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Kurzmeldungen Lokales 03.07.2020

Drei Verletzte nach Unfällen in Windhof und Düdelingen

Zu zwei Verkehrsunfällen ist es am Donnerstagabend in Düdelingen und Windhof gekommen. Kurz vor 19 Uhr stießen auf der N13 in Windhof in Richtung Garnich zwei Autos zusammen. Zwei Personen wurden dabei verletzt.

Etwa eineinhalb Stunden später kollidierten zwei Autos auf der Route de Luxembourg in Düdelingen. Es gab einen Verletzten.

Weitere Informationen sind derzeit nicht bekannt.

Heute

Kurzmeldungen International Vor 23 Minuten

80-Jähriger in Saarlouis auf E-Scouter lebensgefährlich verletzt

(dpa/lrs) - Ein 80 Jahre alter Mann ist bei der Fahrt auf einem Elektroroller im Saarland gestürzt und lebensgefährlich verletzt worden. Der Mann war am späten Freitagabend auf dem Gehweg in Saarlouis-Lisdorf unterwegs, als er nach Polizeiangaben vom Sonntag ohne Fremdeinwirkung zu Fall kam. Er trug auf der Fahrt mit dem E-Sooter keinen Helm.

Nach erster Versorgung durch einen Notarzt wurde er mit Verdacht auf ein schweres Schädel-Hirn-Trauma in ein Krankenhaus gebracht.

Kurzmeldungen Lokales Heute um 13:53

Lagerfeuer im Wald entzündet - Polizei erstellt Protokoll

(TJ) - Die Polizei musste am Sonntagmorgen vier Jugendliche protokollieren, die unerlaubterweise in Lorentzweiler, am Ort Fautelfiels campiert und ein Lagerfeuer entzündet hatten. Sie gaben an, das Feuer über Nacht gelöscht zu haben, scheinbar hatte es sich von selbst wieder entzündet.

Wegen der Trockenheit ist die Gefahr von Waldbränden derzeit hoch. Ohnehin ist das Entfachen von Feuer im Freien nicht erlaubt.

Kurzmeldungen Lokales Heute um 13:49

Hohe Ozonkonzentrationen bis Dienstag möglich

Wegen der hohen Temperaturen ist ein Anstieg der Ozonkonzentration über den Wert von 180 Mikrogramm je Kubikmeter möglich. In Beckerich, Beidweiler und Esch/Alzette wurden am Sonntag bereits zwischen 155 und 157 Mikrogramm gemessen. Wegen der sommerlichen Witterung und den schwachen Luftbewegungen könnten diese bis Dienstag weiter ansteigen, meldet die Umweltverwaltung.

Kurzmeldungen Panorama Heute um 11:48

Spürbare Erdbeben in Tirol

Zwei Erdbeben haben in der Nacht zum Sonntag Teile des österreichischen Bundeslandes Tirol erschüttert. Die Beben mit einer Stärke von 4,1 und 3,5 ereigneten sich nahe Landeck und waren in einem Umkreis von bis zu 50 Kilometern zu spüren, wie die österreichische Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) mitteilte. Von Schäden wurde zunächst nichts bekannt.

Das erste Beben mit der Stärke von 4,1 ereignete sich am Samstagabend um 21.44 Uhr zehn Kilometer unter der Erde, das zweite und etwas leichtere folgte am Sonntagmorgen um 2.50 Uhr in sieben Kilometern Tiefe.

Beben dieser Stärke sind deutlich spürbar. Der Sender ORF berichtete von erschrockenen Reaktionen von Einwohnern des betroffenen Gebiets: Eine Frau habe etwa berichtet, dass viele Nachbarn ins Freie gerannt seien. Ein Bewohner eines anderen Ortes habe an eine Explosion gedacht und die Feuerwehr gerufen.    

Kurzmeldungen International Heute um 11:41

Frankreich richtet Luftbrücke für den Libanon ein

(dpa) - Frankreich hat nach eigenen Angaben eine Luftbrücke eingerichtet, um Katastrophenhelfer und Hilfsgüter in den krisenerschütterten Libanon zu bringen. Es werden auch zwei Schiffe, darunter ein Kriegsschiff, vom Mittelmeerhafen Toulon aus in Bewegung gesetzt, die unter anderem Nahrungsmittel transportieren, wie das französische Außenministerium am Sonntag in Paris mitteilte. Es sprach von einer „außergewöhnlichen Mobilisierung“.

