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Drinnen bleibt es kuschelig warm
Lokales 16.01.2017 Aus unserem online-Archiv
Kältewelle im Anmarsch

Drinnen bleibt es kuschelig warm

Auch bei -10 Grad, muss niemand zu Hause frieren
Kältewelle im Anmarsch

Drinnen bleibt es kuschelig warm

Auch bei -10 Grad, muss niemand zu Hause frieren
Foto: Guy Jallay
Lokales 16.01.2017 Aus unserem online-Archiv
Kältewelle im Anmarsch

Drinnen bleibt es kuschelig warm

Sophie HERMES
Sophie HERMES
Der Winter hat Luxemburg weiterhin im Griff. Dennoch muss niemand befürchten, dass es bei der Energieversorgung zu Engpässen kommen wird.

(SH) - Der Winter hat Luxemburg weiterhin im Griff. Der staatliche Wetterdienst Meteolux warnt für die kommenden Nächte vor Mindesttemperaturen von bis zu -10 Grad Celsius.

Höchste Zeit demnach, es sich in der warmen Wohnung gemütlich zu machen. Doch können die Energielieferanten eigentlich garantieren, dass keine Engpässe zu befürchten sind? "Die Kältewelle, die für diese Woche vorgesehen ist, wird keinen bedeutenden Einfluss auf den Energieverbrauch von Strom und Erdgas in Luxemburg haben", ist Carlo Bartocci, Verantwortlicher des Netzbetriebes bei Creos, zuversichtlich.

Frankreich: Vom Exporteur zum Importeur

Dies sei nicht in allen europäischen Ländern der Fall. So müsse Frankreich, das eigentlich als Exportland in Sachen Strom dient, massiv Energie importieren. Dies erkläre sich dadurch, dass weniger Energie produziert wird und die Kältewelle auch den Süden Frankreichs betrifft. Auch Belgien und Italien müssen importieren. In Österreich, der Schweiz und Deutschland wird unterdessen genügend Energie hergestellt, allerdings verfügen diese Länder über geringere Reserven, als dies normalerweise der Fall ist. Deshalb sei die Lage auf europäischem Niveau in dieser Woche etwas angespannter als sonst. Mit einem Mangel an Erdgas sei auf europäischen Niveau jedoch nicht zu rechnen, so Carlo Bartocci.

Dennoch müssen sich die Luxemburger Kunden keine Sorgen machen. Mit Problemen bei der Stromversorgung sei nicht zu rechnen. Es sei denn, in den Nachbarnetzen komme es zu unvorhersehbaren Zwischenfällen, die einen Einfluss auf die Stromversorgung in Luxemburg haben, schließt Carlo Bartocci ab.

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