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Einsamer Tod: Abschied in Corona-Zeiten
Lokales 7 Min. 28.04.2020
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Einsamer Tod: Abschied in Corona-Zeiten

Allein gestorben – allein begraben, hatte Nadine Braconnier den Facebook-Beitrag zum Tod ihrer Großmutter betitelt. Begräbnisse sind bis zu einer Zahl von 20 Teilnehmern erlaubt und von heute an wird es auch wieder Zeremonien beim Krematorium in Hamm geben.

Einsamer Tod: Abschied in Corona-Zeiten

Allein gestorben – allein begraben, hatte Nadine Braconnier den Facebook-Beitrag zum Tod ihrer Großmutter betitelt. Begräbnisse sind bis zu einer Zahl von 20 Teilnehmern erlaubt und von heute an wird es auch wieder Zeremonien beim Krematorium in Hamm geben.
Foto: Pierre Matgé
Lokales 7 Min. 28.04.2020
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Einsamer Tod: Abschied in Corona-Zeiten

Steve REMESCH
Steve REMESCH
Die Pandemie-Situation ist schlimm für Sterbende, die alleine sterben müssen und ebenso traumatisch für Hinterbliebene, die sich nicht verabschieden können. Ein Fallbeispiel.

„Das Schlimmste ist die Ungewissheit - nicht zu wissen, ob sie verstanden hat, warum sie alleine sterben musste“, sagt Nadine Braconnier. Ihre Großmutter ist am Sonntagmorgen im Alter von 92 Jahren überraschend gestorben. Wegen der Corona-Pandemie ohne, dass die Familie Abschied nehmen konnte.

Acht Wochen zuvor hatte Nadine Braconnier zuletzt mit ihr reden können ...

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