Eine gigantische Explosion im Hafen von Beirut hatte am Dienstag mehr als 150 Menschen getötet und mehr als 6.000 verletzt. Die internationale Gemeinschaft berät am Sonntag in einer Videokonferenz über Soforthilfe für das Krisenland - geleitet wird das Treffen von UN-Generalsekretär António Guterres und Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron. Frankreich ist die frühere Mandatsmacht für den Libanon, beide Länder sind noch eng miteinander verbunden.     

Kurzmeldungen Lokales Heute um 10:52

Waldbrände in Lorentzweiler und Senningerberg

(TJ) - Nach der langanhaltenden Trockenperiode ist die Gefahr von Vegetationsbränden erfahrungsgemäß hoch. Das bekamen auch die Brandspezialisten des CGDIS am Sonntag zu spüren, mussten sie doch gleich zweimal Feuer in Waldgebieten löschen.

Der erste Brand war um 9 Uhr entlang des CR122 zwischen Lorentzweiler und Blaschette ausgebrochen. Die Wehren aus Lorentzweiler und Lintgen nahmen sich der Sache an.

Einen zweiten Waldbrand gab es um 10.30 Uhr in Senningerberg an der Rue de Grünewald. In diesem Fall mussten die Brandbekämpfer aus Niederanven in den Einsatz, die Kollegen aus Lintgen kamen ihnen zu Hilfe.

Kurzmeldungen Lokales Heute um 08:14

Verletzte in Kirchberg und bei Doncols

(TJ) - Gegen 19.20 Uhr stießen in der Rue des Maraichers in Kirchberg ein Bus und ein Auto zusammen. Dabei wurde eine Person verletzt. Sanitäter aus Mamer und die Berufsfeuerwehr aus der Hauptstadt wurden zum Unfallort bestellt.

Gegen 21.15 Uhr verlor zwischen Doncols und Winseler ein Autofahrer die Gewalt über sein Fahrzeug, das sich in der Folge überschlug. Auch bei diesem Unfall wurde eine Person verwundet, so dass er mit einem Rettungswagen aus Wiltz ins Krankenhaus gefahren werden musste. Die Feuerwehren aus Wiltz und Winseler waren ebenfalls im Einsatz.

Gegen 19.30 Uhr mussten die Feuerwehren aus der Hauptstadt und aus Niederanven in die Rue Raspert nach Dommeldingen eilen. Dort standen ein Gartenschuppen und Sträucher in Flammen. In diesem Fall blieb es bei Materialschaden.

Gestern

Kurzmeldungen Panorama 08.08.2020

„Friends“-Sendung wegen Corona verschoben

(dpa) – Ein im Februar angekündigtes „Special“, bei dem die Schauspieler der Kultserie „Friends“ nach 15 Jahren wieder aufeinandertreffen sollten, ist wegen der Corona-Pandemie erneut verschoben worden. „Das ist sehr traurig“, erklärte „Friends“-Star Jennifer Aniston (51) am Freitag (Ortszeit) im Interview mit dem Filmportal „Deadline.com“. Unter diesen Umständen sei es für alle einfach zu riskant vor einem Publikum aufzutreten, betonte die Schauspielerin.

Aniston vertröstete die Fans auf einen späteren Termin. Durch den Aufschub hätten sie nun mehr Zeit, die Show „noch aufregender und lustiger“ zu machen. Die Neuauflage sollte ursprünglich im Mai beim Streamingdienst HBO Max zu sehen sein.

Nach Ankündigung der Produktionsfirma WarnerMedia im Februar soll Aniston bei dem „Special“ mit ihren Kollegen Courteney Cox, Lisa Kudrow, Matt LeBlanc, Matthew Perry und David Schwimmer ohne festes Drehbuch spielen. Die Fortsetzung soll in demselben Studio wie das Original gedreht werden, auf der Stage 24 in der kalifornischen Stadt Burbank.

