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Auf der Autobahnraststätte Aire de Capellen wurde ein Ehepaar aus der Schweiz ausgeraubt.
Kurzmeldungen Lokales von Sarah MUENCHEN 07.07.2018

Ehepaar in Wohnwagen überfallen

Ein Ehepaar aus der Schweiz ist in der Nacht von Freitag auf Samstag auf einem Rastplatz an der A6 in ihrem Wohnwagen überfallen worden.

Das Paar machte an der Autobahnraststätte Aire de Capellen an der A6 Richtung Belgien Halt, um dort zu übernachten. Um 4 Uhr brachen zwei unbekannte Täter das Wohnmobil auf und stahlen zwei Brieftaschen. 

Die beiden Schweizer wurden wach und schrien die Täter an, die daraufhin in unbekannte Richtung flüchteten. Die Geldbeutel wurden auf dem Rastplatz wiedergefunden, doch sämtliches Bargeld war weg.

Heute

Kurzmeldungen Lokales Heute um 22:18

Polizei sucht Einbrecher in Kehlen

(TJ) - Gegen 21.30 UHr wurde die Polizei von einer Einbrecherbande in Kenntnis gesetzt, die ihr Unwesen in Kehlen trieb. Sofort wurde eine Fahndung nach den Ganoven in die Wege geleitet. Mehrere Streifen wurden dabei vom Polizeihubschrauber unterstützt, der bis nach 22 Uhr über Kehlen kreiste. Ob man die unehrlichen Gesellen dingfest machen konnte, ist derzeit nicht bekannt.

Kurzmeldungen International Heute um 21:35

Macron will Erfolg des Berliner Libyen-Gipfels

dpa) - Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron will beim Libyen-Gipfel in Berlin eine aktive Rolle spielen und Gastgeberin Angela Merkel bereits vor Beginn der Beratungen treffen. Macron setze sich dafür ein, dass die Konferenz ein Erfolg werde, hieß es am Freitag in diplomatischen Kreisen in Paris.

In der französischen Hauptstadt wurde auch die „sehr kohärente und systematische“ Vorbereitung des Spitzentreffens gelobt, das für Sonntag geplant ist.

Macron setze sich bei der Krisenlösung für das ölreiche Bürgerkriegsland für Realismus ein. Die Libysche Nationalarmee (LNA) des Generals Chalifa Haftar halte 80 Prozent des Landes. Es muss nach Pariser Ansicht vermieden werden, dass die Kämpfe in der Nähe der Hauptstadt Tripolis weitergehen.

Am Sonntagnachmittag empfängt Kanzlerin Merkel Vertreter aus mehr als zehn Ländern, die Einfluss auf den Libyen-Konflikt haben. Unter anderen werden der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan, der russische Staatschef Wladimir Putin und US-Außenminister Mike Pompeo erwartet.     

Kurzmeldungen Panorama Heute um 13:50

Millionär gewinnt 1,37 Millionen beim Automatenspiel

(dpa) - Er kam mit dem eigenen Hubschrauber und flog um 1,37 Millionen Euro reicher wieder nach Tschechien zurück: Der 46-jährige Leon Tsoukernik, selbst Besitzer eines Hotels mit Kasino, hat beim Automatenspiel im Casino Seefeld in Österreich einen Mega-Gewinn abgeräumt, teilte Casinos Austria am Freitag mit. Der Gewinner erzählte laut „Tiroler Tageszeitung“, dass er eigentlich pokern wollte. Dort habe er aber kein Glück gehabt und sich stattdessen mit einem Glas Wein an einen Automaten gesetzt. Seine Glückssträhne hielt der Millionär auf Video fest.

