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Eine Location mit Perspektive
Lokales 2 Min. 15.03.2012

Eine Location mit Perspektive

Keine neue Rockhal des Nordens, aber definitiv eine Location mit Perspektive: Sollte das „Testkonzert“ gelingen, können sich die Nordstädter auf drei bis vier Rockkonzerte im Jahr freuen.

Eine Location mit Perspektive

Keine neue Rockhal des Nordens, aber definitiv eine Location mit Perspektive: Sollte das „Testkonzert“ gelingen, können sich die Nordstädter auf drei bis vier Rockkonzerte im Jahr freuen.
BESCH DA COSTA ARCHITECTES
Lokales 2 Min. 15.03.2012

Eine Location mit Perspektive

Offiziell wird sie erst am 1. April eröffnet, doch inoffiziell wird die schmucke Deichhalle in Ettelbrück bereits zwei Tage zuvor in Betrieb genommen: Am 30. März ist es der deutschen Rock-Pop-Band Juli gegönnt, die neue Veranstaltungslocation in der Nordstad vor 2 500 Gästen einzuweihen.

(ham) - Offiziell wird sie erst am 1. April eröffnet, doch inoffiziell wird die schmucke Deichhalle in Ettelbrück bereits zwei Tage zuvor in Betrieb genommen: Am 30. März ist es der deutschen Rock-Pop-Band Juli gegönnt, die neue Veranstaltungslocation in der Nordstad vor 2 500 Gästen einzuweihen. „Es soll eine Halle für die Bürger werden. Deshalb auch die populäre Veranstaltung im Vorfeld der eigentlichen Eröffnungszeremonie“, unterstrich Bürgermeister Jean-Paul Schaaf gestern im Gespräch mit dem LW.

Ein „flotter Test“ soll es werden, das Konzert von Juli am 30. März in der sanierten Deichhalle. Doch: „Wir wollen keine ,Rockhal im Norden‘ schaffen, sondern einen Ort, in dem die unterschiedlichsten Veranstaltungen unterkommen“, meinte der Bürgermeister der Stadt Ettelbrück, Jean-Paul Schaaf, gestern, einen Tag nach der Ankündigung des Konzerts im Rahmen einer Pressekonferenz im hauptstädtischen Atelier.

„Carte blanche“ für Testlauf

Veranstaltet wird das Event nämlich von den Konzertpromotern aus der Hollericher Straße. Man habe den Bürgern etwas Besonderes bieten wollen und dem Atelier deshalb eine „Carte blanche“ erteilt. So ist das Konzert gleich auch in mehrfacher Hinsicht als Testlauf zu verstehen: Sollte sich die Halle gut für Rock-Konzerte eignen, könnten sich beide Seiten eine zukünftige Zusammenarbeit gut vorstellen.

„Wir gehen in einer ersten Zeit von drei bis vier Konzerten im Jahr aus“, so Schaaf, dem auch die Zusammenarbeit mit den lokalen Vereinen sehr am Herzen liegt: „Wir wollen die Vereine bei diesen Events unbedingt mit einbinden, z. B. beim Catering.“ Bis jetzt ist laut Schaaf aber nur das eine Konzert fest eingeplant. Dies könne aber seine Früchte tragen: „Sollte sich die Halle gut für Rock-Events eignen, können wir die Konzertszene künftig auch den Bewohnern im Norden des Landes zugänglicher machen“, meinte der Bürgermeister.

Sollte der „Test“ gelingen, schließt auch Atelier-Chef Laurent Loschetter eine weitere Zusammenarbeit nicht aus. „Bis jetzt sind wir richtig positiv überrascht. Die Zusammenarbeit mit der Stadt Ettelbrück klappt gut und für uns ist es sicherlich interessant, auch mal im Norden des Landes aktiv zu werden“, so Loschetter. Man veranstalte ja auch Konzerte in der Rockhal. Von daher stehe das Material sowieso stets zum Transport bereit. „Mit der Deichhalle eröffnen sich neue Perspektiven und wir können das Publikum noch spezifischer ansprechen“, wagt Loschetter einen Ausblick.

Tickets für das Konzert von Juli am 30. März in der Deichhalle sind derweil nur den Bürgern von Ettelbrück vorbehalten. Drei Tickets pro Person sind zum Vorzugspreis von 15 Euro im Rathaus erhältlich. Der reguläre Verkauf startet erst am 11. Februar. Ab dann sind Tickets (30 Euro) auch erhältlich unter: www.atelier.lu