Acht Tote bei Selbstmordattentat in Somalia

(dpa) - Bei einem Selbstmordanschlag in Somalias Hauptstadt Mogadischu sind am Samstag mindestens acht Menschen ums Leben gekommen. Der Attentäter habe sich an einem Militärposten mit einem Auto in die Luft gesprengt und vier Soldaten mit in den Tod gerissen, teilte die Armee mit. Zudem wurden nach Angaben der Polizei drei Zivilisten getötet. Fünf Soldaten wurden verletzt. Über den Dächern der Stadt stand schwarzer Rauch. Anwohner berichteten von zerbrochenen Fensterscheiben in der Nähe des Tatorts.

Die Terrorgruppe Al-Shabaab beanspruchte den Anschlag für sich. Die islamistischen Fundamentalisten kämpfen in dem armen Land am Horn von Afrika seit Jahren um die Vorherrschaft und kontrollieren weite Teile im Süden und Zentrum des Landes. Die Regierung wird im Kampf gegen Al-Shabaab vom US-Militär, das Luftangriffe fliegt, und einer Truppe der Afrikanischen Union (AU) unterstützt.

Rund 49.000 Menschen von Überschwemmungen in Äthiopien betroffen

(dpa) - In Äthiopien sind nach Behördenangaben von den Überschwemmungen der vergangenen Tage rund 49.000 Menschen betroffen. Fast 20.000 davon hätten ihr Zuhause verlassen müssen, sagte eine Vertreterin der örtlichen Regierung dem staatlichen Sender Fana am Samstag. Angaben zu Todesopfern machte sie nicht. In der Region Afar im Nordosten des Landes hatte es zuletzt schwer geregnet, dadurch trat ein Fluss über die Ufer.

Kurzmeldungen Sport 08.08.2020

Hamilton Schnellster im Formel-1-Abschlusstraining

(dpa) - Lewis Hamilton hat das Abschlusstraining zum zweiten Formel-1-Rennen in Silverstone bestimmt. Der Mercedes-Pilot verwies mit seiner schnellsten Runde in 1:26,621 Minuten seinen Teamkollegen Valtteri Bottas (+0,163 Sekunden) auf den zweiten Platz. Dritter auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke in England wurde vor der Qualifikation am Samstagnachmittag McLaren-Fahrer Lando Norris. Direkt dahinter landete Nico Hülkenberg bei seinem zweiten Aufhilfseinsatz für Racing Point. Sebastian Vettel (+1,190 Sekunden) kam nach einem Motorenschaden an seinem Ferrari tags zuvor erneut nur abgeschlagen als 13. ins Ziel.

In der WM-Wertung liegt Hamilton (88 Punkte) vor Bottas (58). Die Formel 1 erinnert an diesem Wochenende an ihren ersten Grand Prix in Silverstone vor 70 Jahren.   

Kurzmeldungen Lokales 08.08.2020

Einbrüche in Howald und Niederkorn

(TJ) - Zweimal verschafften sich Langfinger am Freitag illegal Zutritt in Wohnhäuser. An der Route de Thionville wurde am Freitag gegen 21 Uhr in eine Wohnung im ersten Stock eines Mehrfamilienhauses eingebrochen. Die Langfinger hatten das Schloss der Eingangstür aufgebrochen und konnten mit Schmuck entkommen.

Gegen 20 Uhr waren Diebe in der Rue J.B. Scharlé in Niederkorn über die Veranda eines Hauses an ein Fenster im hinteren Teil des Hauses gelangt und hatten dieses aufgebrochen. Sie durchwühlten mehrere Schränke, ehe sie das Weite suchten.

Kurzmeldungen Lokales 08.08.2020

Polizeikontrollen am Stausee

Das Gebiet um den Obersauer-Stausee ist bei den sommerlichen Temperaturen ein beliebtes Ausflugsziel. Die Polizei nimmt dies zum Anlass, auch mal im großen Stil nach dem Rechten zu sehen. So auch am Freitag, als mehrere Dienststellen Kontrollen durchführten.

Drogenspürhunde konnten neun Personen erschnüffeln, die illegale Substanzen mit sich führten, in drei Fällen wurde gegen die Trinkwasserschutzverordnung verstoßen.

