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Die Sorten Bon'Ice Dark Chocolate und Bon'Ice Rice Milk Chocolate sollten von Allergikern nicht gegessen werden.
Kurzmeldungen Lokales 06.02.2019

Eis am Stiel zurückgerufen

(sas) - Die Gesundheitsbehörde informiert über den Rückruf von Eis am Stiel der Marke Bonvita. Das Produkt kann Milchproteine enthalten, die auf der Verpackung nicht angegeben sind - für Allergiker kann das gefährlich werden. Bei Menschen ohne Allergie besteht kein Risiko, sie können das Eis weiterhin genießen. 

Das Eis wurde aus dem Handel gezogen, allerdings wurde ein Teil der Ware bereits verkauft: landesweit in allen Naturata-Filialien und bei Mullebutz in Bonneweg. Betroffen sind die Sorten Bon'Ice Dark Chocolate und Bon'Ice Rice Milk Chocolate mit einem Gewicht von 100 Gramm, beziehungsweise 120 Mililitern.

Gestern

Menschenrechtler werfen Venezuelas Polizei willkürliche Tötungen vor

(dpa) - Spezialkräfte der venezolanischen Polizei töten nach Angaben von Menschenrechtsaktivisten willkürlich Bewohner der Armenviertel des südamerikanischen Landes. „Die Sicherheitskräfte nehmen das Recht in die eigene Hand und töten oder verhaften Menschen, die angeblich Verbrechen begangen haben, für die aber keine Beweise vorgelegt werden“, sagte der Amerika-Chef der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch, José Miguel Vivanco, am Mittwoch. „Mitten in der wirtschaftlichen und humanitären Krise in Venezuela verüben die Sicherheitskräfte entsetzliche Verbrechen in Vierteln, die nicht länger das Regime von Präsident Nicolás Maduro unterstützen.

Seit 2016 haben Polizisten und Soldaten in Venezuela nach offiziellen Angaben fast 18.000 Menschen getötet. Nach Einschätzung von Human Rights Watch geht vor allem die Spezialeinheit FAES gezielt gegen Regierungsgegner vor. Häufig würden Tatorte manipuliert, Waffen neben den Opfern platziert und Autopsieberichte unterschlagen.

Staatschef Maduro und der selbst ernannte Interimspräsident Juan Guaidó liefern sich in Venezuela seit Monaten einen erbitterten Machtkampf. Zahlreiche Oppositionelle sitzen in Haft, Millionen Venezolaner haben das Land verlassen. Auch UN-Menschenrechtskommissarin Michele Bachelet hatte der Regierung in Caracas zuletzt übertriebene Gewalt, willkürliche Festnahmen und Folter vorgeworfen.

Polizist in Moskau erschießt Kollegen

(dpa) - In Moskau hat ein Polizist einen Kollegen erschossen und einen anderen schwer verletzt. Zu dem Vorfall sei es am Mittwochabend in einer Metrostation gekommen, als der Beamte festgenommen werden sollte, teilten die Behörden in der russischen Hauptstadt mit.

Er werde verdächtigt, Bestechungsgelder in Höhe von 2000 Rubel (umgerechnet 28 Euro) angenommen zu haben, meldete die Agentur Tass unter Berufung auf nicht näher genannte Quellen. Der Mann, der in der U-Bahnstation eingesetzt war, wurde festgenommen. Die genauen Umstände waren noch unklar. Der verletzte Polizist kam in ein Krankenhaus. Die Ärzte kämpften um sein Leben, hieß es.

Kurzmeldungen Lokales 18.09.2019

Stau auf der A1 in Richtung Trier

In Höhe von Flaxweiler sind gegen 17 Uhr drei Fahrzeuge kollidiert. Da die Überholspur blockiert ist, staut sich der Verkehr in Richtung deutsche Grenze über fast zehn Kilometer. Autofahrer im Stau sind gebeten, eine Rettungsgasse zu bilden.

Brandstiftung: Bewohner retten sich vor Feuer auf Balkon

(dpa/lrs) - Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Saarbrücken hat die Feuerwehr fünf Bewohner gerettet, die im Schlafanzug auf einen Balkon geflüchtet waren. Wie die Einsatzkräfte mitteilten, war das Feuer in der Nacht zum Mittwoch im Keller ausgebrochen. Niemand wurde verletzt. Die Polizei geht von Brandstiftung aus und sucht nach Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen haben. Zurzeit gebe es noch keinen Tatverdächtigen.

