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Ein Land macht dicht: Die Corona-Krise in Luxemburg in Bildern
Lokales 8 01.04.2020

Ein Land macht dicht: Die Corona-Krise in Luxemburg in Bildern

Ein leeres Terminal als Symbolbild der Krise: Der Flughafen Luxemburg hat am 23. März den regulären Passagierverkehr bis auf Weiteres eingestellt.

Ein Land macht dicht: Die Corona-Krise in Luxemburg in Bildern

Ein leeres Terminal als Symbolbild der Krise: Der Flughafen Luxemburg hat am 23. März den regulären Passagierverkehr bis auf Weiteres eingestellt.
Foto: Gerry Huberty
Lokales 8 01.04.2020

Ein Land macht dicht: Die Corona-Krise in Luxemburg in Bildern

Ein Virus lässt das Großherzogtum erstarren, es gilt die Devise #bleiftdoheem: Die Fotografen des "Luxemburger Wort" halten das zunehmend leergefegte Land seit Beginn der Krise in Bildern fest.

 

Keine Spur mehr von Stau: Der Autoverkehr auf der Roten Brücke ist praktisch inexistent. Foto vom 26. März.
Keine Spur mehr von Stau: Der Autoverkehr auf der Roten Brücke ist praktisch inexistent. Foto vom 26. März.
Foto: Pierre Matgé


 

Die Hauptstadt am 29. März: In der Innenstadt sind kaum noch Fußgänger unterwegs.
Die Hauptstadt am 29. März: In der Innenstadt sind kaum noch Fußgänger unterwegs.
Foto: Gerry Huberty

  

Bild vom 29. März: Auch die Place d'Armes gibt ein kümmerliches Bild ab.
Bild vom 29. März: Auch die Place d'Armes gibt ein kümmerliches Bild ab.
Foto: Gerry Huberty

 


Auch Luxemburgs Gewerbezonen (im Bild Ehleringen) stehen großteils still. Die Regierung bewahrt die Wirtschaft mit einem milliardenschweren Hilfsprogramm vor dem Kollaps.
Auch Luxemburgs Gewerbezonen (im Bild Ehleringen) stehen großteils still. Die Regierung bewahrt die Wirtschaft mit einem milliardenschweren Hilfsprogramm vor dem Kollaps.
Foto: Guy Wolff
Rausgehen, um runterzukommen: Jugendliche in der Rue de l'Alzette in Esch/Alzette am 30. März. Die Einkaufsstraße ist am 30. März ziemlich belebt - die Ausgangsregeln und Mindestdistanzen seien aber großteils eingehalten worden, heißt es von den Behörden.
Rausgehen, um runterzukommen: Jugendliche in der Rue de l'Alzette in Esch/Alzette am 30. März. Die Einkaufsstraße ist am 30. März ziemlich belebt - die Ausgangsregeln und Mindestdistanzen seien aber großteils eingehalten worden, heißt es von den Behörden.
Foto: Guy Wolff
Das gesellschaftliche Leben im Großherzogtum kommt fast vollständig zum Erliegen. Bars, Cafés, Restaurants und viele Geschäfte sind seit Mitte März geschlossen. Mit Lieferangeboten versuchen einige, den Umsatzeinbruch ein wenig abzumildern.
Das gesellschaftliche Leben im Großherzogtum kommt fast vollständig zum Erliegen. Bars, Cafés, Restaurants und viele Geschäfte sind seit Mitte März geschlossen. Mit Lieferangeboten versuchen einige, den Umsatzeinbruch ein wenig abzumildern.
Foto: Gerry Huberty

 

Seit 20. März gilt ein landesweiter Baustopp. Auch die Tramarbeiten im hauptstädtischen Bahnhofsviertel ruhen.
Seit 20. März gilt ein landesweiter Baustopp. Auch die Tramarbeiten im hauptstädtischen Bahnhofsviertel ruhen.
Foto: Chris Karaba

  