90 Fahrer kassierten eine gebührenpflichtige Verwarnung, weil sie ihre Wagen regelwidrig abgestellt hatten. Die Polizei verweist in diesem Zusammenhang auf die in Insenborn und Lultzhausen zur Verfügung stehenden Parkplätze.

London fordert härtere Gangart im Umgang mit Migranten ein

Die britische Regierung hat Frankreich zu einer härteren Gangart gegenüber Migranten aufgefordert, die mit kleinen Booten den Ärmelkanal überqueren. Frankreich müsse die Menschen vor seiner Küste abfangen und zurückbringen, forderte der zuständige britische Staatssekretär Chris Philp am Samstag in einem Gastbeitrag im „Daily Telegraph“.

„Die Franzosen müssen sicherstellen, dass Migranten, die bei dem Versuch erwischt werden Großbritannien per Boot zu erreichen, das nicht wiederholen können“, so Philp weiter. Er schlug vor, die Einwanderer nach dem Versuch einer illegalen Einreise per Fingerabdruck zu registrieren und forderte „echte Konsequenzen“ wie Abschiebung oder Haft. Seine Forderungen will er in der kommenden Woche bei seinem Amtskollegen in Paris vorbringen.     

Mindestens 20 Tote nach Erdrutsch in Südindien

(dpa) – Bei einem Erdrutsch im Süden Indiens sind nach Behördenangaben mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 40 würden noch vermisst, teilte ein Regierungsvertreter im Distrikt Idukki im Bundesstaat Kerala am Samstag mit. Zwölf Menschen seien bisher aus den Trümmern einer Siedlung von Arbeitern einer Teeplantage lebend geborgen worden. Die Suche nach weiteren Verschütteten dauerte am Samstag an.

Heftiger Monsunregen hatte am Freitag den Erdrutsch ausgelöst, als die meisten Teepflücker noch schliefen. Überschwemmungen und Schlammlawinen sind alljährliche Begleiter der Monsun-Saison, die in Indien von Mai bis September dauert. Der Regen ist lebenswichtig für Pflanzenwelt und Landwirtschaft, kann für die Menschen aber auch immer wieder lebensbedrohlich werden.      

Kurzmeldungen Lokales 08.08.2020

Mann durch Stichwaffe schwer verletzt

(dho) - Ein Schwer- und ein Leichtverletzter - das ist die Bilanz einer gewalttätigen Auseinandersetzung am Donnerstagabend gegen 22 Uhr in der Rue des Sports in Wiltz. 

Zwischen den beiden Männern, die sich kannten, kam es zu Handgreiflichkeiten, wobei einer eine Stichwaffe benutzte

Die Staatsanwaltschaft Diekirch ordnete die Festnahme des Angreifers an und befasste die Spurensicherung der Kriminalpolizei mit der Tatortuntersuchung.  

Vorgestern

Kurzmeldungen Lokales 07.08.2020

Motorradfahrer bei Verkehrsunfall in Zerf schwer verletzt

(dpa/lrs) - Ein 17-Jähriger ist mit seinem Leichtkraftrad in den Gegenverkehr geraten und schwer verletzt worden. Der junge Mann habe auf der Bundesstraße 268 in einer Kurve in Zerf im Landkreis Trier-Saarburg die Kontrolle über das Zweirad verloren, teilte die Polizei am Freitagabend mit. 

Bei der Kollision mit dem Auto eines 61-Jährigen im Gegenverkehr rutschte der 17-Jährige demnach unter den Wagen und erlitt schwere Verletzungen. Ersthelfer befreiten ihn den Angaben zufolge. Der Rettungsdienst brachte ihn in ein Krankenhaus. Der 61-Jährige blieb unverletzt. Die Bundesstraße wurde im Bereich der Unfallstelle vorübergehend voll gesperrt.


Beirut: Führende Hafen-Vertreter festgenommen

(dpa) - Drei Tage nach der verheerenden Explosion in Beirut sind Verantwortliche des Hafens der libanesischen Hauptstadt festgenommen worden. Dazu zählten Zoll-Chef Badri Dahir, dessen Vorgänger Schafik Mirhi und Hafen-Direktor Hassan Kuraitim, meldete die staatliche libanesische Nachrichtenagentur NNA am Freitagabend.