Die fünf Bewohner hätten auf dem Balkon im zweiten Stock gestanden und seien mithilfe einer Drehleiter in Sicherheit gebracht worden. 18 weitere Menschen konnten sich selbst aus dem Gebäude retten. Alle Hausbewohner seien vorübergehend in einem Stadtbus untergekommen, bis der Brand gelöscht war, teilte die Feuerwehr Saarbrücken mit. Am frühen Morgen konnten alle Bewohner wieder in das Haus zurückkehren. Es entstand ein Schaden von etwa 100.000 Euro.

Hauseigentümer erschießt drei Teenager in Georgia

(dpa) - Ein Hausbesitzer im US-Bundesstaat Georgia hat bei einem Schusswechsel drei Jugendliche in seinem Vorgarten tödlich verletzt. Die maskierten Teenager sollen am frühen Montagmorgen auf das Privatgrundstück in Conyers nahe Atlanta vorgedrungen sein, um in das Haus einzubrechen, teilte der örtliche Sheriff mit. Als die drei Bewohner die Eindringlinge stellten, habe einer der Jugendlichen eine Waffe gezogen und mehrere Schüsse abgegeben. Laut Ermittlern schoss der Hauseigentümer daraufhin zurück.

Die mutmaßlichen Eindringlinge wurden nach Angaben des Sheriffs alle drei verwundet und starben später an ihren Verletzungen - einer schon am Tatort, die anderen beiden im Krankenhaus. Die Bewohner des Hauses blieben den Angaben zufolge unverletzt. Bei den Jugendlichen soll es sich um zwei 16-Jährige und einen 15-Jährigen gehandelt haben. Nach Informationen des Fernsehsenders WSB waren zwei von ihnen Brüder. Alle drei sollen in Conyers gewohnt haben.

Ein Nachbar sagte laut WSB, er habe früh morgens jemanden schreien hören: „Helft mir, helft mir, ich sterbe!“ Ein anderer Anwohner berichtete dem Sender, zunächst fünf Schüsse aus einer Handwaffe vernommen zu haben, danach habe jemand mit einem Sturmgewehr das Feuer eröffnet. Bei dem Hausbesitzer soll es sich nach Angaben der Nachbarn um einen Lkw-Fahrer handeln, der eine halbautomatische Waffe besitzt und seine Mutter außergewöhnlich stark beschützt.

Die Ermittler teilten mit, dass es bislang keine Festnahmen gegeben habe. Die mutmaßlichen Opfer des Raubüberfalls und die Nachbarn seien ausführlich befragt worden. Nach Angaben des Sheriffs könnte es sich um einen Fall von Notwehr handeln.    

Neil Parker brach am Sonntag im australischen Bundesstaat Queensland zu einer Tour auf - und stürzte kurz darauf einen sechs Meter hohen Wasserfall hinab. Dabei verletzte sich der 54-Jährige erheblich - mit gebrochenem Bein und Handgelenk kroch er dann zwei Tage lang durch die Wildnis.

Trotz Beinbruch: Mann kriecht zwei Tage durch Wildnis

(dpa) - Eigentlich wollte Neil Parker nur drei Stunden wandern – daraus wurde eine zweitägige Odyssee, die der Australier nur mit viel Glück überlebte. Der erfahrene Buschwanderer brach am Sonntag im australischen Bundesstaat Queensland zu der Tour auf – und stürzte kurz darauf einen sechs Meter hohen Wasserfall hinab, wie lokale Medien am Mittwoch berichteten. Dabei verletzte sich der 54-Jährige erheblich – mit gebrochenem Bein und Handgelenk kroch er dann zwei Tage lang durch die Wildnis. Sein Bein schiente er mit Wanderstöcken.

Er habe sein verletztes Bein anheben und klettern müssen, sagte er der australischen Nachrichtenagentur AAP. Schließlich habe er es geschafft, auf eine Lichtung im Cabbage Tree Creek am Mount Nebo, nordwestlich von Brisbane, zu gelangen, wie der Sender ABC berichtete. „Ich dachte, wenn irgendjemand Alarm schlägt, muss ich aus den Felsen zurückklettern, um da rauszukommen“, sagte er. Von der Lichtung wurde er dann am Dienstag gerettet – und per Hubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. 

Sein Überleben führte er auf seine Vorbereitung, seine Familie und eine Wandergruppe zurück, die sich auf die Suche nach ihm gemacht hatte.


