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Einmal an der Grenze entlang
Lokales 04.10.2018

Einmal an der Grenze entlang

Um Geld für verunfallte Kollegen zu sammeln, ist Polizistin Kristina Wagner in der vergangenen Woche um Luxemburg gelaufen.

Einmal an der Grenze entlang

Um Geld für verunfallte Kollegen zu sammeln, ist Polizistin Kristina Wagner in der vergangenen Woche um Luxemburg gelaufen.
Foto: Privat
Lokales 04.10.2018

Einmal an der Grenze entlang

Sophie HERMES
Sophie HERMES
312 Kilometer hat eine Polizistin in neun Tagen zurückgelegt und somit ihre Linie an der Luxemburger Grenze entlang gezogen. Dabei hatte sie eine Idee im Hinterkopf: Geld sammeln für verunfallte Kollegen.

Schritt um Schritt hat sie sich rund um Luxemburg gekämpft, am Ende durfte sie sich freuen, ihr Ziel erreicht zu haben: Kristina Wagner, eine junge Polizistin und begeisterte Sportlerin hat ihren Urlaub genutzt, um einmal an der Grenze des Großherzogtums entlang zu laufen und somit Spenden zu sammeln, um Kollegen zu unterstützen.


Bei Etappenrennen hat Kristina Wagner Erfahrungen gesammelt, hier während des diesjährigen Marathon des Sables.
Polizistin läuft für verunglückte Kollegen um Luxemburg
Bei einem Polizeieinsatz war es im April zu einem Unfall gekommen. Ein Polizist verstarb, eine Beamtin wurde schwer verletzt. Nun will eine Arbeitskollegin rund um Luxemburg laufen – und Spenden sammeln.

Auch wenn sie ihren Zeitplan nicht ganz einhalten konnte und einige schwere Momente erlitt, so verlor sie den Mut nicht und zog ihr Projekt bis zum Schluss durch – auch dank der Unterstützung von Freunden und Familie. Am Ende standen nach neun Tagen und acht Etappen 312 Kilometer auf dem Zähler. „Es waren schwere Etappen dabei und es war nicht immer einfach“, erklärt sie. „Trotz Blasen an den Füßen habe ich Kilometer für Kilometer die blaue Linie weiter um Luxemburg gezogen. Dabei hatte ich immer im Hinterkopf, warum ich das Ganze tat.“

Die dünne blaue Linie

Ihrem Lauf hatte sie die Bezeichnung „Running the thin blue line“ gegeben, wobei die dünne blaue Linie auf schwarzem Untergrund für die Solidarität mit der Polizei steht.

Die gesammelten Spenden sollen zum einen an die Opfer des Unfalls vom 14. April in Lausdorn gehen, bei dem ein Polizist verstorben und eine Beamtin schwer verletzt worden war, zum anderen an den Fonds de secours du Syndicat national de la police grand-ducale Luxembourg.

Kristina Wagner legte 312 Kilometer zurück.
Kristina Wagner legte 312 Kilometer zurück.
Foto: Privat



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