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Erster Herbststurm zieht übers Land
In Gasperich hat der erste Herbststurm Schilder umgeworfen.

Erster Herbststurm zieht übers Land

Foto: Steve Remesch
In Gasperich hat der erste Herbststurm Schilder umgeworfen.
Lokales 24 23.09.2018

Erster Herbststurm zieht übers Land

Steve REMESCH
Steve REMESCH
Vor Windspitzen bis zwischen 90 und 100 km/h hatte der staatliche Wetterdienst Meteolux gewarnt. Und so sollte es auch kommen.

Gleich mehreren Veranstaltungen bescherte das Unwetter dann auch ein vorzeitiges Aus. So mussten beispielsweise der Velostour duerch d'Gemenge Contern, Hesper a Weiler, der Rail & Trail rund um Erpeldingen/Sauer oder auch die Fête du vivre ensemble im Park Laval in Eich abgesagt werden.


Sturm. Weggefegte Mülleimer.Photo Guy Wolff
Stürmische Stunden in Sicht
Lange hat sich der Sommer über Luxemburg breit gemacht. Nun scheint der Herbst ihn jedoch abzulösen. Am Sonntagnachmittag könnte es dabei stürmisch werden.

Quer durch das Land hat der erste Herbststurm des Jahres Äste abgebrochen, Schilder, Baustellenzäune und Wahlplakate umgeworfen.

Der Corps grand-ducal d'Incendie et de Secours meldete am frühen Abend insgesamt 376 Anrufe, die wegen des Herbsturms über die Notrufnummer 112 eingingen. 139 Mal rückten Einsatzkräfte wegen abgerissener Äste oder umgefallener Bäume, vier Mal mussten Keller leer gepumpt werden. 

Die Sturmstärke von über 74,9 km/h wurde dem Agrimeteo-Messnetzwerk zufolge an vier Stationen überschritten: in Luxemburg-Merl (83,5 km/h), in Reuler (82,8 km/h), in Waldbillig (81,3 km/h) und in Oberkorn (77,4 km/h). Die stärksten Regenschauer gingen indes in Steinsel (18,2 L/m2), in Koerich (17,5 L/m2) und in Ettelbrück  (16,6 L/m2) nieder.