Vorgestern

Urteil im Mordprozess um Tramperin Sophia erwartet

(dpa) - Im Mordprozess um die Tramperin Sophia L. soll am Mittwoch das Urteil vor dem Landgericht Bayreuth fallen. „Ich bin gespannt, für welchen Tathergang sich das Schwurgericht entscheiden wird“, sagte ein Sprecher des Gerichts. Zuletzt trugen Staatsanwaltschaft, Nebenkläger und Verteidiger ihre Plädoyers vor - mit vier unterschiedlichen Tatabläufen.

Fest steht nur: Sophia L. hatte vor gut einem Jahr von Leipzig in Richtung Nürnberg trampen wollen. Von dort wollte sie nach Aussage ihres Bruders per S-Bahn zu ihrer Familie nach Amberg in der Oberpfalz fahren. Dort kam die 28-Jährige nie an. Ihre Leiche wurde in einem Straßengraben in Spanien entdeckt. Der Anklage zufolge hat der Fernfahrer die Tramperin ermordet, um eine sexuelle Straftat zu verdecken.

Die Staatsanwaltschaft plädierte für eine lebenslange Haftstrafe, der Verteidiger des Fernfahrers für eine Verurteilung wegen Totschlags. Der Anwalt der Eltern von Sophia L. wies auf eine besondere Schwere der Schuld hin.

Kurzmeldungen Lokales 17.09.2019

Fehlalarm: Autobahn A7 kurzzeitig gesperrt

(jt/SC) - Wegen eines Brandalarms im Tunnel Stafelter kam der Verkehr auf der Autobahn A7 am Dienstagvormittag gegen 10 Uhr komplett zum Erlegen. In Richtung Norden zog sich die Kolonne bis zur Autobahn A1 beim Verteiler Gréngewald zurück, schrieb der Verkehrsclub ACL um 10.20 Uhr in einer Mitteilung. Autofahrer sollten in Richtung Norden die Ausfahrt Waldhaff nehmen, um den Stau zu umfahren. In Richtung Hauptstadt wurde der Umweg über Lorentzweiler empfohlen.

Kurz vor 11.30 Uhr war der Tunnel wieder befahrbar, zunächst nur in Richtung Norden. Der vermeintliche Brand stellte nach einer Überprüfung des Tunnels und der automatischen Alarmsysteme als Fehlalarm heraus. Weitere Ermittlungen sollen nun klären, wie es zu dem Fehlalarm kam.

Einige Automobilisten, die am Dienstagmorgen durch die Komplettsperrung der A7 in Stau standen, versuchten auf der Autobahn zu wenden und in entgegengesetzter Fahrrichtung wieder von der A7 abzufahren. Die Administration des ponts et chaussées wiest an dieser Stelle ausdrücklich darauf hin, dass solche Manöver offensichtlich nicht nur unerlaubt, sondern auch hochgradig gefährlich sind. Sie gefährden die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer und der Rettungskräfte. Vielmehr soll man in Stausituationen stets eine Rettungsgasse frei halten.

Kurzmeldungen Lokales 17.09.2019

Zwei Verletzte auf Luxemburgs Straßen

Am Dienstagmorgen kam es gleich zu drei Vorfällen, bei denen die Polizei anrücken musste. In zwei Fällen gab es Verletzte. 

Der erste Vorfall ereignete sich gegen 3 Uhr morgens in der Avenue de la Liberté in Luxemburg-Stadt. Ein Autofahrer fiel einer Polizeistreife auf, nachdem er eine rote Ampel missachtet hatte. Die Beamten hielten den Wagen an und kontrollierten den Fahrer. Ein Alkoholtest bestätigte den Verdacht der Polizisten - der Mann hatte zu tief ins Glas geschaut. Er musste seinen Führerschein wegen Trunkenheit am Steuer abgeben.

Gegen 6.20 Uhr ereignete sich auf der Hauptstraße in Born im Osten Luxemburgs ein Autounfall, bei dem eine Person verletzt wurde. Ein Autofahrer war in ein geparktes Fahrzeug gekracht. Rettungsdienste aus Mertert und Mompach waren zur Stelle, genau wie die örtliche Polizei.

Zu einem weiteren Unfall mit einem Verletzten kam es um kurz nach 7 Uhr auf der Autobahn A7 in Richtung Friedhaff. Ein Auto kam von der Fahrbahn ab und geriet in einen Graben. Neben der Polizei waren außerdem Einsatzkräfte aus Lintgen, Mersch und Bissen vor Ort.

