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Kurzmeldungen Lokales 20.07.2019

Drei Überfälle auf offener Straße

In der Nacht zum Samstag kurz vor zwei Uhr wurde ein junger Mann in der rue de Sigefroi in Luxemburg-Stadt von einer Gruppe von etwa fünf Personen überfallen. Sie bedrohten ihn mit einem Messer und forderten von ihm seinen Gucci-Gürtel, sein iPhone 8s und Bargeld. Anschließend verpassten sie ihrem Opfer einen Faustschlag ins Gesicht und flüchteten. Nach einer Fahndung konnte eine Gruppe junger Männer angetroffen werden. Das Opfer identifizierte zwei der Täter. Die Staatsanwaltschaft ordnete eine erkennungsdienstliche Behandlung und erhob Anklage. 

Am frühen Samstagmorgen gegen 6 Uhr meldete sich ein Mann am Hauptbahnhof bei der Bahnhofspolizei und gab an überfallen worden zu sein. Der Täter hatte versucht ihm seinen Rucksack zu entreißen. Als das Opfer sich wehrte, schlug ihn der Täter ins Gesicht und entwendete den Rucksack. Aufgrund der Beschreibung konnte der mutmaßliche Täter kurze Zeit später in der rue du Fort Neipperg angetroffen werden. Die Polizisten stellten außerdem eine geringe Menge an Marihuana sicher. Die Staatsanwaltschaft ordnete die Festnahme und die Vorführung vor den Untersuchungsrichter an.

Ebenfalls in der Nacht zum Samstag wurde ein weiterer Mann in der Hauptstadt überfallen, als er eine Bar verließ. Das Opfer wurde von einem Mann angesprochen, der es in eine Nebenstraße lockte. Hier befanden sich drei weitere Männer. Gemeinsam bedrohten sie den Kläger und zwangen ihn, sein Mobiltelefon herauszugeben. Als das Opfer sich weigerte, wurde der Mann zu Boden gestoßen, getreten und geschlagen. Anschließend entwendeten die Täter das Telefon der Marke Samsung Galaxy A5.

Die Polzei hat eine Beschreibung der flüchtigen Täter herausgegeben: Ein Mann, schwarze Hautfarbe, 1,75 Meter, schlank, er trug eine Baseballkappe mit der Aufschrift NY. Von den Mittätern ist nur bekannt, dass sie laut Opfer "arabisch" aussehen sollen.

Heute

Kurzmeldungen Lokales Heute um 07:57

Ein Verletzter bei Unfall in Düdelingen

(SC) - Am Sonntagnachmittag gegen 16.30 Uhr waren in der Rue Gaffelt in Düdelingen zwei Autos in einen Unfall verwickelt. Eine Person wurde hierbei leicht verletzt.

Einsatzkräfte aus Düdelingen waren vor Ort, um sich um den Verletzten zu kümmern und die Unfallstelle zu sichern.

Gestern

Kurzmeldungen Lokales von Jörg TSCHÜRTZ 17.11.2019

Drei Verletzte bei Unfällen am Sonntagnachmittag

(jt) - In Düdelingen und Hesperingen ist es am Sonntagnachmittag zu Kollisionen im Straßenverkehr gekommen. Nahe der Autobahnbrücke zwischen Düdelingen und Bettemburg stießen kurz nach 14 Uhr zwei Autos zusammen. Zwei Menschen wurden dabei verletzt. Im Einsatz waren neben der Polizei zwei Rettungswagen aus Düdelingen, der Samu Esch sowie Helfer des Einsatzzentrums Düdelingen.

Auf der Route de Thionville in Hesperingen kam es zwei Stunden später ebenfalls zu einer Kollision zwischen zwei Autos. Eine Person wurde verletzt, teilt der CGDIS in einem Bulletin mit.

Bonn: Massenschlägerei nach Neonazi-Demo

(dpa) - In Folge der Massenschlägerei am Bonner Hauptbahnhof nach einer Neonazi-Demo in Remagen wertet die Polizei jetzt Videoaufnahmen aus. „Wir haben die beteiligten Personen kontrolliert und ihre Personalien aufgenommen. Mit Hilfe der Aufnahmen werden sie möglichen Straftaten zugeordnet, um Verfahren einleiten zu können“, sagte ein Sprecher der Bundespolizei am Sonntag.

Der Bonner Hauptbahnhof musste am Samstagabend kurzfristig gesperrt werden. Nach der Demonstration von Rechtsextremisten in Remagen waren dort rechte und linke Gruppen aneinandergeraten. Laut Polizei waren etwa 100 Menschen beteiligt. Vor Auswertung der Bilder könne nicht eindeutig gesagt werden, vom wem die Aggression ausgegangen sei, sagte der Sprecher weiter.

Macron fordert Grundsatzdebatte über die Nato

(dpa) - Frankreichs Präsident Emmanuel Macron legt bei seiner Nato-Kritik nach und fordert eine Grundsatzdebatte beim Gipfel des Bündnisses Anfang Dezember in London. Dort müsse auch über den Sinn der westlichen Allianz gesprochen werden, hieß es am Wochenende aus dem Präsidialamt in Paris. In der Europäischen Union will Macron den gegenseitigen militärischen Beistand stärken - offensichtlich um die Union unabhängiger vom Schutz der Nato zu machen.

