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''Ein wichtiges Projekt für den Westen''
20 Lose, bzw. 71 Parzellen sollen für Handwerksbetriebe auf dem 28,1 Hektar großen Areal ausgewiesen werden.

''Ein wichtiges Projekt für den Westen''

Foto: Anouk Antony
20 Lose, bzw. 71 Parzellen sollen für Handwerksbetriebe auf dem 28,1 Hektar großen Areal ausgewiesen werden.
Lokales 2 Min. 09.04.2013

''Ein wichtiges Projekt für den Westen''

In Sachen Gewerbegebiet Grass steht der Startschuss in wenigen Monaten bevor. Die Idee ein gemeinsames regionales Gewerbegebiet zu betreiben geht bereits auf jahrelange Bemühungen zurück.

(NaR) -  In Sachen Gewerbegebiet Grass im Rahmen des interkommunalen Syndikats Zaro ''Syndicat intercommunal pour la création, l'aménagement, la promotion et l'exploitation d'une Zone d'Activités économiques à caractère régional dans la Région de l'Ouest du pays'', steht der Startschuss in wenigen Monaten bevor. 20 Lose, bzw. 71 Parzellen sollen für Handwerksbetriebe auf dem 28,1 Hektar großen Areal ausgewiesen werden.

Am Montagnachmittag präsentierte Syndikatspräsident und Steinforts Bürgermeister Jean-Marie Wirth gemeinsam mit den Vizepräsidenten Gilles Roth und Luss Koch das Grundkonzept und kündigte den Startschuss der Arbeiten für Herbst diesen Jahres an. 

Regionale Kooperation

Die Idee ein gemeinsames regionales Gewerbegebiet zu betreiben geht bereits auf jahrelange Bemühungen zurück. Im Jahre 2009 wurde dann in Steinfort das interkommunale Syndikat Zaro offiziell aus der Taufe gehoben.

Grundidee ist die regionale Kooperation in der Ausweisung von Zonen, mit dem Hintergrund Gewerbegebiete angesichts der Vielzahl von Gemeinden geordnet entstehen und wachsen zu lassen.

Wie Zaro-Präsident Jean-Marie Wirth am Montag betonte, seien eine ganze Reihe von Vorarbeiten seitens der sechs beteiligten Gemeinden (Garnich, Hobscheid, Kehlen, Koerich, Mamer und Steinfort) geleistet worden, in guter Zusammenarbeit auf kommunaler Ebene als auch mit den zuständigen Ministerien.

Ein wichtiger Impuls

Dennoch bedauerte er den relativ hohen und langwierigen administrativen Aufwand, der die Umsetzung der Zone in die Länge gezogen habe. Angesichts von knapp 18 000 Arbeitslosen und 1 500 Unternehmenspleiten im vergangenen Jahr sei die Entwicklung der Zone ein wichtiger Impuls in Sachen Arbeitsmarktbelebung und auch die konkrete Möglichkeit Traditionsfirmen aus dem Westen die Möglichkeit zu geben zu expandieren, was aufgrund von Platzmangel innerhalb der Ortschaften derzeit oftmals nicht umzusetzen war.

Die meisten Genehmigungen liegen zum heutigen Zeitpunkt vor, so dass Jean-Marie Wirth die ersten Infrastrukturarbeiten in Grass für den Herbst diesen Jahres anberaumt.

Dabei ist das Gebiet in Grass das erste von ingesamt drei Gebieten des Zaro, die umgesetzt wird. Zwei weitere werden im Anschluss in Mamer und in Kehlen entstehen. Günstig ist hier besonders die Anbindung an das bestehende Autobahnnetz.

71 Parzellen in einer Größenordnung von elf bis 120 Ar sollen ausgewiesen werden. Es besteht auch die Möglichkeit das Nutzungsrecht für mehrere Parzellen zu erwerben.

Ausgedehnte Biotopflächen vorgesehen

Ergänzend zum Wirtschaftsfaktor sollen aber auch jene der Naherholung und des Umweltschutzes eine zentrale Rolle spielen. Das Gebiet soll sich quasi nahtlos in die Natur einfügen und durch gezielte Anlage von Biotopen und Grünflächen Naherholungscharakter für die Einwohner haben.

Außerdem sollen keine Pestizide zum Einsatz kommen. Neben der Begrünung sind auch Parkplätze vorgesehen, wenngleich Betriebe selbst für genügend Stellplätze für ihre Angestellten sorgen müssen.

Informationsversammlung am 16. April

Am Dienstag dem 16. April findet im ''Centre Roudemer'' eine Informationsveranstaltung für die interessierten Betriebe statt, derzeit sind es etwa 40 Unternehmer, die Interesse angemeldet haben. In der Veranstaltung sollen die Modalitäten näher erläutert und auch die Preise für die Parzellen vorgestellt werden.