Die Entscheidung sei im Zuge von Ermittlungen zu den Hintergründen der Explosion getroffen worden, hieß es weiter. Bereits am Vorabend waren 16 Hafen-Mitarbeiter festgenommen worden. Nach Justizangaben wurden bislang 18 Personen vernommen.

Bei der gewaltigen Detonation am Dienstag waren mehr als 150 Menschen ums Leben gekommen, rund 5.000 wurden verletzt. Große Teile des Hafens und der umliegenden Wohngebiete wurden zerstört. Die Explosion soll durch eine große Menge der hochexplosiven Chemikalie Ammoniumnitrat ausgelöst worden sei, die nach Regierungsangaben über Jahre ohne Sicherheitsvorkehrungen im Hafen gelagert worden war. Die Ermittlungen zur Ursache der Katastrophe laufen aber noch.

Spaniens Altkönig Juan Carlos bleibt untergetaucht

(dpa) - Vier Tage nach Bekanntwerden seiner Ausreise aus Spanien bleibt der unter Korruptionsverdacht stehende Altkönig Juan Carlos untergetaucht. Die in Sachen Monarchie gewöhnlich gut informierte Zeitung „ABC“ schrieb am Freitag, der 82-Jährige sei offenbar zu befreundeten Scheichs in Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten gereist.

Juan Carlos unterhalte beste Beziehungen zum Kronprinzen, Scheich Mohammed bin Said Al Nahjan. Er sei am Montag von Vigo im Nordwesten Spaniens mit einem Privatjet nach Abu Dhabi geflogen, hieß es. Unterkunft habe er im Emirates Palace, einem der teuersten Hotels der Welt, bezogen. 

Zuvor hatten „ABC“ und andere Medien allerdings versichert, das frühere langjährige spanische Staatsoberhaupt sei in der Dominikanischen Republik von einem anderen mächtigen Freund, dem Zuckermagnaten Pepe Fanjul, aufgenommen worden. Das wurde von der Regierung des Karibik-Landes allerdings dementiert.

Waldbrand bei Biarritz: 16-Jähriger unter Verdacht

(dpa) - Rund eine Woche nach einem verheerenden Waldbrand in der Nähe des Badeorts Biarritz ermitteln die französischen Behörden gegen einen Minderjährigen. 

Der 16-Jährige habe vor seinen Freunden damit geprahlt, das Feuer gelegt zu haben, zitierte der Sender France Bleu am Freitag den Staatsanwalt von Bayonne, Jérôme Bourrier. Es sei ein Ermittlungsverfahren gegen ihn eröffnet worden. Der Verdächtige sei wegen Diebstahls und einer Neigung zu Brandstiftung bekannt. Am Brandort seien keine Zigarettenstummel oder Glasscherben gefunden worden.

Das Feuer war Ende vergangener Woche im Chiberta-Wald im Städtedreieck Biarritz, Anglet und Bayonne nahe der Grenze zu Spanien ausgebrochen. 165 Hektar Wald und mehrere Häuser wurden zerstört. Der Wald ist eine regelrechte grüne Insel in dem dicht besiedelten Ballungsraum. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft kamen wegen des Feuers 26 Menschen ins Krankenhaus, 25 Häuser wurden zerstört oder beschädigt.

Kurzmeldungen Lokales 07.08.2020

Radfahrer von Auto erfasst - Polizei sucht Zeugen

(jag/jt) - Ein Radfahrer ist am Freitag gegen 16 Uhr auf der Straße zwischen Eischen und Steinfort von einem Auto erfasst und verletzt worden. Der verletzte Radfahrer wurde per Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. 

Die Polizei sucht Zeugen des Unfalls. Laut ersten Erkenntnissen ist der am Unfall beteiligte Wagen kurz vor dem Unfallgeschehen von einem weiteren Auto gekreuzt worden, das den CR108 in Richtung Steinfort befuhr und möglicherweise das Unfallgeschehen beobachten konnte. „Gesucht wird dieser Verkehrsteilnehmer bzw. jeder weitere Verkehrsteilnehmer, welcher Hinweise betreffend das Unfallgeschehen liefern kann“, so die Polizei in einem Kommuniqué.

