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Eisweinlese an der Mosel hat begonnen
Lokales 22.01.2019 Aus unserem online-Archiv

Eisweinlese an der Mosel hat begonnen

Bei –8 Grad waren die Trauben tiefgefroren und lieferten süßen Most.

Eisweinlese an der Mosel hat begonnen

Bei –8 Grad waren die Trauben tiefgefroren und lieferten süßen Most.
Foto: Serge Waldbillig
Lokales 22.01.2019 Aus unserem online-Archiv

Eisweinlese an der Mosel hat begonnen

Volker BINGENHEIMER
Volker BINGENHEIMER
Pünktlich zum ersten strengen Frost haben vereinzelte Weinbaubetriebe an der Mosel Anfang dieser Woche Eiswein gelesen. Den Anfang machte das Weingut Clos des Rochers, das zur Weinkellerei Bernard-Massard in Grevenmacher gehört.

Pünktlich zum ersten strengen Frost haben vereinzelte Weinbaubetriebe an der Mosel Anfang dieser Woche Eiswein gelesen. Den Anfang machte das Weingut Clos des Rochers, das zur Weinkellerei Bernard-Massard in Grevenmacher gehört. Am frühen Montagmorgen zog eine Mannschaft von acht Helfern aus, um das kostbare Lesegut vom Stock zu schneiden. Gelesen wurden zwei Parzellen, eine im Palmberg in Ahn, die zweite im Wormeldinger Elterberg. „Als wir um 5.30 Uhr anfingen, war es -8 Grad kalt“, sagt Kellermeister Florian Michels. Eigentlich hätte er sich noch mehr Frost gewünscht: „Es war von den Temperaturen her grenzwertig“, sagt Michels. Obwohl es nicht ganz so kalt wie erwünscht war, hatte der gute Tropfen letzten Endes ein Mostgewicht von 145 Grad. Das Weingut erzielte einen Ertrag von etwa 250 Liter.

In Schengen zogen gestern Lesehelfer des Weinguts Henri Ruppert zur Eisweinlese in die Weinberge.

Der Most aus den bei strengem Frost geernteten Trauben ist besonders süß, weil Eiskristalle das Wasser in der Beere binden und die verbleibende Flüssigkeit viel Zucker enthält. Aufgrund steigender Temperaturen entschließen sich nur noch wenige Weingüter an der Luxemburger Mosel, Eiswein zu produzieren.


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