Die Echternacher Fußgängerzone ist am 17. März 2020 nahezu verwaist.
Die Echternacher Fußgängerzone ist am 17. März 2020 nahezu verwaist.
Foto: Chris Karaba

 

Ein verwaister Schulhof in Luxemburg-Gasperich: Die Schulen des Landes bleiben noch bis 19. April geschlossen.
Ein verwaister Schulhof in Luxemburg-Gasperich: Die Schulen des Landes bleiben noch bis 19. April geschlossen.
Foto: Guy Jallay


Am 17. März werden Parks und Spielplätze im ganzen Land geschlossen.
Am 17. März werden Parks und Spielplätze im ganzen Land geschlossen.
Foto: Lex Kleren

 

Hamsterkäufe und lange Warteschlangen: Beim Einkaufen im Supermarkt wird der Ausnahmezustand am meisten spürbar.
Hamsterkäufe und lange Warteschlangen: Beim Einkaufen im Supermarkt wird der Ausnahmezustand am meisten spürbar.
Foto: Pierre Matgé
Altersheime wie das Zentrum "Les parcs du troisième âge" in Bartringen stehen in der Corona-Krise besonders im Zentrum der Aufmerksamkeit. Zehn Bewohner von Altersheimen sind der Krankheit Covid-19 in Luxemburg bereits zum Opfer gefallen.
Altersheime wie das Zentrum "Les parcs du troisième âge" in Bartringen stehen in der Corona-Krise besonders im Zentrum der Aufmerksamkeit. Zehn Bewohner von Altersheimen sind der Krankheit Covid-19 in Luxemburg bereits zum Opfer gefallen.
Foto: Pierre Matgé


Deutschland kontrolliert seit 16. März wieder an den Grenzen zu Luxemburg, was teilweise massive Staus zur Folge hat. In Remich wird die Verbindungsstraße nach Perl am 24. März mit physischen Barrieren blockiert, auch andere kleinere Grenzübergänge nach Deutschland schließen.
Deutschland kontrolliert seit 16. März wieder an den Grenzen zu Luxemburg, was teilweise massive Staus zur Folge hat. In Remich wird die Verbindungsstraße nach Perl am 24. März mit physischen Barrieren blockiert, auch andere kleinere Grenzübergänge nach Deutschland schließen.
Foto: Chris Karaba


Viele Haushalte verwandeln sich in der Krise in kleine Schneiderstuben. Das Masken-Nähen boomt - obwohl das Tragen von Mundschutz laut WHO keinen wirklichen Nutzen im Kampf gegen die Ausbreitung des Corona-Virus bringt.
Viele Haushalte verwandeln sich in der Krise in kleine Schneiderstuben. Das Masken-Nähen boomt - obwohl das Tragen von Mundschutz laut WHO keinen wirklichen Nutzen im Kampf gegen die Ausbreitung des Corona-Virus bringt.
Foto: Guy Wolff
Achtung, Kontrolle! Die Polizei achtet auf die Einhaltung der Ausgangsbeschränkungen. Wer die aktuelle Notstandsverordnung missachtet, muss mit hohen Strafen rechnen. Mehrere hundert Strafzettel wurden von den Beamten bereits ausgestellt.
Achtung, Kontrolle! Die Polizei achtet auf die Einhaltung der Ausgangsbeschränkungen. Wer die aktuelle Notstandsverordnung missachtet, muss mit hohen Strafen rechnen. Mehrere hundert Strafzettel wurden von den Beamten bereits ausgestellt.
Foto: Guy Jallay
Ruhe vor dem Sturm: Luxemburgs Krankenhäuser treffen Vorkehrungen für den Notfall. Die Kapazitäten für die Versorgung von Corona-Kranken wurden in den vergangenen Wochen stark ausgebaut. Auch personell erhalten die medizinischen Einrichtungen Verstärkung, etwa durch Freiwillige und Pensionierte.
Ruhe vor dem Sturm: Luxemburgs Krankenhäuser treffen Vorkehrungen für den Notfall. Die Kapazitäten für die Versorgung von Corona-Kranken wurden in den vergangenen Wochen stark ausgebaut. Auch personell erhalten die medizinischen Einrichtungen Verstärkung, etwa durch Freiwillige und Pensionierte.
Foto: Pierre Matgé
Fieber-Check im Centre de soins avancés in der Luxexpo. Insgesamt vier solcher Krankenstationen werden innerhalb weniger Tage im ganzen Land eingerichtet.
Fieber-Check im Centre de soins avancés in der Luxexpo. Insgesamt vier solcher Krankenstationen werden innerhalb weniger Tage im ganzen Land eingerichtet.
Foto: Chris Karaba
Mitarbeiter einer Drive-in-Teststation in Junglinster nehmen Abstriche von Erkrankten.
Mitarbeiter einer Drive-in-Teststation in Junglinster nehmen Abstriche von Erkrankten.
Gerry Huberty

