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Ein teurer Scherz

Ein teurer Scherz

Foto: Gerry Huberty
Lokales 19.01.2019

Ein teurer Scherz

Steve REMESCH
Steve REMESCH
Einen Unfall mit einem Verletzten meldete ein Mann in der Nacht zum Samstag der Notrufzentrale. Doch den hatte er sich nur ausgedacht. Nun erwartet ihn ein Strafverfahren.

Gegen 1.40 Uhr meldete ein Mann über die Notrufnummer 112 einen schweren Unfall in Hesperingen. Zwei Fahrzeuge seien kollidiert, ein Fahrer sei verletzt und die Fahrbahn blockiert.

Sofort wurden Rettungskräfte zum benannten Ort beordert. Doch trotz mehrmaligen Abfahrens der genannten Unfallstrecke konnten diese keine verunfallten Fahrzeuge antreffen.

Eine Rückfrage beim Anrufer ergab, dass dieser sich eigenen Aussagen zufolge einen Scherz erlaubt hatte. Die Polizei wurde informiert. Als diese dann die Nummer des Anrufers erneut wählte, antworte eine Frau am Telefon. Diese meinte, ihr betrunkener Partner, der das Haus inzwischen verlassen habe, sei wohl der Urheber des Anrufs. Die Beamten überprüften den Sachverhalt und leiteten ein Strafverfahren ein.

Täter riskiert Haftstrafe

Das Strafgesetz sieht für einen Falschalarm eine Haftstrafe zwischen acht Tagen und fünf Jahren sowie eine Geldbuße zwischen 300 und 3.000 Euro vor.