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Kurzmeldungen Lokales von Sandra SCHMIT 02.12.2019

Drei Menschen bei Unfall auf A4 verletzt

(sas) - Auf der Autobahn A4 in Richtung Luxemburg-Stadt kollidierten kurz vor 14 Uhr ein Auto und ein Kleintransporter. Der Unfall ereignete sich in Höhe der Ausfahrt Leudelingen-Süd. Drei Personen wurden laut Corps grand-ducal d'incendie et de secours (CGDIS) dabei verletzt. Weil die Überholspur und die rechte Spur blockiert waren, staute es auf der Autobahn. 

Heute

Kurzmeldungen Panorama Heute um 16:47

Archäologen entdecken Mini-Sphinx in Ägypten

(dpa) - In Ägypten haben Archäologen bei Ausgrabungen eine Miniatur-Sphinx entdeckt. Die sehr gut erhaltene Statue sei 35 Zentimeter hoch und habe eine Länge von 55 Zentimetern, sagte der für Mittelägypten zuständige Antiquitätendirektor Dschamal al-Samstaui am Samstag. Die feinen Details des Gesichts zeigten die Fähigkeiten der alten ägyptischen Künstler. Die Statue sei in der Nekropole Tuna al-Dschabal in der mittelägyptischen Provinz Minja gefunden worden.

Die Sphinx ist ein ägyptisches Fabelwesen, häufig mit dem Körper eines Löwen und dem Gesicht eines Menschen. Die berühmteste Sphinx steht in Giseh bei Kairo nahe der Pyramiden. In den vergangenen Monaten hatten die Antikenbehörden des nordafrikanischen Landes immer wieder historische Ausgrabungsstücke präsentiert.    

Kurzmeldungen Lokales Heute um 14:21

Einbrüche und Autodiebstahl

(SH) - In den letzten Stunden waren quer durchs Land wieder Einbrecher unterwegs. So kam es in der Rue de Hesperingen in Itzig, in der Rue de Kahler in Kleinbettingen, in der Route d'Arlon in Strassen, in der Rue Tony Erpelding in Heisdorf und in der Rue des Champs in Müllendorf zu Wohnungseinbrüchen.

In Eischen wurde unterdessen zwischen Donnerstag und Freitag ein grauer Renault Mégane RS mit dem Luxemburger Kennzeichen BQ 7738 gestohlen. Der Wagen war auf einem öffentlichen Parkplatz in der Grand-Rue abgestellt.

Kurzmeldungen Lokales Heute um 14:16

Wildwechsel und Alkohol: mehrere Unfälle

(SH) - In der Nacht zum Samstag gab es gleich mehrere Unfälle. 

In der Beiwenerstrooss in Richtung Schumann musste ein Fahrer am Freitagabend gegen 22 Uhr einem Wildtier ausweichen, das die Fahrbahn kreuzte. Dabei kam er von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen einen Baum. Der Wagen wurde daraufhin mehrere Meter einen Abhang hinunter geschleudert und blieb in einem Bach liegen. Der Fahrer konnte sich aus dem Wrack befreien und forderte bei Bewohnern eines anliegenden Hauses Hilfe an. Die Bewohner kümmerten sich um den Verletzten, der später ins Krankenhaus gebracht wurde. 

Zwischen Schieren und Stegen hatte sich kurz vor Mitternacht ein Wagen überschlagen, nachdem der Fahrer in einer Rechtskurve die Kontrolle verloren hatte. Der Fahrer blieb unverletzt, da er aber zu viel Alkohol getrunken hatte, wurde sein Führerschein eingezogen.

Gegen 2 Uhr prallte ein Fahrer dann auf der A6 in Höhe Bridel gegen einen Lastwagen, setzte seine Fahrt in Richtung Belgien dennoch fort. Auf Höhe der Ausfahrt Mamer/Capellen konnte der Fahrer gestoppt werden. Sein Auto wies deutliche Unfallspuren auf. Zudem hatte der Fahrer zu viel Alkohol getrunken. Er musste den Führerschein abgeben.

Kurzmeldungen International Heute um 09:21

Nordkorea meldet Test auf Satellitenstartgelände

(dpa) - Nordkorea hat einen weiteren „wichtigen“ Test auf ihrer Satelliten-Startanlage Sohae gemeldet. Der Test sei Freitagnacht erfolgt und er sei erfolgreich gewesen, berichteten die Staatsmedien am Samstag, ohne, dass Details genannt wurden. Die jüngsten Forschungserfolge im Verteidigungsbereich würden dazu verwendet, „die zuverlässige strategische atomare Abschreckung“ des Landes weiter zu stärken. Nordkorea hatte nach eigenen Angaben am vergangenen Samstag bereits einen bedeutenden Test auf derselben Anlage durchgeführt. Südkorea geht davon aus, dass dabei ein Raketentriebwerk getestet wurde.