Etwaige Zeugen können sich bei der Polizeidienststelle C3R Capellen unter der Rufnummer 244301000 melden.

Kurzmeldungen Lokales 07.08.2020

Petingen: Zeugenaufruf nach brutaler Auseinandersetzung

(dho) - Die Polizei sucht nach Zeugen, die Angaben zu einem Zwischenfall machen können, der sich am vergangenen Sonntagabend gegen 21 Uhr in Petingen zugetragen hat. In einem Lokal an der „Place du Marché“ hatte die gewalttätige Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen begonnen. Diese wurde anschließend auf der Straße fortgeführt. Zwei Männer wurden schwer verletzt. 

Ein anthrazitgraues Fahrzeug der Marke VW Touareg mit vier Insassen wurde beim Verlassen des Tatortes beobachtet. Die Fahrzeugkennzeichen sind unbekannt, eventuell handele es sich aber um ausländischen Kennzeichen. 

Die Kriminalpolizei bittet um die Mithilfe aus der Bevölkerung. Personen, die über zweckdienliche Informationen, Fotos und/oder Videomaterial der Geschehnisse verfügen, sollen diese an die Polizeinotrufzentrale 113 oder an die Kriminalpolizei per E-Mail: spj.IP@police.etat.lu weiterleiten.  

Kurzmeldungen Lokales 07.08.2020

Zwei Verletzte in Steinsel: Auto und Bus prallen zusammen

(dho) - Auf der Kreuzung Paul Eyschen - Rue de Hunsdorf ist es am Donnerstag in Steinsel wegen einer Vorfahrtsmissachtung kurz nach 23 Uhr zu einem Verkehrsunfall gekommen, bei dem zwei Personen verletzt wurden. 

Ein Bus und ein Auto waren zusammengeprallt. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Wagen gegen die Fassade eines Mehrfamilienhauses geschleudert

Sowohl der Autofahrer als auch ein Buspassagier wurden zur medizinischen Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. Da der Autofahrer unter Alkoholeinfluss stand, wurde sein Führerschein eingezogen.


Kurzmeldungen Lokales 07.08.2020

Radfahrer bei Unfall schwer verletzt

(dho) - Ein Radfahrer ist am Donnerstag bei einem Verkehrsunfall auf dem CR128, in Höhe „Moulin de Haller“, schwer verletzt worden. Er war mit einem weiteren Fahrradfahrer von Haller in Richtung Befort unterwegs, als den beiden in einer scharfen Rechtskurve ein Lieferwagen in entgegengesetzter Richtung entgegenkam. 

Die Biker bremsten abrupt ab, woraufhin einer der Fahrer die Kontrolle über sein Rad verlor und auf die Gegenfahrbahn geriet. Dort prallte er frontal mit dem Lieferwagen zusammen. Der Mann erlitt schwere Verletzungen und wurde mit dem Helikopter ins Krankenhaus geflogen. 

Der seitens der Staatsanwaltschaft Diekirch befasste Mess- und Erkennungsdienst der Kriminalpolizei führte die Unfallerhebung durch. Ein Unfallprotokoll wurde erstellt. 

Gluthitze in Frankreich - Fahrverbote und Hitze-Hotline

(dpa) - Auch in Frankreich dreht der Sommer so richtig auf - das Land stöhnt unter einer Hitzewelle. In 45 Départements herrschte am Freitag wegen der Hitze die zweithöchste Warnstufe. Örtlich wurden dem Wetterdienst Météo France zufolge am Freitag bis zu 42 Grad erwartet. Besonders heiß war es im Westen des Landes.

Wegen hoher Ozonbelastung wurde der Autoverkehr in der Region der Millionenmetropole Paris eingeschränkt. Für bestimmte Fahrzeuge gelten Fahrverbote. In der französischen Hauptstadt sind die Regelungen im Kampf gegen Abgase bereits sehr streng. Schadstoff-Plaketten für Autos sind Pflicht. Im Nahverkehr gibt es wegen der Hitze vergünstigte Tickets.

