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Ein Kriegsschiff namens "Juncker": Aprilscherz mit Folgen
Lokales 10.04.2015 Aus unserem online-Archiv

Ein Kriegsschiff namens "Juncker": Aprilscherz mit Folgen

Die Schiffe der Mistral-Klasse können auch als Kommandoschiffe genutzt werden. An Bord befindet sich ein 850 m² großes Kommandozentrum für bis zu 150 Personen.

Ein Kriegsschiff namens "Juncker": Aprilscherz mit Folgen

Die Schiffe der Mistral-Klasse können auch als Kommandoschiffe genutzt werden. An Bord befindet sich ein 850 m² großes Kommandozentrum für bis zu 150 Personen.
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Lokales 10.04.2015 Aus unserem online-Archiv

Ein Kriegsschiff namens "Juncker": Aprilscherz mit Folgen

Russische Medien nahmen den Aprilscherz Ernst, laut dem die EU einen Helikopterträger anschaffe und auf den Namen "Juncker" taufen wolle.

(TJ) - Die EU beabsichtige, einen "Mistral"-Helikotrerträger anzuschaffen und während der Luxemburgischen Ratspräsidentschaft sogar in Luxemburg zu stationieren. Diese Meldung hatte die Internetplattform "EU-Observer" am 1. April veröffentlicht.

Das Schiff sei wegen der Krise nicht ausgeliefert worden. Russland hätte den Träger bestellt gehabt und wegen finanzieller Engpässe nicht in Empfang genommen. Deshalb wolle die EU das Schiff nun kaufen und zur Abschreckung einsetzen. 

Kirsche auf dem Kuchen

Das sprichwörtliche Sahnehäubchen setze der "Observer" der Geschichte mit der Meldung auf, das Schiff werde auf den Namen "Juncker" getauft. Was an und für sich schon sehr dick aufgetragen war, scheint dennoch glaubhaft gewesen zu sein: Russische Agenturen hatten die Meldung übernommen und erst später festgestellt, dass es sich um eine Finte handelte.

Das lettische Portal "Meduza" hatte die Original-Screenshots der Nachrichten-Agentur "Tass" veröffentlicht.

Wie dieses Schiff nach Luxemburg gelangen sollte, hat sich in Russland wohl niemand gefragt.
Wie dieses Schiff nach Luxemburg gelangen sollte, hat sich in Russland wohl niemand gefragt.
Screenshot: Meduza




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