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Eichenprozessionsspinner ist wieder da
Lokales 16.06.2020

Eichenprozessionsspinner ist wieder da

Die feinen Härchen der Raupe können allergische Reaktionen auslösen.

Eichenprozessionsspinner ist wieder da

Die feinen Härchen der Raupe können allergische Reaktionen auslösen.
Lokales 16.06.2020

Eichenprozessionsspinner ist wieder da

Jacques GANSER
Jacques GANSER
Die Haare des Eichenprozessionsspinners können Mensch und Tier gefährden. Von den Nestern der Raupe sollte man sich laut Umweltministerium fern halten.

Seit mehreren Jahren bereits taucht der Eichenprozessionsspinner in Luxemburg regelmäßig auf. Auch jetzt wieder warnt das Umweltministerium vor der kleinen Raupe mit den giftigen Haaren. Die Tiere sammeln sich in regelrechten Prozessionen bevorzugt an Eichenbäumen. Für den Menschen können die Brennhaare, die die Larven ab dem dritten Larvenstadium ausbilden,  eine gesundheitliche Bedrohung darstellen. Das in den Brennhaaren enthaltene Nesselgift kann zu Juckreiz, Reizungen der Atemwege oder Augen, und in seltenen Fällen sogar zu einer allergischen Reaktion führen. Auch Tiere werden von diesem Gift beeinträchtigt.


Ende August, Anfang September verlässt der Falter sein Nest. Die Brennhaare aber bleiben.
Prozessionsspinner: Bewohner weg, Haare bleiben
Aus der Raupe ist längst ein Falter geworden. Doch in den Nestern befinden sich immer noch Brennhaare, die bei Mensch und Tier Allergien auslösen können.

Bis Mitte Juli entwickeln sich die Larven zu Schmetterlingen. Für Mensch und Tier gilt, sich von den gespinstähnlichen Nestern fernzuhalten. Die Haare können auch noch nach dem Verschwinden der Tiere durch die Luft gewirbelt und eingeatmet werden. Das Beseitigen der Nester sollte durch eine spezialisierte Firma vorgenommen werden. 

Bei Kontakt mit den Brennhaaren der Larven sollte die Haut unverzüglich gewaschen und eine antiallergische Salbe aufgetragen werden. Außerdem sollte die Kleidung gereinigt werden. Falls größere gesundheitliche Beschwerden auftreten, sollte ein Arzt aufgesucht werden.      

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