Seinen Gewinn wolle er unter anderem in Kunst investieren, sagte der 46-Jährige. Den Angestellten des Kasinos spendierte er 54.000 Euro. Das Trinkgeld werde auf die fast 2000 Angestellten aufgeteilt, sagte ein Unternehmenssprecher. Für den Tschechen war der Gewinn zwar höchst erfreulich, aber nicht außergewöhnlich. „In den USA habe ich einmal 5,5 Millionen Dollar gewonnen“, sagte er laut „Tiroler Tageszeitung.“

ARCHIV - 03.05.2017, Bayern, München: Der Schauspieler Ferdinand Schmidt-Modrow bei der Premiere des Films "Rückkehr nach Montauk" im City Kino zu sehen. Foto: Felix Hörhager/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Kurzmeldungen Kultur Heute um 12:32

"Die Welle"-Schauspieler mit 34 Jahren gestorben

(dpa) - Der Schauspieler Ferdinand Schmidt-Modrow ist im Alter von 34 Jahren gestorben. Das bestätigte der Fernsehdirektor des Bayerischen Rundfunks, Reinhard Scolik, am Freitag in München.

Die Familie habe dies dem Sender mitgeteilt, sagte ein BR-Sprecher der Deutschen Presse-Agentur. Todesursache sei den Angaben der Familie zufolge eine „nicht erkannte Vorerkrankung“ gewesen. Der 34-Jährige sei am Mittwoch gestorben.

Schmidt-Modrow spielte unter anderem bei der Fernsehserie „Dahoam is Dahoam“ als Pfarrer Simon Brandl und in der Telenovela „Sturm der Liebe“ als Bertram Liebig mit. Außerdem war er in mehreren Kinofilmen zu sehen, unter anderem in dem Drama „Die Welle“ an der Seite von Jürgen Vogel und Frederick Lau.

Kurzmeldungen Kultur Heute um 12:24

Eminem veröffentlicht neues Album

(dpa) - US-Rapper Eminem hat überraschend ein neues Album veröffentlicht. Auf Twitter präsentierte der 47-Jährige am Freitag das Cover der Scheibe „Music To Be Murdered By“. „Es ist deine Beerdigung“, schrieb er dazu. Auf dem Cover ist zu sehen, wie sich Eminem eine Axt und einen Revolver an den Kopf hält - eine Reminiszenz an ein Motiv mit Regisseur Alfred Hitchcock. „Inspiriert vom Meister, Onkel Alfred“, twitterte Eminem dazu.

Eminem hatte zuletzt 2018 das Album „Kamikaze“ veröffentlicht. Die neue Platte umfasst 20 Songs. Als Gäste sind unter anderen Ed Sheeran und der kürzlich gestorbene Rapper Juice Wrld zu hören.

Eminem veröffentlichte zudem ein Musikvideo zum Song „Darkness“. Dort wird Berichten zufolge die Massenerschießung mit 58 Toten bei einem Country-Music-Festival 2017 in Las Vegas nachgespielt. „Wann wird das enden? Wenn sich genügend Leute darum kümmern“, heißt es am Ende des Videos.

Kurzmeldungen Lokales Heute um 11:44

Drei Verletzte im Straßenverkehr am Freitagmorgen

(SC) - Der erste Verkehrsunfall ereignete ich um kurz nach 7 Uhr am Freitagmorgen. Auf der RN02 zwischen Assel und Bous kollidierten zwei Fahrzeuge miteinander. Zwei Personen wurden verletzt. Einsatzkräfte aus Bettemburg, Remich, Canach und Dalheim waren vor Ort.

Eine knappe Stunde später krachte es auf der CR148 zwischen Waldbredimus und Assel. Auch hier waren zwei Fahrzeuge nicht aneinander vorbeigekommen. Eine Person wurde verletzt. Einsatzkräfte aus Düdelingen und Canach sicherten die Unfallstelle.

Kurzmeldungen Lokales Heute um 11:37

Drei Festnahmen im Bahnhofsviertel

(jt) - Die Polizei hat bei einer Schwerpunktaktion gegen den Drogenhandel im Bahnhofsviertel der Hauptstadt drei Verdächtige festgenommen. Beteiligt waren Beamte der Kriminalpolizei, der Polizei in Luxemburg-Stadt und der Hundestaffel.

