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Ein Streifzug durch die Geschichte der Hauptstadt
Lokales 27.07.2019 Aus unserem online-Archiv

Ein Streifzug durch die Geschichte der Hauptstadt

Der Unesco-Fahrradrundweg führt unter anderem durch das Petrusstal. Dort kann man unter anderem die Ruinen der Festung Luxemburg entdecken.

Ein Streifzug durch die Geschichte der Hauptstadt

Der Unesco-Fahrradrundweg führt unter anderem durch das Petrusstal. Dort kann man unter anderem die Ruinen der Festung Luxemburg entdecken.
Foto: Lex Kleren
Lokales 27.07.2019 Aus unserem online-Archiv

Ein Streifzug durch die Geschichte der Hauptstadt

Maximilian RICHARD
Maximilian RICHARD
Unterwegs in Luxemburg: Der Unesco-Fahrradweg führt entlang historischer Sehenswürdigkeiten der Stadt Luxemburg.

Die Hauptstadt blickt auf eine lange und bewegte Vergangenheit zurück. Noch heute erzählen Festungsmauern, mittelalterliche und neuzeitliche Gebäude ihre Geschichte, die im Jahr 963 ihren Ursprung nahm. Nicht ohne Grund erklärte die Unesco vor 25 Jahren die ehemaligen Festungswerke und die Altstadt Luxemburgs zum Welterbe.

Analog und digital

Die historischen Sehenswürdigkeiten der Stadt können Besucher nicht nur zu Fuß entdecken. Die 9,5 Kilometer lange Unesco-Fahrradroute führt Radler zu den schönsten Ecken der Hauptstadt. Der Ausgangspunkt liegt direkt am Fuße der Gëlle Fra auf der Place de la Constitution.


Dank der elektrischen Vel'OH-Fahrräder kamen Tourismusminister Lex Delles, Stadtbürgermeisterin Lydie Polfer und Kulturministerin Sam Tanson (v.l.n.r.) am Freitag kaum ins Schwitzen.
Sehenswürdigkeiten auf dem Rad entdecken
Einen Streifzug durch die Geschichte: Das verspricht der neue Unesco-Radweg, der am Freitag in Luxemburg-Stadt eingeweiht wurde.

Ausgeschildert ist der Weg allerdings nicht. Und so benötigen Radler einen Plan, um die insgesamt neun Stationen der Tour zu finden. Den gibt es in Form einer Karte, die beim Luxembourg City Tourist Office (LCTO) auf dem Knuedler kostenlos in mehreren Sprachen erhältlich ist.

Eine digitale Version ist auch über eine Smartphone-Anwendung aufrufbar, zudem gibt es einen Audio-Guide. Die Unterlagen umfassen Informationen über insgesamt 80 Sehenswürdigkeiten der Stadt – von der Gëlle Fra über den Stadtgrund bis hin zum Grand Théâtre.

Ein steiler Anstieg

Mehr als 260 Höhenmeter müssen Radfahrer bewältigen. Dank des Pfaffenthal-Lifts, der auf der Strecke liegt, bleibt ihnen aber der steilste Anstieg erspart. Der Aufzug befördert die Radler nämlich bequem aus Pfaffenthal in die Oberstadt – vorausgesetzt, man fährt die Tour im entgegengesetzten Uhrzeigersinn.

Ansonsten erwartet die Radler nämlich ein steiler Anstieg in die Oberstadt unter dem Pont Adolphe im Petrusstal. Dieser ist zwar schweißtreibend, aber kein unüberwindbares Hindernis.

Wer kein eigenes Rad zur Verfügung hat, kann unter anderem auf die Vel'OH!-Leihfahrräder der Hauptstadt zurückgreifen. Dank Unterstützung eines Elektromotors stellen die wenigen Anstiege der Tour keine allzu große Herausforderung dar – ganz egal, für welche Fahrtrichtung man sich entscheidet.

Die Route führt zudem an insgesamt 14 Stationen vorbei. Somit können die Radler bei Bedarf die Räder einfach wieder abgeben und an Sehenswürdigkeiten länger verweilen – ohne dass zusätzliche Mietkosten entstehen. Die Tour ist allerdings auch ohne die Unterstützung eines Elektroantriebs gut zu bewältigen.


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