Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Drei tödliche Unfälle innerhalb von nur 24 Stunden
Lokales 28.09.2019 Aus unserem online-Archiv

Drei tödliche Unfälle innerhalb von nur 24 Stunden

Drei tödliche Unfälle innerhalb von nur 24 Stunden

Lokales 28.09.2019 Aus unserem online-Archiv

Drei tödliche Unfälle innerhalb von nur 24 Stunden

Ein schwarzer Tag auf Luxemburgs Straßen: Innerhalb von nur 24 Stunden verloren drei Menschen ihr Leben.

(SC) - Der erste Unfall ereignete sich am Freitagmittag gegen 13 Uhr. Dort war eine Gruppe Motorradfahrer von Michelbuch in Richtung der Kreuzung Bissen/Vichten unterwegs, als ein Fahrer plötzlich in einer Rechtskurve die Kontrolle über sein Gefährt verlor.

Er schlitterte über die regennasse Straße und rutschte in den Straßengraben, wo er mit voller Wucht gegen einen Zaunpfosten stieß. Für den 52-jährigen Belgier aus Waterloo kam jede Hilfe zu spät. Einige seiner Begleiter, die mit dem Verstorbenen im Motorradkorso gefahren waren und den Unfall beobachtet hatten, nahmen die psychologische Betreuung vom Service Psy des CGDIS  in Anspruch. Bis 15.30 Uhr blieb die Strecke für den Verkehr gesperrt.

Ein weiterer tödlicher Unfall ereignete sich am Freitagabend gegen 20.10 Uhr auf dem CR329 bei Grümelscheid in Richtung Schleif. Ein Autofahrer kam in einer Linkskurve von der Fahrbahn ab und geriet in den rechten Straßengraben, wo er einen Baum streifte. Das Fahrzeug hob vom Boden ab und schlug einige Meter weiter auf der Fahrerseite wieder auf.

Bei dem Aufprall wurde der 41- jährige Fahrer, der in Belgien lebte, derart verletzt, dass er trotz Wiederbelebungsversuche noch am Unfallort verstarb. Der Beifahrer hatte jedoch Glück und blieb erstaunlicherweise komplett unversehrt.

Um den genauen Unfallhergang zu ermitteln, nahm der Mess- und Erkennungsdienst der Polizei vor Ort Messungen vor. Infolge des tödlichen Unfalls sucht die Polizei außerdem nach möglichen Zeugen, insbesondere einen Autofahrer, der das Unfallauto kurz vor dem tragischen Vorfall kreuzte. Der oder die FahrerIn wird gebeten, sich bei dem Commissariat des Ardennes unter der Telefonnummer 24489-1000 zu melden.

Das Auto landete auf der Fahrerseite, wobei der Fahrer tödlich verletzt wurde.
Das Auto landete auf der Fahrerseite, wobei der Fahrer tödlich verletzt wurde.
Foto: Police Grande-Ducale

Die Unglücksserie war mit dem zweiten tödlichen Unfall bei Grümelscheid leider jedoch noch nicht vorbei. In der Nacht auf Samstag, genauer gegen 2.45 Uhr, kam es auf der N17B zwischen Fouhren und Bettel zu einem weiteren Verkehrsunfall, der für eine Person mit dem Tod endete.

Ein 21-jähriger Fahrer, der aus Richtung Fouhren kam, verlor, ebenfalls in einer Kurve, die Kontrolle über sein Fahrzeug. Er prallte mit der Fahrerseite gegen einen Baum, bevor sein Auto in ein angrenzendes Feld geschleudert wurde. Für den jungen Mann kam jede Hilfe zu spät, er erlag noch vor Ort seinen schweren Verletzungen.

Für den 21-jährigen Fahrer kam jede Hilfe zu spät.
Für den 21-jährigen Fahrer kam jede Hilfe zu spät.
Foto: Police Grand-Ducale




Lesen Sie mehr zu diesem Thema

Kommentar: SUV als Hassobjekt
Ein Unfall mit vier Toten – und plötzlich muss das SUV als Inkarnation aller ungelösten Probleme der Deutschen herhalten. Ein Kommentar zu einer irrationalen Debatte.