Insgesamt 18 Personen wurden am Mittwochabend für Überprüfungen in die Polizeidienststelle bestellt. Bei drei Personen ergab die medizinische Untersuchung ein positives Ergebnis auf körperfremde Substanzen. Sie wurden festgenommen und am Donnerstag dem Untersuchungsrichter vorgeführt. Insgesamt 150 Gramm Haschisch, Marihuana und Kokain wurden bei der Aktion beschlagnahmt. Zudem wurden mehrere Bußgeldbescheide wegen Drogenbesitzes erstellt und eine Hausdurchsuchung bei einem Verdächtigen durchgeführt.

Kurzmeldungen Lokales Heute um 10:59

Polizei verfolgt betrunkenen Geisterfahrer

(SC) - In der Nacht von Donnerstag auf Freitag, gegen 1.30 Uhr, war eine Polizeistreife in der Rue de Peppange in Liwingen unterwegs, als ihr plötzlich ein Geisterfahrer entgegenkam.

Die Beamten konnten glücklicherweise noch rechtzeitig ausweichen und so einen Unfall verhindern. Mit Blaulicht uns Sirene nahm die Polizei die Verfolgung auf. Wenig später konnten die Beamten den Fahrer stoppen. Eine Alkoholkontrolle zeigte, dass der Fahrer zu tief ins Glas geschaut hatte. Der Führerschein des Fahrers wurde eingezogen.

Kurzmeldungen Panorama Heute um 10:07

Heißluftballon auf Skipiste in Österreich notgelandet

(dpa) - Ein Heißluftballon ist im Steilhang einer Skipiste in Österreich notgelandet. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, hatte es der Ballonfahrer aufgrund schwacher Winde und immer weniger werdendem Gas nicht über einen Bergkamm geschafft und landete daher im Skigebiet Dachstein West.

Die Pistenrettung des Skigebiets sperrte gemeinsam mit einem Alpinpolizisten die Skipiste ab und sicherte den Korb des Fluggeräts gegen das Abrutschen auf der Piste. Der etwa 400 Kilogramm schwere Ballonkorb musste anschließend mit einer Pistenraupe ins Tal transportiert werden. Verletzt wurde bei dem Vorfall, der sich bereits am Mittwoch ereignete, aber erst am Freitag bekannt wurde, niemand.

Kurzmeldungen Lokales Heute um 07:32

Dachstuhlbrand beschäftigt Feuerwehren in Remich

Auf der Route de Mondorf in Remich ist am Donnerstagabend ein Dachstuhl in Brand geraten. Vor Ort waren die Feuerwehren aus Remich, Schengen und Bad Mondorf im Einsatz. Verletzt wurde niemand, wie der CGDIS berichtet. Weitere Details zu dem Feuer sind derzeit nicht bekannt. Der Alarm wurde gegen 22 Uhr ausgelöst.

Gestern

Athen will Libyen-Beschlüsse der EU blockieren

 (dpa) - Die griechische Regierung will alle Beschlüsse der EU zu Libyen blockieren, solange Tripolis ein umstrittenes Abkommen mit der Türkei zu Seegrenzen im Mittelmeer nicht für nichtig erklärt. „Es gibt ein Veto zu jeder Art von Übereinkunft zwischen der EU und Libyen, solange Tripolis nicht sein Abkommen mit der Türkei annulliert“, sagte der griechische Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis am Donnerstagabend dem Fernsehsender Alpha.

Tripolis und Ankara hatten die umstrittene Übereinkunft vor wenigen Wochen getroffen. Darin teilen sich die Vertragspartner ihre Einfluss- und Interessenszonen im Mittelmeer auf. Nach Einschätzung Griechenlands verstößt die Vereinbarung gegen internationales Recht.

Betroffen wäre von dem Abkommen unter anderem eine Region südlich der griechischen Insel Kreta in der sogenannten Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) Griechenlands, wo reiche Rohstoffvorkommen vermutet werden. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hatte am Donnerstag angekündigt, noch in diesem Jahr mit Erkundungen in der betreffenden Mittelmeerzone zu beginnen.     

Der Betrüger gab vor Anzeigen für die Broschüre eines Darts-Turniers zu verkaufen.
Kurzmeldungen Lokales 16.01.2020

Bewährungsstrafe für Darts-Betrüger

(str) - Drogen, Alkohol und das Ende seiner Ehe führte ein 48-jähriger Mann im Prozess Ende Dezember als Ursache für seinen sozialen Absturz an. Um seine Schulden zu begleichen, wurde er dann aber kriminell und am Donnerstag zu einer Bewährungsstrafe verurteilt.

