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Ein neuer Auftrag für die Stäreplaz
Auf der Stäreplaz können RGTR-Passagiere auf die Tram Richtung Kirchberg sowie auf städtische Buslinien in Richtung Hauptbahnhof umsteigen. Bis 2020 soll die Straßenbahn von dort aus auch bis zu Gare centrale fahren.

Ein neuer Auftrag für die Stäreplaz

Pierre Matgé
Auf der Stäreplaz können RGTR-Passagiere auf die Tram Richtung Kirchberg sowie auf städtische Buslinien in Richtung Hauptbahnhof umsteigen. Bis 2020 soll die Straßenbahn von dort aus auch bis zu Gare centrale fahren.
Lokales 2 Min. 15.09.2018

Ein neuer Auftrag für die Stäreplaz

Mit dem Pôle d'échange Stäreplaz wird am Montag die dritte von insgesamt neun Umsteigeplattformen, die entlang der Tramstrecke zwischen Findel und Cloche d'Or entstehen, in Betrieb genommen.

(DL) - Jahrelang hat sie ein trostloses Dasein gefristet, ohne wirklichen Sinn und Zweck. Nun aber soll die Stäreplaz dank ihrer neuen Funktion als Pôle d'échange zumindest etwas aufleben. Mit den Änderungen bei den RGTR-Busfahrplänen, die am Montag in Kraft treten, halten fortan zahlreiche regionale Buslinien aus dem Westen des Landes an den neu geschaffenen Bussteigen an. So wird die Place de l'Etoile zur Umsteigeplattform vom Bus auf die Tram – und umgekehrt.

Auf diesem Weg soll die Masse an regionalen Bussen, die bislang das Stadtzentrum durchquerten, deutlich reduziert werden. In einer ersten Phase können Buspassagiere von der Stäreplaz aus mit der Tram nach Limpertsberg und Kirchberg fahren. Spätestens Anfang 2020 soll die Straßenbahn dann auch in die andere Richtung, via die Avenue Emile Reuter, den Boulevard Royal und die Avenue de la Liberté, bis zum Hauptbahnhof verkehren. Bis dahin müssen Fahrgäste in Richtung Bahnhof sich ab der Stäreplaz mit den städtischen Buslinien begnügen.


Nei Bushaltestelle op der Staerplatz - Photo : Pierre Matgé
Aus dem Bus in die Tram
Nutzer des öffentlichen Verkehrs werden sich in den kommenden Wochen umstellen müssen. Ab dem 17. September wird es bei einigen RGTR-Bussen zu einem veränderten Fahrplan kommen, gefolgt im Oktober von denen der Stadt Luxemburg.

Eine Busspur ersetzt die andere

Im Sinne eines besseren Verkehrsflusses wird am Boulevard Grande-Duchesse Charlotte, zwischen Stäreplaz und Avenue Gaston Diderich, zudem eine neue Busspur angelegt. Jene in der Avenue Emile Reuter, zwischen Place de l'Etoile und Boulevard Royal, wird hingegen zum 15. Oktober abgeschafft, genau wie die Bushaltestellen Charlys Gare und Royal. Hintergrund sind die Arbeiten an der Tramtrasse, die dort ab nächstem Monat in die konkrete Phase gehen. Parallel dazu werden die Routen der städtischen Buslinien 8, 12, 21, 22 und 28 angepasst. Auch bei zahlreichen weiteren AVL-Linien kommt es Mitte Oktober in puncto Fahrpläne und Streckenführung zu Änderungen.

Auf der anderen Seite der Hauptstadt, in Höhe der Luxexpo, wird der öffentliche Transport bereits seit Inbetriebnahme der Tram im vergangenen Dezember gemäß dem Prinzip der sogenannten Pôles d'échanges organisiert. Für viele Busse aus dem Osten des Landes ist seitdem bei der Luxexpo Schluss, die Passagiere sind angehalten, dort auf die Tram oder andere Buslinien umzusteigen.

Nach Fertigstellung der kompletten Tramstrecke zwischen Findel und Kirchberg sollen Nutzer des öffentlichen Transports das Verkehrsmittel an insgesamt neun solcher Umsteigeplattformen entlang der Trasse wechseln können. Neben Luxexpo, Rout Bréck-Pafendall und Stäreplaz sind Pôles d'échange am Héihenhaff, am Hamilius, beim Hauptbahnhof, beim Lycée Bonnevoie, am Bahnhof Howald sowie in Cloche d'Or geplant. Schnittstellen mit dem Eisenbahnnetz gibt es dann in Pfaffenthal, am Hauptbahnhof sowie in Howald.


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