate gehabt.

(m.r.) - Die Covid-19-Pandemie hatte im ersten Semester 2020 nur einen eingeschränkten Einfluss auf die Sterblichkeitsrate hierzulande. Dies geht aus einem Bericht des Statec hervor. Mit 3,5 Prozent liege die Zahl der Todesfälle in Bezug auf die Bevölkerung auf demselben Niveau wie im gleichen Zeitraums im Vorjahr und unter dem des Jahres 2018 (3,7 Prozent). 

Insgesamt sind in diesem Zeitraum 110 Personen nach einer Infektion mit dem Corona-Virus gestorben. Provisorischen Zahlen des Statec zufolge machen sie nur einen relativ geringen Anteil der rund 2.180 Todesfälle hierzulande aus.

Die durchschnittliche Zahl der täglichen Todesfälle in den ersten sechs Monaten liege bei 12. Ab dem 13. März 2020, dem Tag des ersten Covid-Todesfalles und dem 26. Mai, dem Tag des letzten Falles im ersten Semesters, lag die Zahl bei 12,8. Für den gleichen Zeitraum lag der Wert 2018 bei 11,1 und 2019 bei 11,2. 


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Im April: Höchste Sterberate seit 1975
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Dem Statec zufolge sei die sogenannte Übersterblichkeit im Zusammenhang mit dem Covid-19-Virus im ersten Semester hierzulande nur sehr gering. Außer an vereinzelten Wochen im April und Mai sei keine erhöhte Sterblichkeit festgestellt worden. Im April sei diese aber sehr hoch gewesen.

Im ersten Semester ist der Anteil der Verstorbenen im Alter 65 Jahren oder mehr erhöht. Er liegt bei 84,7 Prozent und ist somit im Vergleich zu den Vorjahren 2018 (81.8 Prozent) und 2019 (82,9 Prozent) gestiegen.

Seit Beginn des zweiten Semesters 2020 ist die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit der Covid-Pandemie weiter gestiegen und liegt aktuell bei  171.

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