Gesundheitsminister Olivier Véran riet den Menschen, sich bei Fragen zur „canicule“ an eine kostenlose Hitze-Hotline zu wenden.

Kurzmeldungen Lokales 07.08.2020

Ozonwerte steigen

(jag) - Wegen der aktuell hohen Temperaturen und starker Sonneneinstrahlung steigen die Ozonkonzentrationen in der Luft. Laut der Umweltverwaltung muss damit gerechnet werden, dass die sogenannte europäische Informationsschwelle von 180 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft in den nächsten Tagen überschritten wird. Bodennahes Ozon entsteht bei Sonneneinstrahlung durch Auto- und Industrieabgase. Das Gas reizt in höheren Konzentrationen die Schleimhäute und kann zu Atemwegsproblemen führen.      

Kurzmeldungen Lokales 07.08.2020

Zwei Verletzte in Colmar-Berg

(TJ) - Gegen 9.30 Uhr wurden bei einem Unfall in der Rue de Luxembourg in Colmar-Berg zwei Menschen verletzt. Aus nicht überlieferter Ursache war ein Lastwagen mit einem Auto kollidiert. Rettungswagen aus Ettelbrück und die Feuerwehr aus Schieren wurden zum Unfallort abkommandiert.

Bereits gegen 7 Uhr mussten die Feuerwehren aus Echternach und Osweiler ausrücken: In der Industriezone von Echternach standen Hecken und Gestrüpp in Flammen. Bei diesem Zwischenfall blieb es bei geringem Materialschaden.

Bericht: Rekordzahl an Flüchtlingen im Ärmelkanal aufgegriffen

(dpa) - Die Zahl der Flüchtlinge, die an einem einzigen Tag den Ärmelkanal überqueren wollten, hat einem Bericht zufolge am Donnerstag einen neuen Rekord erreicht. 235 Menschen seien bei der Überfahrt von Frankreich nach England in kleinen Booten entdeckt worden, berichtete die britische Nachrichtenagentur PA. Demnach waren in einem Fall die Flüchtlinge bereits an der englischen Küste gelandet. Allein im Juli wurden der Nachrichtenagentur zufolge mehr als 1.000 Menschen bei der Überquerung der stark befahrenen Meeresenge aufgegriffen.

Der zuständige britische Staatssekretär Chris Philp kündigte an, kommende Woche zu Gesprächen nach Paris zu reisen. „Die Überquerungen sind komplett inakzeptabel und unnötig, da Frankreich ein sicheres Land ist“, sagte Philp einer Mitteilung zufolge. Er wolle mit der französischen Seite stärkere Maßnahmen vereinbaren, einschließlich des Abfangens von Booten und der Abschiebung von Flüchtlingen. „Diese Situation kann einfach nicht so weitergehen“, so der Staatssekretär.

Twitter versieht staatsnahe Konten mit Symbolen

(dpa) - Twitter versieht eine Reihe von Nutzerkonten mit Verbindung zu Regierungen künftig mit Symbolen, um seinen Usern eine bessere Orientierung zu bieten. So würden kleine Flaggen ab sofort anzeigen, wenn es sich um den Account von Mitgliedern von Regierungen oder Spitzendiplomaten handele, teilte der Kurzmitteilungsdienst am Donnerstag mit.

Betroffen seien auch staatsnahe Medien sowie deren Herausgeber oder hochrangige Journalisten. Solche Medienkonten würden ab sofort von Twitter auch nicht mehr für andere Nutzer für Abonnements empfohlen. Beispielsweise führte das Unternehmen aus San Francisco die chinesische Staatsagentur Xinhua am Donnerstag mit dem Label „Staatsnahe Medien in China“, das russische Medium RT bekam den Hinweis „Staatsnahe Medien in Russland“.

Laut Twitter sollen die Maßnahmen der besseren Einordnung von Informationen im öffentlichen Gespräch dienen. „Ein wichtiger Teil dieser Arbeit besteht darin, den Menschen einen Kontext zu bieten, damit sie fundierte Entscheidungen darüber treffen können, was sie sehen und wie sie sich auf Twitter engagieren.“