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Eine radikale Kehrtwende
Lokales 06.10.2013

Eine radikale Kehrtwende

Parteigründer Jean Colombera traut seiner Partei durchaus zu, dass sie am 20. Oktober einen Sitz im Parlament erringen könnte.

Eine radikale Kehrtwende

Parteigründer Jean Colombera traut seiner Partei durchaus zu, dass sie am 20. Oktober einen Sitz im Parlament erringen könnte.
Foto: Guy Jallay
Lokales 06.10.2013

Eine radikale Kehrtwende

Die "Partei fir integral Demokratie" setzt sich in ihrem Wahlprogramm für einen grundlegenden Systemwechsel ein.

(DS) „Wir müssen alle mit ins Boot nehmen”, so Parteigründer Jean Colombera beim Wahlkongress der neuen „Partei fir integral Demokratie”(PID). Sinnigerweise wurde das Wahlprogramm der PID denn auch in Remich auf einem der Moselschiffe vorgestellt.

Die PID will nichts mehr und nichts weniger als einen Systemwechsel: eine Kehrtwende in der Politik, in der Wirtschaft, im Sozialbereich und im Finanzwesen. Um diesen Paradigmenwechsel möglich zu machen, setzt die im Juni dieses Jahres gegründete Partei auf das Konzept der „Integralität“. Der Begriff „integral" werde in den nächsten Jahren wichtiger als der Begriff der Nachhaltigkeit, so Jean Colombera. Wegen ihrer integralen Denkweise begnüge sich die Partei bei der Lösung der Probleme nicht mit der Bekämpfung der Symptome, sondern betreibe eine fundierte Ursachenanalyse.

Kein Ämterkumul und keine Koalition

Neben dem langfristig angestrebten „Kulturwandel“ umfasst das Programm der PID aber auch kurzfristige Ziele. So setzt sie sich z.B. für eine Volksbefragung ab 10.000 Unterschriften ein, sie will nur einen einzigen Wahlbezirk, das Ämterkumul soll unterbunden werden und ein Minister soll per Volksentscheid abgesetzt werden können.

Eine Regierung im heutigen Sinn soll es laut PID auch nicht mehr geben. Statt einer Koalition schickt jede Partei anteilsmäßig so viele Minister ins Kabinett, wie sie Sitze im Parlament errungen hat. Auch den Koalitionszwang soll der Vergangenheit angehören. Im Bereich der Wirtschaft geht es der PIB nicht länger um ein quantitatives Wachstum sondern um eine Plus bei der Qualität.

Die PID traut sich zu, dass sie bei den wahlen am 20, Oktober einen Sitz erringen kann.

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