Kurzmeldungen Lokales 17.09.2019

Luxemburg liefert Autodieb an Deutschland aus

(ots) - Am Montagmorgen wurde ein 45-jähriger Spanier im Rahmen einer Auslieferung von der luxemburgischen Polizei an die Bundespolizei Trier übergeben.

Gegen ihn lag ein nationaler Untersuchungshaftbefehl sowie ein Europäischer Haftbefehl des Amtsgerichts Oldenburg wegen Diebstahls vor. Im Mai 2017 entwendete er von einem Firmengelände in Kehl einen VW Passat und fuhr diesen anschließend ohne die erforderliche Versicherung.

Der Auslieferungsantrag wurde aufgrund eines weiteren Ermittlungsverfahrens von der Staatsanwaltschaft Trier an die luxemburgischen Behörden gestellt. Nach Vorführung beim Amtsgericht Trier und Beschlussfassung durch den Richter wurde er in die JVA Trier gebracht.

Vor einer Woche hatte Deutschland zwei Jugendliche an Luxemburg ausgeliefert, die in Ettelbrück zwei Autos gestohlen und dabei Gewalt angewendet hatten.

Manfred Weber: Kein Fortschritt im Brexit-Streit

(dpa) - Der deutsche Europapolitiker Manfred Weber hat dem britischen Premierminister Boris Johnson im Brexit-Streit auf ganzer Linie widersprochen. „Es gibt keinen Fortschritt, das ist absolut klar“, sagte der Fraktionschef der Europäischen Volkspartei im EU-Parlament am Dienstag in Straßburg.

Johnson hatte schon vor einem Treffen mit EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker am Montag in Luxemburg große Fortschritte auf dem Weg zu einem geänderten Brexit-Abkommen gemeldet und anschließend gesagt, er sei nun noch ein bisschen optimistischer. Die EU-Seite wartet indes immer noch auf konkrete britische Vorschläge.

Weber kritisierte auch Johnsons Absage einer Pressekonferenz in Luxemburg wegen einer Gegendemonstration. Wer wie Johnson provokant seine Positionen vertrete, müsse Widerspruch aushalten, meinte der CSU-Vizepräsident. „Insofern ist das schon etwas dünnhäutig.“

Kurzmeldungen Politik 17.09.2019

Hinzert: Gedenken an ermordete Luxemburger

(dpa/lrs) - In einer Gedenkveranstaltung wird an diesem Samstag (21. September) an jene Luxemburger erinnert, die vor 75 Jahren im früheren Konzentrationslager Hinzert (D) ermordet wurden. Zu der Veranstaltung in der Gedenkstätte des SS-Sonderlagers/KZ Hinzert im Kreis Trier-Saarburg haben sich neben der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer auch Luxemburgs Premierminister Xavier Bettel und der luxemburgische Großherzog Henri angekündigt. Insgesamt 82 Luxemburger wurden in Hinzert getötet, geht aus einer Mitteilung des großherzoglichen Palastes von Dienstag hervor.

Mann stirbt nach Rollstuhl-Unfall

(dpa/lrs) - Der Fahrer eines elektrischen Rollstuhls ist bei einem Unfall in der Pfalz (D) ums Leben gekommen. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, war der 83 Jahre alte Mann am Montag am Stadtrand von Pirmasens auf einem unbefestigten Waldweg unterwegs. Wahrscheinlich habe er wegen des unebenen Untergrunds die Kontrolle über den Rollstuhl verloren und sei mit ihm umgekippt. Der Mann stürzte dabei einen Hang hinunter. Wanderer entdeckten ihn wenige Minuten später, weil er laut nach Hilfe rief. Rettungskräfte brachten den Verletzten in eine Klinik, wo er schließlich starb.

Kurzmeldungen Lokales 17.09.2019

Motorboot in Not auf der Mosel in Wasserbillig

(jt) - Der Notruf wurde um kurz vor 21 Uhr abgesetzt: Ein Motorboot ist am Montagabend auf der Mosel bei Wasserbillig in eine Notsituation geraten. Wie das Rettungsdienstkorps CGDIS mitteilt, eilten neben der Feuerwehr auch der Groupe de sauvetage aquatique (GSAQ) der Bootsbesatzung zur Hilfe. Weitere Informationen zu dem Vorfall sind derzeit nicht bekannt. Verletzt wurde laut Angaben der Einsatzzentrale niemand.