Dafür, dass er Geschäftsleuten in betrügerischer Absicht fiktive Anzeigenflächen in einer Broschüre zu einem erfundenen Darts-Turnier verkaufte, verurteilten die Richter ihn zu einer Haftstrafe von 15 Monaten auf Bewährung und Geldbuße von 500 Euro. Zudem muss er drei Klägern insgesamt 320 Euro Schadenersatz zahlen.

Kurzmeldungen Lokales von Teddy JAANS 16.01.2020

Unfall mit zwei Fahrzeugen in Rümelingen

(TJ) - Kurz vor 16 Uhr kam es am Donnerstag zu einer Kollision zweier Autos in Rümelingen. Bei dem Unfall, der sich in der Grand Rue zutrug, wurde eine Person verwundet. Sanitäter aus Esch/Alzette brachten den Verwundeten ins Krankenhaus während die lokale Feuerwehr die Unfallstelle räumte.


Kurzmeldungen Lokales von Teddy JAANS 16.01.2020

Museum Karl-Marx-Haus zählt gut 53.000 Besucher

(dpa/lrs) - Das Museum Karl-Marx-Haus in Trier hat im vergangenen Jahr gut 53.000 Besucher angezogen. Das sind knapp 13 Prozent weniger als im Jubiläumsjahr zum 200. Geburtstag des Philosophen 2018, aber 33 Prozent mehr als in 2017, teilte das Museum am Donnerstag in Trier mit. Die Gäste seien in 2019 aus 113 Ländern gekommen - 60 Prozent aus dem Ausland. Die meisten ausländischen Besucher stammten aus China, den Niederlanden und den USA.

Viele von ihnen besuchen Luxemburg im Rahmen der "Pilgerfahrt" nach Trier.

Der umstrittene Denker wurde am 5. Mai 1818 in Trier geboren: In dem schmucken barocken Wohnhaus, in dem heute das Museum Karl-Marx-Haus untergebracht ist. Zum Jubiläum war dort eine neue Dauerausstellung über das Leben, Denken und Wirken von Marx eingezogen. Das diesjährige Programm stehe ganz im Zeichen des nächsten Jubiläums: Dem 200. Geburtstag von Marx' engstem Freund und Mitarbeiter Friedrich Engels, hieß es.

Marx verbrachte die ersten 17 Jahre seines Lebens in Trier. Er gilt als geistiger Vater des Kommunismus.

Kurzmeldungen Lokales 16.01.2020

Stau in Richtung Esch

Auf der A4 blockiert ein Lastwagen in Höhe von Foetz die Pannenspur und einen Teil der rechten Fahrbahn. Die Fahrzeuge stauen sich ab Luxemburg

Nach ersten Informationen steht das Fahrzeug nach einer Panne seit längerer Zeit vor der Ausfahrt Foetz. Wieso die Abschlepparbeiten andauern, ist nicht überliefert.

Netflix erhöht Premium-Tarif in Luxemburg

(jt) - Premium-Kunden des Streaminganbieters Netflix müssen in Luxemburg künftig einen höheren Tarif bezahlen. Der Preis für ein Premium-Abo wird von 14,99 auf 15,99 Euro monatlich erhöht, während das Standard-Abo und das Basic-Abo weiterhin 11,99 beziehungsweise 7,99 Euro kosten sollen. Das gibt Netflix in einer Pressemitteilung bekannt.

Netflix begründet die Tariferhöhung mit seinen "laufenden Investitionen in TV-Serien und Filme sowie Verbesserungen, die wir an unserem Service vornehmen". Der Preis des Basic-Abos bleibe unverändert, "um sicherzustellen, dass unsere Inhalte für möglichst viele Menschen zugänglich bleiben", so ein Sprecher des Unternehmens.

