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Eine kalte Nacht und viel los
Lokales 3 Min. 16.12.2018

Eine kalte Nacht und viel los

Eine kalte Nacht und viel los

Foto: Lex Kleren
Lokales 3 Min. 16.12.2018

Eine kalte Nacht und viel los

Auch wenn es am Sonntagmorgen so besinnlich aussieht mit der dünnen Schneedecke - eine ruhige Nacht war es nicht. Die Polizeibeamten hatten wieder alle Hände voll zu tun.

(dho/rc) - Der Schnee kam in der Nacht zum Sonntag wie vorhergesagt. Manche Verkehrsteilnehmer verhielten sich aufgrund erhöhter Rutschgefahr aber nicht vernünftiger.

So ist nur schwer nachvollziehbar, was ein Verkehrsteilnehmer am Sonntag um 3 Uhr in der Früh vorhatte, als er trotz schneebedeckter Fahrbahn in Mersch den Mierscherbierg in der Rue de Colmar-Berg mit überhöhter Geschwindigkeit befuhr. Dabei betätigte er die Lichthupe, fuhr über die Gegenfahrbahn und verlor fast die Kontrolle über sein Fahrzeug.

Die Polizei konnte den Fahrer jedoch stoppen und stellte fest, dass er laut Polizeibericht unter erheblichem Alkoholeinfluss stand. Der Test war so denn auch positiv. Es wurde ein provisorisches Fahrverbot ausgestellt und der Führerschein eingezogen.

Beinahe Kollision bei Angelsberg

Zwei Polizeibeamte waren in der Nacht auf Sonntag gegen 1.40 Uhr nur knapp einem Unfall entgangen. Sie waren auf der Strecke CR118 von Angelsberg nach Rollingen unterwegs, als ihnen auf schneebedeckter Fahrbahn in einer langgezogenen Rechtskurve ein Auto auf ihrer Spur entgegenkam. Der Fahrer hatte offenbar die Kontrolle über seinen Wagen verloren. Nur durch ein Ausweichmanöver konnte ein Zusammenstoß vermieden werden.

Die Person führte nach der Szene ihre Fahrt aber fort. Jedoch konnte sie kurze Zeit später von einer zweiten Polizeistreife gestoppt werden. Der Fahrer stand unter Alkoholeinfluss, sodass auch hier der Test ein positives Resultat erbrachte. Ihm wurde sein Führerschein entzogen und es wurde ein provisorisches Fahrverbot ausgestellt. Die Polizei merkt an, dass sich der Fahrer während der gesamten Amtshandlung "äußerst uneinsichtig" verhalten habe.

Ohne Auto unterwegs, aber dafür äußerst aggressiv

Die Polizei war am Sonntag gegen 1.30 Uhr in eine Kneipe gerufen worden, da dort ein Mann randalierte. Als die Beamten dann in Ehleringen in der Rue de Mondercange eintrafen, ließ sich der Mann nicht beruhigen und verhielt sich unkooperativ und beleidigend.

So wurde entschieden, dass er für seinen und den Schutz der anderen in eine Ausnüchterungszelle gebracht werde. Auch während der Amtshandlung setzte sich der Mann weiterhin heftig zu Wehr. Kurze Zeit später im Krankenhaus: gleiches Spektakel. Er sprach laut Polizeibericht ununterbrochen Beleidigungen aus und drohte die Beamten umzubringen.

Schlägerei in Hollerich

Am Samstag um kurz vor 23 Uhr wurde der Polizei eine Schlägerei in der Rue de Hollerich in der Hauptstadt gemeldet. Dem Polizeibericht zufolge sollen die Beteiligten mit Flaschen um sich geworfen haben und damit das Fenster eines Lokals beschädigt haben. 

Die Randalierer flüchteten zunächst und wurden später von der Polizei in einem Fahrzeug nahe einer Baustelle angetroffen. Dem Polizeibericht zufolge soll der Beifahrer sichtlich angetrunken gewesen sein - er weigerte sich aus dem Auto zu steigen. Nachdem er dann schließlich ausgestiegen war, soll er weiter randaliert haben und wurde deshalb von den Beamten immobilisiert. Die Person wurde in eine Ausnüchterungszelle gebracht.

Zudem konnte ein weiterer Wagen gestoppt werden, bei dem der Fahrer klare Anzeichen von Trunkenheit aufwies. Laut Polizei war der diesbezügliche Alkoholtest positiv. Zudem soll der Mann bereits einem Fahrverbot unterliegen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde das Fahrzeug beschlagnahmt. Gegen den Fahrer wurde Strafanzeige erstellt.

Angegriffen und bestohlen

Gleich zweimal wurden am Wochenende Personen angegriffen und bestohlen. In der Avenue Monterey wurde am Freitag gegen 17.30 Uhr ein Jugendlicher von einer Gruppe von zwanzig jungen Leuten zwischen 13 und 17 Jahren angegriffen und bestohlen. Dem Polizeibericht zufolge bildeten die Angreifer ein Kreis um ihr Opfer, schubsten es und entwendeten dem jungen Mann die Kopfhörer. Nach der Tat gingen die Angreifer zu Fuß in Richtung Place d'Armes.

In der Nacht zum Samstag gegen 4 Uhr wurde ein Mann beim Aussteigen an einer Bushaltestelle in der Rue de Neudorf in Luxemburg-Stadt geschlagen und beraubt. Laut Polizeibericht soll das Opfer von einem oder mehreren unbekannten Tätern mit Schlägen im Gesicht angegriffen worden sein. Als der Mann wieder zu sich kam, musste er feststellen, dass sein Mobiltelefon weg war. Eine Strafanzeige wurde erstellt.



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