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Endlich wieder eine richtige Schueberfouer
Lokales 3 Min. 19.07.2022
Vom 19. August bis 7. September

Endlich wieder eine richtige Schueberfouer

In diesem Jahr wird die Fouer wieder die gleiche Größe haben, wie im Jahr 2019.
Vom 19. August bis 7. September

Endlich wieder eine richtige Schueberfouer

In diesem Jahr wird die Fouer wieder die gleiche Größe haben, wie im Jahr 2019.
Foto: Claude Windeshausen/LW-Archiv
Lokales 3 Min. 19.07.2022
Vom 19. August bis 7. September

Endlich wieder eine richtige Schueberfouer

Jeff WILTZIUS
Jeff WILTZIUS
Über 220 Schausteller werden in diesem Jahr an der Fouer teilnehmen. Doch neben viel Altbekanntem gibt es einige Neuerungen.

Nach zwei Jahren Corona-Pandemie mit unter anderem Maskenpflicht und Begrenzungen bei den Besucherzahlen findet die Schueberfouer 2022 wieder ohne Einschränkungen statt. „Es steckt viel Arbeit in der diesjährigen Organisation“, sagte Bürgermeisterin Lydie Polfer (DP) am Dienstag in der Hauptstadt bei der Vorstellung des Fouer-Programms. 

So ähnlich wird die Schueberfouer auch in diesem Jahr aussehen.
So ähnlich wird die Schueberfouer auch in diesem Jahr aussehen.
Foto: John Oesch/LW-Archiv

Rückblick: Seit 2020 fand die traditionelle Schueberfouer coronabedingt nicht statt. Stattdessen gab es die kleineren „Quartiersfeste“ in den einzelnen Stadtvierteln, im vergangenen Jahr zudem den „Fun um Glacis“ als alternativen Jahrmarkt mit 41 Fahrgeschäften, Imbissen und Co.

Vom 19. August bis zum 7. September werden nun wieder 223 Schausteller mit ihren Fahrgeschäften und Imbissständen auf dem 44,4 Hektar großen Areal für das größte Volksfest in der Großregion aufschlagen. Rund 30 Prozent der Forains sind aus Luxemburg, der größte Anteil mit knapp 40 Prozent kommt aus Frankreich. „Ein Schausteller kommt sogar aus Australien“, erklärte Schöffe Patrick Goldschmidt (DP). Er habe einen Stand in der Schefferallee. Mehr als 500 Bewerbungen gingen bei der Stadtverwaltung ein. 


24.8.2015 Luxembourg, Glacis, Schueberfouer, Nachtaufnahmen, Riesenrad, Richard Krolzig  photo Anouk Antony
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Eine riesige Achterbahn soll es laut dem Schöffen indes nicht geben. „Das liegt am mangelnden Platz.“ Dennoch werden neben den unzähligen Fahrgeschäften, 13 Restaurants und über 50 Imbissbuden auch acht Neuheiten dabei sein. Dazu gehören unter anderem das „Daemonium“, Europas größte transportable Geisterbahn, und „Gravity“, ein Fahrgeschäft, welches eine Kraft von 5G auf den Körper erzeugen kann. Altbekanntes wie der „Top Spin“, das Riesenrad oder die „Wilde Maus“ sind ebenso vertreten. Für Kinder stehen mit dem „Petit Bijou“ oder der „Bootsfahrt“ zwei neue Fahrgeschäfte auf dem Glacis-Feld. 

Die Fouer ohne „Fräi Nuechten“

Neu in diesem Jahr sind auch die geänderten Uhrzeiten. „Um den Anrainern auf dem Limpertsberg sowie den Schaustellern entgegenzukommen, haben wir die Zeiten angepasst“, sagte Goldschmidt. Die Fahrgeschäfte auf der Fouer öffnen bereits um 12 Uhr, statt wie vorher erst ab 14 Uhr und enden um 1 Uhr nachts. Die Gastronomie öffnet wie gewohnt um 11 Uhr. „Somit brauchen die Eltern nicht mehr so lange nach dem Essen zu warten, bis die Kinder auf die Spiele können.“ Um die Lärmbelästigung zu reduzieren, wurden die „Fräi Nuechten“ abgeschafft.

Das Pferdekarussell und das Riesenrad sind ebenfalls auf der Schueberfouer 2022.
Das Pferdekarussell und das Riesenrad sind ebenfalls auf der Schueberfouer 2022.
Foto: Claude Windeshausen/LW-Archiv

Zu den Tarifen wollte man sich noch nicht konkret äußern. Allerdings würde darauf geachtet werden, die Ticketpreise für die Fahrgeschäfte nicht unnötig zu erhöhen. „Die Fouer soll ein Fest für die ganze Familie bleiben, unabhängig der sozialen Herkunft“, betonte der Erste Schöffe Serge Wilmes (CSV). 


Portraits Schausteller auf der Schuebefouer, Lucile de Maria, Max, photo : Caroline Martin©
Zwischen Karussell und Kirmesbude
Vor dem nahenden Ende der Schobermesse gewähren drei Schausteller dem „Luxemburger Wort“ einen Einblick in das Leben inmitten des Jahrmarkttrubels.

Allerdings seien die Kosten für das Gastronomiegewerbe wegen der derzeitigen Wirtschaftslage stark angestiegen. Deswegen gehe der Schöffenrat davon aus, dass die Restaurants und Imbissstände die Verkaufspreise erhöhen müssen. 

„Damit die Forains nicht noch weiter finanziell belastet werden – und damit am Ende die Kunden – müssen die Schausteller in diesem Jahr keine Standgebühren an die Gemeinde bezahlen“, erklärte Goldschmidt.

 Auch werden wieder der Kinniginnendag, Fouersonndeg und die Braderie in der Hauptstadt veranstaltet. „Keiner freut sich mehr als wir, dass die Schuerberfouer wieder stattfindet“, sagte Charel Hary, Präsident der Fédération nationale des commerçants forains. 

Am Mittwoch, dem 7. September, wird die Fouer mit einem traditionellen Feuerwerk beendet. 

In den Jahren vor der Pandemie kamen mehr als zwei Millionen Besucher zur Schueberfouer“, sagte Wilmes. „Wir hoffen, diese Zahl auch in diesem Jahr zu erreichen.“

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