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Erbgroßherzogliches Paar in Steinfort: Hoher Besuch im Westen
Lokales 14 18.09.2014

Erbgroßherzogliches Paar in Steinfort: Hoher Besuch im Westen

Lokales 14 18.09.2014

Erbgroßherzogliches Paar in Steinfort: Hoher Besuch im Westen

Ein eng gestecktes Programm erwartete Prinz Guillaume und Prinzessin Stéphanie am Donnerstag in Steinfort. Dennoch nahmen sie sich viel Zeit für die Bürger der Stadt, die das Paar begeistert empfing.

(Sam) - Ja, ich hab mir extra freigenommen …“, rief eine Dame aus Steinfort – eine Gruppe Rentner jubelte: „Wir haben eigentlich jeden Tag frei, aber wenn wir etwas vorgehabt hätten, dann hätten wir das verschoben!“ „Man ist doch stolz auf das Land – da muss man kommen.“

Ein Lächeln
 auf den Gesichtern

Wofür steht die Monarchie? Wohl auch für ein Lächeln. Genau das nämlich wussten Guillaume und Stéphanie nicht nur in die Gesichter jener zu zaubern, die sich schon über eine halbe Stunde vor Ankunft der Limousine mit dem Kennzeichen „2“ vor der Gemeinde versammelt hatten.

Vor allem bei den Patienten und Bewohnern des „Hôpital intercommunal de Steinfort“ war die Freude groß: Ein Scherz, ein „Bonne Chance!“ oder ein „Gute Besserung!“ von Guillaume und Stéphanie ließ Dutzende Menschen zumindest für ein paar Minuten den Alltag vergessen. Der hohe Besuch in der geriatrischen Einrichtung, die sicherlich auch viele Schicksalsschläge beherbergt, vermittelte alles andere als den Eindruck einer Pflichtveranstaltung.

Guillaume und Stéphanie nahmen sich Zeit – munterten auf. „So sympathisch …“, war immer wieder zu hören – die Nationalhymne kam gesungen als Dank zurück.

Für Steinfort war der Besuch des Prinzenpaares in doppelter Hinsicht etwas Besonderes: Der letzte offizielle Besuch eines Mitglieds der großherzoglichen Familie – von Großherzog Jean im Jahr 1953 – ist einerseits schon etwas länger her.

Andererseits sind Guillaume und Stéphanie nun die ersten, die sich im neuen Goldenen Buch der Stadt eintragen konnten – da das alte bis auf die letzte Seite beschrieben ist.

Auf dem Besuchsprogramm standen danach auch das „Centre d’intervention“, der Naturerkundungspfad Mirador und das Kulturzentrum Al Schmelz – bevor die Nummer „2“ wieder davonfuhr. Mit einem Paar im Fond, das sicher auch noch lange lächelte …