Macron hatte der Nato kürzlich den „Hirntod“ bescheinigt. Es gebe bei strategischen Entscheidungen keine Koordinierung zwischen den USA und anderen Nato-Partnern, sagte er dem „Economist“. Er forderte mehr europäische Eigenständigkeit und warnte, die USA seien kein zuverlässiger Partner mehr. Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte Macrons Äußerungen als überzogen zurückgewiesen.

Paris: "Gilets jaunes" besetzen Galeries Lafayette

(dpa) - Einige Dutzend „Gilets jaunes“ haben am ersten Jahrestag der Proteste das berühmte Pariser Luxuskaufhaus Galeries Lafayette besetzt. Die Polizei begann am Sonntagmittag sofort, das Kaufhaus zu räumen, wie französische Medien berichteten. Auf Videos war zu sehen, wie Dutzende „Gelbwesten“ auf den Etagen der Galeries Lafayette standen und etwa „Joyeux Anniversaire“ (dt. „Alles Gute zum Geburtstag“) sangen. 

Laut der Zeitung „Le Parisien“ war die Stimmung friedlich, einige skandierten den bekannten Slogan „Travaille, consomme et ferme ta gueule“ (dt. etwa: „Arbeite, konsumiere und halt die Klappe“).

Die „Gilets jaunes“ hatten zuvor bereits angekündigt, als Kritik an der Konsumgesellschaft am Wochenende des Jahrestags ein großes Kaufhaus besetzen zu wollen. Vor den Galeries Lafayette im Herzen der Hauptstadt war ein großes Polizeiaufgebot. 

Am Sonntag demonstrierten in Paris erneut einige „Gilets jaunes“, die Stimmung blieb zunächst friedlich. Am Samstag war es wieder zu massiven Ausschreitungen in Paris gekommen, Vermummte randalierten vor allem im Süden der Stadt.

Vorgestern

Fünf Tote bei neuer Gewalt in Bolivien

(dpa) - Mindestens fünf Menschen sind in Bolivien bei gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Anhängern des zurückgetretenen Präsidenten Evo Morales und Sicherheitskräften getötet worden. Weitere 34 Menschen wurden verletzt und 169 festgenommen, wie der Ombudsmann der Stadt Cochabamba, Nelson Cox, am Freitag (Ortszeit) mitteilte. 

Die Anhänger von Morales - Kokabauern - versuchten, über Cochabamba nach La Paz zu marschieren, um ihre Unterstützung für den Ex-Präsidenten zu zeigen. Die Polizei und das Militär versperrten den Demonstranten den Weg auf einer Brücke in Sacaba, einem östlichen Vorort von Cochabamba. Die Toten wiesen Schusswunden auf, wie Cox sagte. Der Polizeichef von Cochabamba, Jaime Zurita, erklärte, die Kokabauern hätten die Sicherheitskräfte mit Schusswaffen angegriffen.

Kurzmeldungen Lokales 16.11.2019

Drei Unfälle am Samstagmorgen in Luxemburg

(jt) - Am Samstagvormittag ist es in Luxemburg zu drei Verkehrsunfällen gekommen, wie die Rettungszentrale des CGDIS meldet. Auf der Autobahn A13 kam ein Auto gegen 5.15 Uhr nach einem Unfall zwischen Aessen und Ehlerangen auf dem Dach zum Liegen. 

Kurze Zeit später kollidierte ein Auto in der Rue de Hosingen in Lellingen mit einem Baum. Gegen 10 Uhr krachte es in der Rue F.D. Roosevelt in Zolver: Hier war ein Auto gegen eine Mauer gefahren.

In allen drei Fällen wurde jeweils eine Person leicht verletzt.


Amoklauf in Kalifornien: Mutmaßlicher Täter gestorben

(dpa) - Einen Tag nach tödlichen Schüssen an einer Schule in Kalifornien ist der mutmaßliche Schütze seinen Verletzungen erlegen. Der 16-jährige Schüler, der sich nach der Bluttat an der Saugus High School in Santa Clarita selbst in den Kopf geschossen hatte, sei am Freitagnachmittag (Ortszeit) gestorben, teilte das Sheriffs-Büro mit. Nach Angaben der Behörde war die Mutter des Jungen an seiner Seite.

Der Schütze hatte am Donnerstag in seiner Schule bei Los Angeles das Feuer eröffnet und zwei Mitschüler erschossen. Bei den Toten handelte es sich nach Mitteilung der Polizei um eine 15-Jährige und einen 14-Jährigen. Drei weitere Schüler wurden verletzt.

Sheriff Alex Villanueva sprach am Freitag von einer „sinnlosen Gewalttat“. Ein Motiv sei bisher nicht bekannt.

Autofahrer bei Unfall im Hunsrück tödlich verletzt

(dpa/lrs) - Bei einem frontalen Zusammenstoß zweier Autos auf einer Landstraße im Hunsrück (D) ist am Samstag ein 29-jähriger Mann ums Leben gekommen. Zu dem Unfall kam es nach Polizeiangaben aus bislang ungeklärter Ursache am frühen Morgen auf der Landstraße 160 bei Herrstein, nahe der Abfahrt Niederwörresbach. Alarmierte Rettungskräfte versuchten vergeblich, den Autofahrer zu reanimieren. Er erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.