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Eierskandal: Luxemburg ist bisher nicht betroffen
Lokales 04.08.2017 Aus unserem online-Archiv

Eierskandal: Luxemburg ist bisher nicht betroffen

In Luxemburg wurden bisher keine kontaminierten Eier gefunden.

Eierskandal: Luxemburg ist bisher nicht betroffen

In Luxemburg wurden bisher keine kontaminierten Eier gefunden.
Foto: Pierre Matgé
Lokales 04.08.2017 Aus unserem online-Archiv

Eierskandal: Luxemburg ist bisher nicht betroffen

Diana HOFFMANN
Diana HOFFMANN
Nach bisherigen Erkenntnissen ist Luxemburg von dem Eierskandal verschont geblieben. Weder infizierte Eier, noch verseuchte Produkte wurden bisher gefunden.

(dho) - Nach bisherigen Erkenntnissen sind in Luxemburg weder mit dem Giftstoff Fipronil verseuchte Eier aus den Niederlanden, noch Produkte, welche damit kontaminiert sein könnten, im Vertrieb. Dies teilte am Freitagabend das Gesundheitsministerium mit. Auch den niederländischen Behörden zufolge hat keine der betroffenen Firmen Eier an Produzenten in Luxemburg geliefert.

Bisher sind keine Fälle bekannt, in denen Fipronil in einer luxemburgischen Geflügelzucht verwendet wurde.

Die Weltgesundheitsorganisation hat Fipronil als "mittel-toxisch" für Menschen klassifiziert. Laut letzten Erkenntnissen hat Fipronil weder mutagene noch krebserregende Eigenschaften. Selbst bei der höchsten Konzentration von 1,2 mg/kg, die bisher gemessen wurde, seien die Risiken für die Gesundheit gering.

Ursprung in den Niederlanden

Fipronil war in den Niederlanden von der Firma Chickenfriend massenhaft zur Blutlaus-Bekämpfung bei den Hühnern eingesetzt worden. So war es auch in die Eier gelangt, die diese Hühner legten. 


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