 

Helfer in der Not: Die Armee leistet bei der Errichtung von medizinischen Versorgungszentren wichtige Unterstützungsarbeit.
Helfer in der Not: Die Armee leistet bei der Errichtung von medizinischen Versorgungszentren wichtige Unterstützungsarbeit.
Foto: Gerry Huberty

 

Gesundheitsministerin Paulette Lenert erweist sich als souveräne Krisenmanagerin. Unermüdlich betont sie, dass die Sicherheitsmaßnahmen der Regierung notwendig seien, um die Kurve der Neuinfektionen flach zu halten und das Gesundheitswesen nicht zu überfordern.
Gesundheitsministerin Paulette Lenert erweist sich als souveräne Krisenmanagerin. Unermüdlich betont sie, dass die Sicherheitsmaßnahmen der Regierung notwendig seien, um die Kurve der Neuinfektionen flach zu halten und das Gesundheitswesen nicht zu überfordern.
Foto: Chris Karaba
Ungewohnte Sitznachbarn auf der Regierungsbank: Djuna Bernard (Déi Gréng), Mars Di Bartolomeo (LSAP) und Claude Wiseler (CSV) dürfen sich am 17. März wegen der Hygiene-Maßnahmen in der Chamber (wieder) wie Minister fühlen.
Ungewohnte Sitznachbarn auf der Regierungsbank: Djuna Bernard (Déi Gréng), Mars Di Bartolomeo (LSAP) und Claude Wiseler (CSV) dürfen sich am 17. März wegen der Hygiene-Maßnahmen in der Chamber (wieder) wie Minister fühlen.
Foto: Lex Kleren


Ausweitung der Schlagdistanz: Die Abgeordneten müssen einen Minimalabstand zu ihren Sitznachbarn wahren. Dadurch ist nicht für alle Volksvertreter im Plenarsaal Platz. Wegen der aktuellen Hygienebestimmungen finden die Chamber-Tagungen künftig im Cercle Cité statt.
Ausweitung der Schlagdistanz: Die Abgeordneten müssen einen Minimalabstand zu ihren Sitznachbarn wahren. Dadurch ist nicht für alle Volksvertreter im Plenarsaal Platz. Wegen der aktuellen Hygienebestimmungen finden die Chamber-Tagungen künftig im Cercle Cité statt.
Foto: Lex Kleren

 

Premierminister Xavier Bettel´auf dem Weg zu einer Pressekonferenz: Die Regierung beschließt wegen des Corona-Virus drastische Sicherheitsmaßnahmen und ruft am 17. März den Notstand aus. Eine Rückkehr zur Normalität ist derzeit nicht in Sicht.
Premierminister Xavier Bettel´auf dem Weg zu einer Pressekonferenz: Die Regierung beschließt wegen des Corona-Virus drastische Sicherheitsmaßnahmen und ruft am 17. März den Notstand aus. Eine Rückkehr zur Normalität ist derzeit nicht in Sicht.
Foto: LW

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