Kurzmeldungen Lokales 16.01.2020

Luxemburger fuhr ohne Führerschein in fremdem Wagen

(jt) - Ein Mann aus Luxemburg hat in Deutschland ohne Erlaubnis das Auto einer Bekannten benutzt, um damit nach Luxemburg zu fahren. Die Polizei im Großherzogtum, die von den deutschen Kollegen gewarnt worden war, leitete daraufhin eine Fahndung ein.

Am Mittwochnachmittag konnte der gemeldete Wagen in Luxemburg-Stadt lokalisiert werden. Der Fahrer hielt sich zu diesem Zeitpunkt in Bonneweg auf. Wie sich herausstellte, besitzt der Mann wohl keinen gültigen Führerschein. Die Beamten stellten den Wagen sicher und gaben ihn der rechtmäßigen Besitzerin zurück. Den Luxemburger erwartet indes ein Strafverfahren wegen Fahrens ohne gültigen Führerschein.

Kurzmeldungen Lokales 16.01.2020

Eischen: Ein Verletzter nach Motorradunfall

Bei einem Motorradunfall in Eischen ist in der Nacht zum Donnerstag eine Person verletzt worden. Der Unfall ereignete sich kurz vor Mitternacht in der Grand-Rue. Einsatzkräfte aus Mamer und Hobscheid kümmerten sich um den Verletzten. Weitere Details sind vorerst nicht bekannt.

Der CGDIS berichtet am Donnerstagmorgen zudem von einem Brand in Lorentzweiler: In der Rue des Martyrs war eine Garage in Brand geraten. Helfer der Feuerwehren aus Lorentzweiler und Lintgen rückten zur Bekämpfung des Feuers aus.

Vorgestern

Nach Beschuss: Israelische Luftangriffe auf Gaza

(dpa) - Als Reaktion auf Angriffe militanter Palästinenser haben israelische Kampfflugzeuge am Mittwoch Stellungen im Gazastreifen attackiert. Entsprechende Augenzeugenberichte wurden aus palästinensischen Sicherheitskreisen bestätigt. Bei den Raketenangriffen sei unter anderem ein Militärposten der im Gazastreifen herrschenden islamistischen Hamas getroffen und schwer beschädigt worden. Berichte über Verletzte lagen zunächst nicht vor.

Wenige Stunden zuvor hatten militante Palästinenser aus dem Gazastreifen nach israelischen Angaben vier Geschosse nach Israel abgefeuert. Zwei der Geschosse seien vom Abwehrsystem Iron Dome (Eisenkuppel) abgefangen worden, teilte die Armee am Mittwochnachmittag mit. Nach Angaben des israelischen Rettungsdienstes gab es zunächst keine Berichte über Verletzte.

Zuletzt war die Lage zwischen Israel und der im Gazastreifen herrschenden islamistischen Hamas sowie der Extremistenorganisation Islamischer Dschihad eher ruhig geblieben. Ende Dezember hatte es vermehrt Medienberichte über israelische Überlegungen für eine langfristige Waffenruhe mit der Hamas gegeben. Danach hätte Israel unter anderem palästinensischen Arbeitskräften aus dem Gazastreifen Einreisegenehmigungen erteilen sollen.    

Juristin soll Griechenlands erste Staatspräsidentin werden

(dpa) – Der griechische Regierungschef Kyriakos Mitsotakis hat die Richterin und Präsidentin des obersten griechischen Verwaltungsgerichtshofes (STE), Ekaterini Sakellaropoulou (63), als Kandidatin für das Amt des griechischen Staatsoberhaupts nominiert. „Die Demokratie ist weiblich. Es ist die Zeit gekommen, erstmals eine Frau ins höchste Amt des Staates zu wählen“, sagte Mitsotakis im griechischen Staatsfernsehen (ERT) am Mittwochabend. Das Staatsoberhaupt hat in Griechenland nur repräsentative Aufgaben.

Die Wahl von Sakellaropoulou scheint so gut wie sicher: Die griechische Verfassung sieht nämlich vor, das ein Präsident nach fünf Abstimmungen binnen höchstens 20 Tagen mit der einfachen oder sogar mit einer relativen Mehrheit gewählt werden kann. Die Konservativen haben 158 Sitze im Parlament mit 300 Abgeordneten und könnten so ihre Kandidatin wählen. 