Kurzmeldungen International Heute um 09:19

Afghanistan: 23 Soldaten getötet

(dpa) - Mindestens 23 afghanische Soldaten sind bei einem Anschlag in der Provinz Ghasni im Südosten des Landes getötet worden. Das erklärten örtliche Behören am Samstag. Ein weiterer Soldat sei bei dem Angriff in einer Militärbasis verletzt worden, er habe sich tot gestellt. Die militant-islamistischen Taliban reklamierten den Anschlag für sich und erklärten, 32 Soldaten getötet zu haben. Für diese Zahl gab es zunächst keine Bestätigung.

Die Taliban hatten die Truppe offenbar unterwandert. Bereits in der Vergangenheit gab es in der Provinz ähnliche Angriffe vermeintlicher Kameraden. Zahlreiche Sicherheitskräfte wurden dabei den Behörden zufolge getötet. Hintergrund sei, dass der Armee Personal fehle und neue Soldaten oft nicht ausreichend überprüft würden.

Gestern

Kurzmeldungen Lokales 13.12.2019

Geschnittene Laugenbrezel kann Metallfäden enthalten

(SH) - Wer auf den Esso-Tankstellen in Remerschen, Düdelingen, Steinfort, Echternach und Heiderscheid geschnittene Laugenbrezel der Marke Hiestand gekauft hat, sollte unter Umständen vom Konsum absehen. 

Einige Produkte könnten nämlich Metallfäden enthalten. Deshalb wurde das Produkt zurückgerufen. Betroffen sind Packungen der "Laugenbrezel, geschnitten" der Marke Hiestand mit Mindesthaltbarkeitsdatum zum 29. März 2020 und 26. Mai 2020 und Produktionsdatum zwischen dem 1. Oktober und 28. November 2019. 

Wer bereits ein betroffenes Produkt gekauft hat, sollte vom Verzehr absehen.

16 Tote: Opfer-Suche nach Brand in Odessa abgeschlossen

(dpa) - Knapp anderthalb Wochen nach dem Brand in einer Hochschule in der ukrainischen Hafenstadt Odessa hat die Polizei die Suche nach Vermissten beendet. 16 Menschen starben demnach, berichtete die Tageszeitung „Westi“ am Freitag.

Zwei Opfer starben im Krankenhaus. 14 Leichen wurden am Brandort gefunden. Etwa 30 Menschen wurden verletzt. Die Aufräumarbeiten dauerten am Freitag noch an. Das Feuer war vergangene Woche Mittwoch in einer Fachoberschule ausgebrochen. Die Brandursache ist unbekannt. Medienberichten zufolge gab es keine Feuerlöscher in dem mehrstöckigen Gebäude.

Kurzmeldungen Lokales 13.12.2019

Jugendlicher überfallen: Polizei gelingt Festnahme

(SC) - Am Mittwochabend gegen 20 Uhr ging bei der Polizei in Luxemburg-Stadt ein Anruf ein. Ein Jugendlicher schilderte den Beamten, wie er soeben in der Nähe der Seilbahn Pfaffenthal von einer Person mit einem Schlagring bedroht worden war. Der Unbekannte hatte den Minderjährigen außerdem dazu aufgefordert, ihm seine Wertgegenstände auszuhändigen.

Der Jugendliche händigte seine Wertsachen aus und der Dieb verschwand in der Tram. Nach einer kurzen Fahndung konnte die Polizei den Mann im Raum Kirchberg ausfindig machen - auch das Diebesgut wurde von den Beamten sichergestellt.

Bei einer Körperuntersuchung des Verdächtigen fanden die Beamten außerdem den Schlagring, sowie eine geringe Menge Marihuana. Die Polizei informierte die Staatsanwaltschaft, die daraufhin die Festnahme des Mannes anordnete. Er wurde am Donnerstagmorgen einem Untersuchungsrichter vorgeführt.

Kurzmeldungen Lokales 13.12.2019

Diebstähle und Einbrüche am Donnerstag

(SC) - Wie die Polizei am Freitagmorgen meldet, wurde in Luxemburg am Donnerstag zweimal eingebrochen.

