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Erste Bilanz der neuen Markierung für Motorradfahrer
Lokales 12.12.2018

Erste Bilanz der neuen Markierung für Motorradfahrer

Durch die Straßenmarkierung sollen Motorradfahrer wissen, wie weit sie von der Mittellinie in Kurven entfernt bleiben sollen.

Erste Bilanz der neuen Markierung für Motorradfahrer

Durch die Straßenmarkierung sollen Motorradfahrer wissen, wie weit sie von der Mittellinie in Kurven entfernt bleiben sollen.
Foto: Straßenbauverwaltung
Lokales 12.12.2018

Erste Bilanz der neuen Markierung für Motorradfahrer

Seit Juni gibt es auf der Strecke zwischen Wiltz und Kautenbach eine neue Fahrbahnmarkierung. Die Straßenbauverwaltung zieht nun eine erste Bilanz, wie erfolgreich das Konzept bisher war.

(dho) - Seit Ende Juni gibt es eine neue Fahrbahnmarkierung in Luxemburg. Sie befindet sich auf der Nationalstraße N25 zwischen Wiltz und Kautenbach und soll die Sicherheit der Motorradfahrer erhöhen. Bei den Markierungen handelt es sich um mehrere etwa einen Meter lange Striche, die quasi horizontal zum Mittelstreifen verlaufen. Motorradfahrern sollen sie als Richtlinie dienen, wie nahe sie in einer Kurve an die Mittellinie heranfahren können, ohne sich und andere in Gefahr zu bringen. Kommen sie der Linie zu nah, besteht das Risiko, dass sie mit ihrem Oberkörper in den Gegenverkehr geraten.


Neue Straßenmarkierungen für Motorradfahrer
Zusätzliche Straßenmarkierungen sollen für mehr Verkehrssicherheit für Motorradfahrer sorgen. Die Markierungen werden nun zunächst auf der N25 zwischen Wiltz und Kautenbach angebracht.

Die Straßenbauverwaltung hat nun erste Tests durchgeführt. Mit einer Kamera wurde die Fahrweise der Motorradfahrer ausgewertet. Dies einmal vor dem Anbringen der Markierung und einmal danach. Vor der Markierung sind von 269 Motorradfahrern nur zehn Prozent auf einer sicheren Linie gefahren. 78 Prozent waren zu nah an der Mittellinie und zwölf Prozent waren gar auf der falschen Straßenseite unterwegs. Nach Anbringung der Linien waren 57 Prozent von 242 gezählten Motorradfahrern sicher unterwegs. 42 Prozent waren in dem Gefahrenbereich und nur ein Prozent war über die Mittellinie gefahren.

Ob die sichere Fahrweise nun daran liegt, dass die Motorradfahrer eine bessere Orientierung haben, oder aus Angst zu Rutschen, nicht über die neue Markierung fahren wollen, sei an diesem Punkt erst einmal zweitrangig. Das Ergebnis scheint die Verantwortlichen der Straßenbauverwaltung nämlich zu überzeugen.

Sie teilt in einem Schreiben mit, dass die Überwachung des Fahrverhaltens der Motorradfahrer auf der N25 weitergeht und darüber nachgedacht werde, ob weitere solche Sicherheitslinien auf anderen Streckenabschnitten, die für Motorradfahrer gefährlich sind, angebracht werden sollen. Die Gefahr bei Regen auf der Markierung zu rutschen, sei indes ungerechtfertigt.


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