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Ermittlungen nach Amokfahrt: Gutachten steht noch aus
Lokales 20.12.2019 Aus unserem online-Archiv

Ermittlungen nach Amokfahrt: Gutachten steht noch aus

Mit diesem blauen Citroën raste der Täter in Wiltz absichtlich in die Menschengruppe. Auf dem Bild sind Beamte des Mess- und Erkennungsdienstes bei der Spurensicherung zu sehen.

Ermittlungen nach Amokfahrt: Gutachten steht noch aus

Mit diesem blauen Citroën raste der Täter in Wiltz absichtlich in die Menschengruppe. Auf dem Bild sind Beamte des Mess- und Erkennungsdienstes bei der Spurensicherung zu sehen.
Foto: Polizei
Lokales 20.12.2019 Aus unserem online-Archiv

Ermittlungen nach Amokfahrt: Gutachten steht noch aus

Maximilian RICHARD
Maximilian RICHARD
Fast ein Jahr nach der tödlichen Amokfahrt in Wiltz, bei der ein Mann seinen Sohn tötete und weitere Personen verletzte, laufen die Ermittlungen.

Fast ein Jahr nach der Amokfahrt in Wiltz sind die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen. Dies betont die Staatsanwaltschaft Diekirch am Freitag in einem Schreiben an die Presse.

Am 2. Januar 2019 hatte ein 47-jähriger Luxemburger in der Rue Grande-Duchesse Charlotte in Wiltz absichtlich einen blauen Citroën in eine Menschengruppe auf dem Bürgersteig gesteuert. Der Mann tötete dabei seinen eigenen zweijährigen Sohn. Dessen 42-jährige Mutter – die Ex-Partnerin des Fahrers –, eine 24-jährige Frau, deren zehn Monate altes Baby und ein 47-jähriger Mann wurden bei dem Angriff verletzt.


Akkident Wiltz
 Et misst en d´Nummer vum Auto wech maachen / Foto: Roland ARENDT
Fünf Monate nach der Amokfahrt in Wiltz
Am 2. Januar 2019 steuerte ein Mann sein Auto in eine Menschengruppe und tötete unter anderem seinen Sohn. Gegen ihn wird wegen Mordes ermittelt.

Die Staatsanwaltschaft hatte noch am Abend des 2. Januar mitgeteilt, dass man von einer Beziehungstat ausgehe. Gegen den Mann wird wegen Mordes, Totschlags, versuchten Mordes und versuchten Totschlags ermittelt. Straftaten, für die das Gesetz eine lebenslange Freiheitsstrafe vorsieht. Der Mann befindet sich in Untersuchungshaft.

Im Zuge der Ermittlungen seien mehr als zehn Gutachten in Auftrag gegeben worden - von denen stehe eines noch aus, so das Schreiben der Staatsanwaltschaft weiter. Die Ermittlungen sollen aber voraussichtlich in den kommenden Monaten abgeschlossen werden.



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