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Ein Corona-Fall in der Europäischen Investitionsbank - ein Fall in der Post
Lokales 12.03.2020 Aus unserem online-Archiv

Ein Corona-Fall in der Europäischen Investitionsbank - ein Fall in der Post

Ein Corona-Fall in der Europäischen Investitionsbank - ein Fall in der Post

Foto: Marc Wilwert / LW-Archiv
Lokales 12.03.2020 Aus unserem online-Archiv

Ein Corona-Fall in der Europäischen Investitionsbank - ein Fall in der Post

Rosa CLEMENTE
Rosa CLEMENTE
Die Europäische Investitionsbank bestätigt am Donnerstag per Schreiben einen Corona-Virus-Fall. In der hauptstädtischen Post gibt es einen Infizierten.

Die Europäische Investitionsbank (EIB) bestätigt am Donnerstag, dass es unter ihren Mitarbeitern einen Fall von Corona-Virus gibt. Der Mitarbeiter wurde am Mittwoch positiv getestet.

Aus Sicherheitsgründen wurden bereits wichtige Meetings abgesagt. Wichtige Entscheidungen werden via Schreiben mitgeteilt. 

Ein Fall in der hauptstädtischen Post

Und auch die Post bestätigte am Mittwoch einen internen Fall: Wie Pressesprecher Paul Rausch erklärt, hat sich ein Mitarbeiter der hauptstädtischen Post mit dem Virus infiziert. 

Dabei soll es sich um eine Person handeln, die in Luxemburg arbeitet, jedoch nicht im Großherzogtum lebt. Der Mitarbeiter soll in der Verwaltung tätig gewesen sein und dementsprechend keinen direkten Kontakt mit den Kunden gehabt haben. Der Betroffene sei derzeit zu Hause in Isolation. Die Personen, die mit dem Infizierten Kontakt hatten, wurden informiert und müssen nun von zu Hause aus arbeiten. 

Grenzgänger bleiben zu Hause

Einige Unternehmen greifen am Donnerstag zu drastischen Maßnahmen, um ihre Mitarbeiter zu schützen. 

So hat die Firma Ceratizit, die in der Entwicklung von Hartstofflösungen für Zerspanung und Verschleißschutz spezialisiert ist, und im Großherzogtum auf drei Standorten (Mamer, Liwingen und Niederkorn) tätig ist, am Donnerstag mitgeteilt, dass all ihre Mitarbeiter, die aus dem französischen Grenzgebiet Grand Est kommen, am Donnerstag und Freitag zu Hause bleiben müssen. 

Das Unternehmen betreibt Standorte in Mamer, Niederkorn und Liwingen.
Das Unternehmen betreibt Standorte in Mamer, Niederkorn und Liwingen.
Foto: Ceratizit

Dabei handelt es sich um mehr als 650 Personen - also quasi die Hälfte aller Mitarbeiter (rund 1.300) der Firma. Wie der Pressesprecher erklärt, sei dies eine Präventionsmaßnahme, um die Mitarbeiter des Unternehmens zu schützen. "Am Montag müssen wir dann schauen, ob sich die Risikogebiete rund um Luxemburg ausgedehnt haben. Denn wir beschäftigen unter anderem auch viele Mitarbeiter aus der deutschen Grenzregion."

Uni-Studenten bleiben zu Hause

Der Unterricht für drei Studiengänge - Bachelor en Gestion, Bachelor en Droit und Master en Sciences de l‘Éducation - wurde an der Universität Luxemburg bis auf Weiteres suspendiert. 

Grund dafür, ist, dass sich eine kleine Anzahl an Studenten aus den drei Studiengängen derzeit in Quarantäne befinden. Wie die Pressesprecherin Laura Bianchi jedoch betont, wurden die Studenten nicht positiv getestet. 



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