Kurzmeldungen International von Diego VELAZQUEZ 15.01.2020

EU-Klimawende: Vier Millionen für Luxemburg

Deutschland könnte zusammen mit Polen einen Großteil der geplanten EU-Milliardenhilfen für die Klimawende in Kohleregionen bekommen. Von eingeplanten 7,5 Milliarden Euro könnte Polen allein zwei Milliarden einstreichen, so der Entwurf der EU-Kommission, der am Mittwoch  veröffentlicht wurde. 

Luxemburg soll laut dem Plan der Kommission lediglich vier Millionen Euro einstreichen. Aus Luxemburger Sicht erwartete man sich kaum mehr, da das Land vor weniger Herausforderungen steht als andere Regionen Europas. Die EU-Kommission hatte am Dienstag einen Plan zur Unterstützung von Regionen vorgelegt, für die der klimafreundliche Umbau der Wirtschaft besonders hart wird. Dabei geht es vor allem um Regionen, die bisher mit Kohle, Torf oder Schieferöl ihren Wohlstand sichern und dies aufgeben sollen. 

Aus dem Grundstock von 7,5 Milliarden Euro aus dem EU-Haushalt sollen über Eigenbeiträge der begünstigten Staaten und mit Hilfen für Privatinvestoren 100 Milliarden Euro in den Jahren 2021 bis 2027 werden.  

Kurzmeldungen Lokales 15.01.2020

Auto gegen Lastwagen

In Esch/Alzette ereignete sich am Mittwochnachmittag ein Verkehrsunfall mit zwei Verletzten.

Gegen 16 Uhr war in der Rue Joseph Kieffer ein Lastwagen mit einem Personenwagen kollidiert. Zwei Insassen mussten nach dem Unfall medizinisch behandelt werden.

Kurzmeldungen Lokales 15.01.2020

Unternehmen geprellt: Mutmaßlicher Betrüger verhaftet

(SC) - Am vergangenen Montag, den 13. Januar, gelang der luxemburgischen Abteilung für Finanz- und Wirtschaftskriminalität die Festnahme eines 53-jährigen Mannes. Intensive Ermittlungen gingen der Festnahme voran.

Der Mann, der in Luxemburg wohnhaft ist, wird verdächtigt, über zwei bis drei Jahre luxemburgische Geschäftsleute um mehrere hunderttausend Euro gebracht zu haben. Unter anderem sollen dem Mann neben Schmuck- und Kleiderläden auch Reisegesellschaften zum Opfer gefallen sein.

Der Mann wurde dem Untersuchungsrichter vorgeführt, der seinerseits Untersuchungshaft anordnete.

Tschechien: Expresszug gerät in Tunnel in Brand

(dpa) - Noch einmal glimpflich ausgegangen ist der Brand eines Expresszuges zwischen München und Prag in einem Tunnel in Tschechien. Der Großeinsatz sei so verlaufen, wie er vor der Eröffnung des 4,1 Kilometer langen Tunnels bei Pilsen (Plzen) Ende 2018 eingeübt worden sei, sagte Feuerwehrsprecher Petr Poncar am Mittwoch.

Zwei Bahnmitarbeiter hätten den Brand am Dienstagabend in einem Waggon im vorderen Zugteil noch vor Eintreffen der Einsatzkräfte bekämpft. Sie erlitten Rauchvergiftungen und wurden ins Krankenhaus gebracht. 

Die Feuerwehr war mit allen verfügbaren Kräften am Ort. Alle 38 Fahrgäste und Bahnmitarbeiter konnten über die zweite, rauchfreie Tunnelröhre in Sicherheit gebracht werden. Der Zug war genau in der Mitte des Tunnels zum Stehen gekommen. Als Ursache wurde ein technischer Defekt angegeben, der zur Überhitzung eines Bauteils führte. Der Schaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf rund 300.000 Kronen (etwa 12.000 Euro). Der Zugverkehr konnte am Morgen wieder aufgenommen werden.

