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Erster Welt-Yoga-Tag: Die Leichtigkeit des Seins
Lokales 7 2 Min. 21.06.2015 Aus unserem online-Archiv

Erster Welt-Yoga-Tag: Die Leichtigkeit des Seins

Lokales 7 2 Min. 21.06.2015 Aus unserem online-Archiv

Erster Welt-Yoga-Tag: Die Leichtigkeit des Seins

Am Sonntag wurde weltweit der erste Welt-Yoga-Tag gefeiert. Ein Tag, der auf die Vorteile des Praktizierens von Yoga aufmerksam machen soll.

(AH) - Am Sonntag wurde weltweit der erste Welt-Yoga-Tag gefeiert. Ein Tag, der auf die Vorteile des Praktizierens von Yoga aufmerksam machen soll.

Im Dezember 2014 haben die Vereinten Nationen auf den Vorschlag von Indiens Ministerpräsident Narendra Modi hin den 21. Juni zum Internationalen Yoga-Tag erklärt. Der Tag soll genutzt werden, um weltweit auf die Meditations- und Bewegungslehre aufmerksam zu machen. Im Rahmen des ersten Welt-Yoga-Tages fand am Sonntag bei der Coque ein Yoga-„Open air“ mit zahlreichen Ateliers und Workshops statt. 

„Zusammen mit dem indischen Botschafter, dem Ministerium für auswärtige und europäische Angelegenheiten und der Stadt Luxemburg hatte die ,Fédération nationale des écoles luxembourgeoises de yoga‘ (FNELY) ein umfangreiches Programm auf die Beine gestellt. Um 9 Uhr wurde gestern der Welt-Yoga-Tag mit einem Sonnengruß – einem indischen Gebet und einer Meditation gemeinsam eingeleitet. Anschließend konnten die rund tausend Teilnehmer bis 13 Uhr in über zehn verschiedenen Yoga-Workshops unterschiedliche Yoga-Arten kennenlernen und sich an 25-minütigen Kursen beteiligen. Auch zwei 50-minütige Yogakurse wurden angeboten, und für Kinderateliers war ebenfalls gesorgt. Um 13 Uhr fand abschließend ein gemeinsamer Entspannungskurs statt“, erklärt Martine Reicherts, Präsidentin der FNELY.

Mehr als nur eine Leibesübung

Yoga drückt die Einheit von Körper und Geist, von Denken und Handeln, von Zurückhaltung und Erfüllung aus, die Harmonie zwischen den Menschen und der Natur. Die traditionelle hinduistische Lehre von körperlicher, spiritueller und mentaler Disziplin ist in Indien eine Jahrtausende alte, sehr umfassende Lebensweise. Im vergangenen Dezember ernannte der energetische Ministerpräsident Indiens sogar einen Yoga-Minister für sein Land.

„In Luxemburg leben etwa 1 000 Inder. Sie bilden eine dynamische Gemeinschaft, die engagiert ist und sich auf Anhieb für unsere ,Open air‘-Yoga-Veranstaltung interessierte. So waren sie am Sonntag mit zahlreichen traditionellen Essens- und Kleiderständen vertreten“, unterstreicht Martine Reicherts.

Vier Hauptrichtungen im Yoga

„Bei regelmäßiger und richtiger Praxis fördert Yoga die Gesundheit, Ausgeglichenheit und Vitalität. Es ist eine Art Meditation, anhand der man das Zur-Ruhe-Bringen des sich ständig manifestierenden Geistes zu erreichen versucht. Man unterscheidet zwischen vier Hauptwegen des Yoga: Raja-, Bhakti-, Jnana- und Karma-Yoga. Im Westen am meisten verbreitet ist Hatha-Yoga, eine Unterform des Raja-Yogas“, fügt sie hinzu.

Das erste Yoga-„Open air“ am Sonntag bei der Coque war ein Erfolg. Bei schönem Wetter und angenehmen Temperaturen besuchten Hunderte Yoga-Begeisterte das Event. Ob Bikram-Yoga, Hatha-Yoga oder Ashtanga-Yoga, es war für jeden etwas dabei.


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