Am späten Donnerstagnachmittag gegen 17 Uhr wurden den Beamten verdächtige Personen in einem Wohnhaus in Echternach gemeldet. Eine Polizeistreife machte sich auf den Weg, um der Meldung auf den Grund zu gehen. Vor Ort stellten die Beamten fest, dass in dem Gebäude in der Rue Krunn tatsächlich ein Einbruch stattgefunden hatte. Von den Einbrechern fehlt jedoch nach wie vor jede Spur. 

Am frühen Freitagmorgen gegen 4 Uhr wurde in einer Tankstelle in Schengen bei einem Einbruch der Alarm ausgelöst. Vor Ort stellten die Beamten fest, dass im Verkaufsraum der Tankstelle auf der Route du Vin mehrere Flaschen zu Bruch gegangen und Zigarettenstangen entwendet worden waren.

In beiden Fällen wurden Ermittlungen aufgenommen.

Kurzmeldungen Lokales 13.12.2019

Esch/Alzette: Fußgänger angefahren

In Esch/Alzette wurde am Freitagmorgen gegen 6 Uhr ein Fußgänger in der Rue d'Audun von einem Auto angefahren und leicht verletzt.

Vorgestern

EU-Budget: Entscheidung vertagt

(dpa/jt) - Der neue EU-Ratspräsident Charles Michel soll die Verhandlungen über den siebenjährigen europäischen Finanzrahmen vorantreiben. Das haben die EU-Staats- und Regierungschefs beim Brüsseler Gipfel am späten Donnerstagabend beschlossen, wie Michels Sprecher per Twitter mitteilte. Eine endgültige Entscheidung soll erst im nächsten Jahr fallen.

Die EU-Staaten müssen im Laufe des kommenden Jahres einen Finanzrahmen für die Zeit von 2021 bis 2027 vereinbaren. Auf dieser Grundlage wird dann später über die jährlichen Budgets entschieden.

Die EU-Kommission hatte einen Haushaltsrahmen in Höhe von 1,11 Prozent der gemeinsamen Wirtschaftskraft vorgeschlagen. Deutschland, Österreich und die Niederlande wollen jedoch maximal 1,0 Prozent ausgeben. Ein finnischer Kompromissvorschlag von 1,07 Prozent fand kaum Unterstützung. Das EU-Parlament will ohnehin viel mehr Geld, nämlich 1,3 Prozent. Die Debatte ist auch deshalb schwierig, weil einerseits neue EU-Aufgaben finanziert werden sollen, andererseits aber nach dem geplanten EU-Austritt Großbritanniens Milliarden Euro fehlen werden.

Die Diskussionen um das zweite Gipfelthema, die Klimaneutralität, zogen sich am Donnerstagabend hingegen noch in die Länge. Es gibt Uneinigkeit in der Runde der EU-27 (Briten-Premier Boris Johnson ließ sich vertreten, Anm.), wie das Klimaziel bis 2050 erreicht werden soll.

Kurzmeldungen Panorama 12.12.2019

„Ocean-Cleanup“ will Plastikmüll zu Produkten verarbeiten

(dpa) - Das Projekt „The Ocean Cleanup“ zur Säuberung der Weltmeere will eingesammelten Plastikmüll zu Produkten verarbeiten und mit dem Verkaufserlös die Umweltinitiative weiter finanzieren. Dies teilte der Leiter der Organisation, der Niederländer Boyan Slat, am Donnerstag im kanadischen Vancouver mit.

Der 25-jährige Öko-Unternehmer präsentierte bei der Vorstellung der Pläne 60 große, mit Plastikmüll gefüllte Säcke. Dies seien die ersten Ergebnisse ihrer Säuberungsaktion mit einem Plastikmüllfänger im Pazifik. Nach den Plänen des gemeinnützigen Unternehmens sollen erste Recycling-Produkte im September 2020 auf den Markt kommen. Der Verkaufserlös werde zu 100 Prozent in das Projekt gesteckt, sagte Slat.

Der Niederländer teilte gleichzeitig mit, dass mit „System 002“ die nächste Phase des Projekts vorbereitet werde. Ziel sei es, im größeren Umfang Sammelvorrichtungen für Plastikmüll im sogenannten Great Pacific Garbage Patch (deutsch: Großer Pazifikmüllfleck) zwischen Kalifornien und Hawaii zu installieren. Bei diesem Strömungswirbel sollen sich nach Schätzungen von Wissenschaftlern 1,8 Billionen Plastikteile sammeln.

