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Eifeler Atomwaffen-Stützpunkt bekommt grünes Licht für F35
Lokales 05.08.2022
Ab 2026

Eifeler Atomwaffen-Stützpunkt bekommt grünes Licht für F35

Die F35 gilt als einer der modernsten Tarnkappenjets der Welt.
Ab 2026

Eifeler Atomwaffen-Stützpunkt bekommt grünes Licht für F35

Die F35 gilt als einer der modernsten Tarnkappenjets der Welt.
Foto: REUTERS
Lokales 05.08.2022
Ab 2026

Eifeler Atomwaffen-Stützpunkt bekommt grünes Licht für F35

Rund 50 Kilometer von Luxemburg entfernt lagern im deutschen Büchel bis zu 20 US-Atomwaffen. Nun gibt es grünes Licht für neue Tarnkappenjets.

(dme) - Das amerikanische Außenministerium hat dem Verkauf von 35 neuen Tarnkappenjets des Typs F35 an Deutschland zugestimmt. Ebenfalls sollen Raketen und Munition für die modernen Maschinen geliefert werden, wie unter anderem der Trierische Volksfreund berichtet. Lediglich das grüne Licht vom US-Kongress fehle noch. 

Die Tarnkappenjets sollen auf dem Fliegerhorst Büchel rund 50 Kilometer von Luxemburg entfernt stationiert werden, wo sie eine veraltete Tornado-Flotte der deutschen Luftwaffe ersetzen sollen. 

Atomwaffen nur 50 Kilometer von Luxemburg entfernt


02.05.2022, USA, Burlington: Ein Crew Chief der U.S. Air Force des Truppenteils der 158th Fighter Wing mit Sitz in der Burlington Air National Guard Base gibt einem F-35A Lightning II-Kampfflugzeug Zeichen. Die USA beteiligen sich an der NATO-Mission «Enhanced Air Policing» und verlegen Kampfflugzeuge nach zum Luftwaffenstützpunkt Spangdahlem in Deutschland. Foto: Tsgt. Richard Mekkri/Us Air/Planet Pix via ZUMA Press Wire/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Acht weitere F35-Tarnkappenjets nach Spangdahlem verlegt
Seit dem Ukraine-Konflikt dreht sich das Flugzeug-Karussell in der US Air Base Spangdahlem. Nun sind erneut F35 in die Eifel verlegt worden.

Auf dem Fliegerhorst sollen auch bis zu 20 US-Atombomben in Spezialbunkern lagern. Die neue F35-Flotte soll als Teil der nuklearen Teilhabe Deutschlands fungieren. Das Abschreckungskonzept der Nato sieht vor, dass auch die Flugzeuge der Nato-Partner im Ernstfall auf die US-Atomwaffen zugreifen dürften.

Um die neue Flotte aufzunehmen, wird der Fliegerhorst derzeit für rund 260 Millionen Euro saniert. Die rund 8,2 Milliarden Euro teure Tarnkappen-Flotte soll ab 2026 in ihrer neuen Heimat eintreffen. 


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