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Eichenprozessionsspinner-Raupen in Luxemburg-Stadt
Lokales 29.05.2019

Eichenprozessionsspinner-Raupen in Luxemburg-Stadt

Die Nester des Eichenprozessionsspinners sollte man am besten meiden.

Eichenprozessionsspinner-Raupen in Luxemburg-Stadt

Die Nester des Eichenprozessionsspinners sollte man am besten meiden.
Foto: Anouk Antony
Lokales 29.05.2019

Eichenprozessionsspinner-Raupen in Luxemburg-Stadt

Sarah CAMES
Sarah CAMES
Laut einer Pressemitteilung der Stadt Luxemburg am Mittwoch wurden Eichenprozessionsspinner-Raupen an gleich mehreren Orten in der luxemburgischen Hauptstadt gesichtet.

Bislang sind die Stadtteile Cents, Hamm und Bonneweg betroffen. Das Eichenprozessionsspinner-Nest in Hamm wurde in unmittelbarer Nähe einer Grundschule entdeckt.


Die Raupe des Eichenprozessionsspinners sollte man nicht anfassen, denn ihre Brennhaare enthalten Nesselgift.
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Eichenprozessionsspinner-Raupen schaden nicht nur den Bäumen, auf denen sie sich absetzen, sondern auch Menschen, die ihnen zu Nahe kommen. Die feinen Härchen der Raupen können heftige allergische Reaktionen bei Mensch und Tier auslösen und die Brennhaare werden bereits durch die leichtesten Luftströmungen über weite Strecken getragen.

Die mikroskopisch kleinen Härchen dringen mit Leichtigkeit in die Haut und in Schleimhäute ein und setzten sich auch auf Kleidung fest. Das Nesselgift der Eichenprozessionsspinner-Raupen kann zu juckendem Ausschlag führen, der wochenlang anhält, und eingeatmete Härchen können beim Menschen Bronchitis, Husten und Asthma auslösen. Die Schmetterlinge des Eichenprozessionsspinners sind jedoch ungefährlich.

Wie die Stadt Luxemburg am Mittwoch mitteilt, wurden Eichenprozessionsspinner-Raupen an folgenden Orten gesichtet: 

  • Rue Jean-Pierre Biermann, Cents
  • Rue Raoul Follereau, Cents
  • Boulevard Simonis, Cents
  • Rue de Hamm (Grundschule), Hamm
  • Rue Gabriel Lippmann, Bonneweg
  • Parc Kaltreis, Bonneweg
  • Rue Jules Fischer, Bonneweg
Eichenprozessionsspinner-Raupen können Mensch und Tier gefährlich werden.
Eichenprozessionsspinner-Raupen können Mensch und Tier gefährlich werden.
Foto: LW Archiv

Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass es an anderen Stellen weitere, bisher unentdeckte Eichenprozessionsspinner-Nester gibt, bittet die Stadt Luxemburg Spaziergänger und Einwohner bei Aktivitäten an der freien Luft um Vorsicht.

Als Vorsichtsmaßnahme hat die Stadt Luxemburg Warnschilder an allen betroffenen Orten aufgerichtet. Passanten sind darum gebeten, sich von befallenen Bäumen fern zu halten und weder die Raupen, noch die Nester anzufassen.

Der Service du patrimoine naturel wird die Nester in Zusammenarbeit mit dem Service des Parcs aus Luxemburg-Stadt schnellstmöglich entfernen.


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