Kurzmeldungen Lokales 12.12.2019

Wegen Streiks: kaum Züge nach Frankreich

(SH) - Bei den Streiks in Frankreich ist kein Ende in Sicht. Das hat auch Auswirkungen auf den Eisenbahnverkehr. Die französische Eisenbahngesellschaft rät ihren Kunden gar, am Freitag keine Zugreisen zu planen.

Zwischen Luxemburg und Paris wird am Freitag denn auch kein TGV zirkulieren. Zwischen Metz und der französischen Hauptstadt werden nur zwei Züge je Richtung fahren.

Auch die regionalen Linien werden durch den Streik beeinflusst. So sollen am Freitag auf der Linie Nancy - Metz - Luxemburg nur 62 von 191 Zügen fahren. Auf der Linie Longwy - Rodange - Luxemburg sollen es deren 30 sein.

Weitere Informationen auf der Homepage der SNCF.

Kurzmeldungen Lokales 12.12.2019

Unfall: Stau auf der A3

(TJ) - Nach einem Unfall in Höhe der Aire de Berchem staut sich der Verkehr ab dem Gaspericher Kreuz in Richtung Frankreich.

Ersten Informationen zufolge sind zwei Fahrzeuge kollidiert und die Überholspur ist blockiert. Autofahrer im Stau sind gebeten, eine Rettungsgasse zu bilden.

Kurzmeldungen Wirtschaft von Thomas KLEIN 12.12.2019

Ex-Freeport-Chef Bouvier freigesprochen

Yves Bouvier, der ehemalige Chef und Initiator des Freeport Luxembourg, ist einem Bloomberg-Bericht zufolge von einem monegassischen Gericht  vom Verdacht des Betrugs und der Geldwäsche freigesprochen worden.

Der Schweizer Kunsthändler hatte dem russischen Milliardär Dmitry Rybolovlev, dem Eigentümer des AS Monaco, mehrere Werke von Künstlern wie Gustav Klimt und Rene Magritte verkauft. Daraufhin Rybolovlev beschuldigte Bouvier 2015, über eine Milliarde Euro zu viel für die Bilder veranschlagt zu haben. 

Der Vorwurf führt schließlich zu Verhaftung des Schweizers in Monaco. Anwälte des russischen Milliardärs erklärten sofort, dass sie Berufung einlegen würden.  

EU-Unterhändler einigen sich auf Arbeitsbedingungen für Fernfahrer

 (dpa) - Unterhändler der EU-Staaten und des Europaparlaments haben eine vorläufige Einigung zu besseren Arbeitsbedingungen für Fernfahrer erzielt. Das verlautete am Donnerstag aus EU-Kreisen in Brüssel. Demnach sollen künftig die rund zwei Millionen Fernfahrer in Europa ihre wöchentlichen Ruhezeiten nicht mehr in der Kabine verbringen dürfen.

Die Fahrer sollen zudem das Recht bekommen, alle drei Wochen nach Hause zu kommen. Zudem sollen die Regeln für die sogenannte Cabotage angepasst werden - gemeint sind Nebentransporte, die Spediteure in einem Markt außerhalb ihres eigenen EU-Landes anbieten. Erlaubt bleiben maximal drei Fahrten binnen sieben Tagen. Danach soll künftig eine viertägige „Abkühlphase“ folgen, also eine Pause für den Lastwagen in dem Land.     

Kurzmeldungen Lokales 12.12.2019

Fußgänger angefahren: Termin vor dem Untersuchungsrichter

(SH) - Gegen 7.40 Uhr hatte ein Fahrer am Donnerstag bei einem Fußgängerüberweg in Ellingen einen Passanten erfasst, der daraufhin leicht verletzt wurde.

Der Fahrer hatte zwar die Flucht ergriffen, die Fahndung nach ihm verlief jedoch erfolgreich, sodass er in Remich angetroffen werden konnte. Die Staatsanwaltschaft ordnete die Festnahme des Unfallverursachers an, der am Donnerstagnachmittag dem Untersuchungsrichter vorgeführt wurde.

Staatsanwaltschaft und Polizei erinnern daran, dass jede Person, die auf öffentlicher Straße in einen Unfall verwickelt ist und nicht an Ort und Stelle bleibt, mit einer Gefängnisstrafe von acht Tagen bis zu drei Jahren sowie mit einer Geldstrafe von 500 bis 10.000 Euro bestraft werden kann.

