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Eins, zwei, drei ... geblitzt
Lokales 12.05.2018 Aus unserem online-Archiv

Eins, zwei, drei ... geblitzt

Aus 90 werden bald 70 km/h: Wenn der Radar zwischen Mersch und Angelsberg in Betrieb geht, wird der 
Bereich, in dem höchstens 70 km/h erlaubt sind, bis hinter das Gerät erweitert.

Eins, zwei, drei ... geblitzt

Aus 90 werden bald 70 km/h: Wenn der Radar zwischen Mersch und Angelsberg in Betrieb geht, wird der 
Bereich, in dem höchstens 70 km/h erlaubt sind, bis hinter das Gerät erweitert.
Foto: Frank Weyrich
Lokales 12.05.2018 Aus unserem online-Archiv

Eins, zwei, drei ... geblitzt

Steve REMESCH
Steve REMESCH
Ihr Zweck ist es Unfallschwerpunkte zu entschärfen: Die neuen Radargeräte zwischen Mersch und Angelsberg, zwischen Saeul und Brouch und auf der Autobahn A4 sind einsatzbereit. Nur der Startschuss fehlt noch.

Anfang März waren sie in Stellung gebracht worden. In wenigen Tagen werden die drei neuen fixen Radargeräte nun in Kürze in Betrieb genommen.

Die letzten Arbeiten an der Elektronik sind nämlich fertiggestellt und die Zulassungsprozedur der Société Nationale de Certification et d'Homologation ist abgeschlossen. Bis zur Inbetriebnahmen muss die Straßenbauverwaltung nur noch darauf warten, dass die dazugehörigen Dokumente zugestellt werden.

Den Auftakt werden voraussichtlich noch vor Monatsende die Lidar-Verkehrsüberwachungsgeräte auf dem CR 118 zwischen Mersch und Angelsberg und auf der N8 zwischen Saeul und Brouch machen. Sobald die Homologierungsbescheinigungen vorliegen, werden die Radare scharf gestellt – ohne Testphase. Und die zwei Geräte blitzen in beide Fahrtrichtungen.

70 km/h statt 90

Als Vorwarnung: In Höhe des Radars zwischen Mersch und Angelsberg sind derzeit noch 90 km/h erlaubt. Sobald das Gerät in Betrieb geht, wird hier aber die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 70 km/h gesenkt. Das Gerät zwischen Saeul und Brouch befindet sich indes ohnehin in einem 70er-Streckenabschnitt.

Spätestens Anfang Juni soll dann auch der Radar am Ende der A4, rund 850 Meter vor dem Kreisverkehr Raemerich, scharf gestellt werden. Im Gegensatz zu den Radaren auf den Landstraßen, wird der Radar auf der Autobahn nur den Verkehr in Fahrtrichtung des Kreisverkehrs messen. Der Blitzer löst hier ab einer Geschwindigkeit von 90 km/h aus.

Schieren bleibt Spitzenreiter

Bereits im Dezember vergangenen Jahres war das neue Radargerät an der Liaison Micheville in Betrieb genommen worden. Sind die neuen Apparate erst einmal alle in Betrieb, blitzen dann landesweit insgesamt 24 fest installierte Radare entlang der Straßen.

Die ersten zehn waren am 16. März 2016 in Betrieb genommen worden, knapp zwei Monate später folgten zehn weitere Radare. Die Radarfalle, in die seitdem die meisten Verkehrsteilnehmer tappten, ist unangefochten jene in Höhe von Schieren.


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