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Emotional statt sachlich
Lokales 05.10.2013 Aus unserem online-Archiv

Emotional statt sachlich

Für einen Wahlkampf, der nur auf die neuen Medien setzt, ist es noch zu früh. 

Emotional statt sachlich

Für einen Wahlkampf, der nur auf die neuen Medien setzt, ist es noch zu früh. 
Foto: Marc Wilwert
Lokales 05.10.2013 Aus unserem online-Archiv

Emotional statt sachlich

Der Kommunikationswissenschaftler Klaus Arnold  ist überzeugt, dass die klassischen Medien bis heute die entscheidende Rolle in Wahlkämpfen spielen.

(SB) - Erreicht man mit den klassischen Wahlkampfinstrumenten Slogans, Wahlplakate-, -programme und -veranstaltungen heute noch die Wähler? Die klassischen Wahlkampfinstrumente sind auch weiterhin von zentraler Bedeutung und es ist noch zu früh, um voll und ganz auf soziale Netzwerke zu setzen, erklärt Prof. Dr. Klaus Arnold. Arnold ist Professor für Medien- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Trier.

Der Kommunikationswissenschaftler ist überzeugt, dass die klassischen Medien (Fernsehen, Hörfunk, Printmedien) bis heute die entscheidende Rolle in Wahlkämpfen spielen, da sie tagtäglich von den Menschen genutzt werden. Um die Wähler mithilfe von Wahlplakaten und Slogans zu überzeugen, sei es von zentraler Bedeutung, dass man die Menschen auf emotionaler Ebene und nicht auf sachlicher Ebene anspricht, so Arnold weiter.

Prof. Dr. Klaus Arnold bezieht in der Samstagsausgabe des Luxemburger Wort Stellung zu diesen Themenkomplexen.