Das dreistöckige Gebäude am hauptstädtischen Dernier Sol war früher ein Speditionshaus. Neben den Schlafsälen gibt es eine Kantine, einige Gemeinschaftsräume, zwei Waschräume, ein Atelier und Büros.
Ein Zuhause auf Zeit
Wem das Leben einen Strich durch die Rechnung macht und er deshalb sein Zuhause verliert, riskiert auf der Straße zu landen. In solchen Fällen stellt die Notschlafunterkunft Foyer Ulysse Betroffenen vorübergehend eine Bleibe zur Verfügung.
Trotz des finanziellen Wohlstandes des Landes, schlafen noch immer 200 bis 300 Menschen in Luxemburg-Stadt unter freiem Himmel. Genaue Zahlen gibt es aber nicht. Die Ursachen für den plötzlichen Verlust eines Zuhauses sind unterschiedlich. Den Weg aus der Obdachlosigkeit finden die Betroffenen dann aber oft nur noch mithilfe Dritter. Im Zentrum Foyer Ulysse der Vereinigung Caritas wird diesen Menschen Hilfe angeboten.
In der ersten und zweiten Etage des Gebäudes am Dernier Sol in Bonneweg finden sich 51 Schlafplätze, aufgeteilt in Zweibett-, Vierbett- und Siebenbettzimmer ...
Als Abonnent des Luxemburger Wort (Komplett- oder Digital-Abo) können Sie direkt auf alle Inhalte von Wort+ zugreifen.
Sofort weiterlesen
