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Ein Gen namens "Brustkrebs": Familiensache
Trägerinnen des „BRCA“-Gens erkranken im Schnitt jünger an Brust- oder Eierstockkrebs als Frauen, die das Gen nicht tragen.

Ein Gen namens "Brustkrebs": Familiensache

Foto: Getty Images
Trägerinnen des „BRCA“-Gens erkranken im Schnitt jünger an Brust- oder Eierstockkrebs als Frauen, die das Gen nicht tragen.
Lokales 4 Min. 05.10.2017

Ein Gen namens "Brustkrebs": Familiensache

Cheryl CADAMURO
Cheryl CADAMURO
Der Oktober ist weltweit der Monat des Brustkrebs, der jährliche Brustkrebslauf findet an diesem Samstag wieder statt. In Luxemburg erkranken jedes Jahr etwa 400 Frauen an Brustkrebs, fünf Prozent von ihnen sind Trägerinnen des Brustkrebsgens BRCA 1 oder BRCA 2.

Von Cheryl Cadamuro

Schauspielerin Angelina Jolie hat vor einigen Jahren ihre Brustdrüsen, Eierstöcke sowie die Eileiter entfernen lassen. Der Grund: Sie ist Trägerin des „Brustkrebsgens 1“, kurz „BRCA 1“, der durch nahestehende Verwandte vererbt und Eierstock- oder Brustkrebs auslösen kann. Und auch in Luxemburg gibt es Träger dieses Gens. Von den etwa 430 Frauen, die an Brustkrebs erkranken, tragen etwa fünf bis zehn Prozent von ihnen „BRCA 1“, oder „BRCA 2“.

Wie Stefan Rauh, Facharzt für Innere Medizin und Spezialist für Onkologie am „Centre hospitalier Emile Mayrisch“ (CHEM) in Esch/Alzette, erklärt, wird dieses mutierte Gen nicht nur von den Müttern vererbt ...

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