Deutsche Wirtschaft wuchs 2019 nur schwach

(dpa) - Die deutsche Wirtschaft hat unter dem Eindruck von Handelskriegen, globalen Konflikten und der schwächeren Weltkonjunktur abermals einen Gang zurückgeschaltet. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) legte 2019 nur noch um 0,6 Prozent zu, nach 1,5 Prozent und 2,5 Prozent in den Jahren 2018 und 2017. Das teilte das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Berlin anhand vorläufiger Daten mit. 2019 war das zehnte Wachstumsjahr in Folge seit 2010. Damals musste sich Europas größte Volkswirtschaft von der tiefen Rezession 2009 infolge der globalen Finanzkrise erholen.

Besonders die exportorientierte deutsche Industrie hat indes ein hartes Jahr hinter sich. Die Handelsstreitigkeiten und das Drama um den Brexit verunsicherten Kunden und bremsten Investitionen. Deutsche Schlüsselbranchen wie der Auto- und Maschinenbau sowie die Elektro- und Chemieindustrie bekamen das deutlich zu spüren. Die Industrie rutschte deswegen sogar im Jahresverlauf in eine handfeste Rezession.

Weiterlesen: Ausblick 2020 für die luxemburgische Wirtschaft 

Die Troligtvis Reisebecher wurden inzwischen aus dem Sortiment genommen.
Kurzmeldungen Lokales 15.01.2020

Ikea ruft Reise-Trinkbecher zurück

(dpa) -  Ikea ruft wegen möglicher Chemikalien-Belastung einen Reise-Trinkbecher zurück. Das Möbelhaus bittet Kunden, die den Becher "Troligtvis" mit der Bezeichnung "Made in India" gekauft haben, diesen nicht mehr zu verwenden. Zur Begründung hieß es in der Mitteilung vom Mittwoch: "Aktuelle Tests haben gezeigt, dass die vorgeschriebenen Grenzwerte freigesetzter Chemikalien unter Umständen überschritten werden."

Es geht um Dibutylphthalat (DBP) - einen Stoff, der nach Vorgaben von Ikea nicht in Produkten mit Kontakt zu Lebensmitteln vorkommen soll. Der Becher wurde seit Oktober 2019 verkauft und nun aus dem Sortiment genommen. Kunden, die ihn gekauft haben, sollen ihn zurückbringen und bekommen auch ohne Kassenbon ihr Geld zurück. Man rufe den Becher vorsorglich zurück, obwohl das Risiko sehr gering ist, dass es zu einer unmittelbaren negativen Auswirkung auf die Gesundheit kommt", hieß es in der Mitteilung.

Ex-US-Sicherheitsberater Flynn will Geständnis zurückziehen

(dpa) - In der sogenannten Russlandaffäre will Michael Flynn, ehemals Sicherheitsberater von US-Präsident Donald Trump, sein Geständnis zurücknehmen. Grund dafür seien "Arglist" und "Rachsucht" der Regierung, die sich zudem nicht an eine Vereinbarung gehalten habe, heißt es in Unterlagen, die seine Anwälte am Dienstag bei dem zuständigen Gericht in Washington einreichten.

Nach nur 23 Tagen im Amt war Michael Flynn im Februar 2017 als Sicherheitsberater Trumps zurückgetreten. Später räumte er im Zuge der Ermittlungen wegen möglicher russischer Einflussnahme auf die US-Präsidentenwahl 2016 ein, die Bundespolizei FBI belogen zu haben. Er habe bei FBI-Vernehmungen vorsätzlich falsche Angaben über Kontakte mit dem damaligen russischen Botschafter in den USA, Sergej Kisljak, gemacht.

Wegen Flynns Kooperation empfahl FBI-Sonderermittler Robert Mueller damals, Trumps Ex-Sicherheitsberater nicht zu inhaftieren. In der vergangenen Woche sprach sich die Staatsanwaltschaft dennoch für eine Haftstrafe von bis zu sechs Monaten für ihn aus. Das Urteil sollte in zwei Wochen verkündet werden. Flynns Anwälte baten nun um eine Verschiebung des Urteils.