Kurzmeldungen Lokales 12.12.2019

Einbrecher und Dealer festgenommen

(TJ) - Die Polizei konnte am Mittwoch zwei Ganoven das Handwerk legen. Die erste Festnahme geht auf die Mittagszeit zurück: Gegen 12 Uhr war aus Reckingen ein Einbruch gemeldet worden. Im Laufe der Fahndung konnte wenig später ein Mann gestellt werden, der offenbar Diebesgut bei sich trug. Er hatte zudem Wertsachen bei sich, die aller Wahrscheinlichkeit nach von einem anderen Einbruch - in Leudelingen - stammten. Er kam in Gewahrsam und wurde am Donnerstag dem Untersuchungsrichter vorgeführt.

Am Abend beobachtete man in der Avenue de la Gare, wie ein Mann offenbar Drogen verkaufte. Er konnte ebenfalls wenig später dingfest gemacht werden. Auch er hatte am Donnerstag ein Rendezvous mit dem Untersuchungsrichter. Gegen drei weitere Personen wurden im Zusammenhang mit diesem Vorfall eine Strafanzeige erstellt.

Kurzmeldungen Lokales 12.12.2019

Bettel: Müssen beim EU-Haushaltsrahmen ambitioniert sein

(dpa) - Im Streit um den EU-Haushaltsrahmen der Jahre 2021 bis 2027 hat Premierminister Xavier Bettel von seinen Amtskollegen höhere Bereitschaft zu Gemeinschaftsausgaben gefordert. "Wir können nicht große neue Herausforderungen und Aufgaben beschließen und dann nicht das Geld haben, sie umzusetzen", sagte Bettel vor dem EU-Gipfel am Donnerstag in Brüssel. "Die Herausforderungen sind groß, wir müssen ambitioniert sein." Mit dem finnischen Vorschlag sei er nicht zufrieden.

Die Verhandlungen über den sogenannten mehrjährigen Finanzrahmen von 2021 bis 2027 gestalten sich schwierig. Die EU-Kommission hatte vorgeschlagen, jedes Land solle 1,11 Prozent seines Bruttonationaleinkommens in den Gemeinschaftshaushalt zahlen. Deutschland sowie Länder wie Österreich und die Niederlande wollen jedoch maximal 1,0 Prozent ausgeben.

Finnland, das derzeit die Ratspräsidentschaft innehat, hatte als Kompromiss ein Budget von 1,07 Prozent der Wirtschaftsleistung vorgeschlagen. Die Debatte ist auch deshalb schwierig, weil einerseits neue EU-Aufgaben finanziert werden sollen, andererseits aber nach dem geplanten EU-Austritt Großbritanniens Milliarden Euro fehlen werden.

Kurzmeldungen Panorama 12.12.2019

Trier: 29-Jährige verfolgt randalierende Jugendliche

(dpa/lrs) - Eine 29-jährige Frau hat in Trier zwei Jugendliche verfolgt, die ein Auto beschädigt hatten und einen Obdachlosen angreifen wollten. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, hatte die Frau am Mittwochabend die Jugendlichen zunächst aus ihrem Küchenfenster dabei beobachtet, wie sie ein Auto beschädigten.

Die Frau lief nach draußen und nahm die Verfolgung auf, in deren Verlauf die beiden Täter einen obdachlosen Mann attackieren wollten. Daraufhin schrie die Frau die beiden an und konnte schließlich einen Radfahrer sowie einen Polizeibeamten in Zivil auf die Situation aufmerksam machen. Gemeinsam konnten sie die Jugendlichen überwältigen.

Polizei will Opfer auf Vulkaninsel am Freitag bergen

(dpa) - Nach tagelangem Warten wegen der Gefahr eines neuen Ausbruchs will die neuseeländische Polizei die mutmaßlich acht Todesopfer auf der Vulkaninsel White Island nun an diesem Freitag bergen. Dies teilte ein Polizeisprecher am Donnerstag in der Hauptstadt Wellington mit. Bei dem Ausbruch von Neuseelands aktivstem Vulkan am Montag kamen nach einer bisher inoffiziellen Bilanz 16 Menschen ums Leben. Dazu gehören auch die Toten auf der Insel. Zwei Verletzte starben in der Nacht.

Mehrere Verletzte schweben noch in Lebensgefahr. Insgesamt 21 Menschen wurden am Donnerstag wegen teils schweren Verbrennungen in Spezialkliniken behandelt. Den Gesundheitsbehörden zufolge sind 16 davon in einem "kritischen Zustand". Die Gefahr eines neuen Ausbruchs ist Experten zufolge immer noch nicht gebannt. In den vergangenen Tagen wuchs jedoch der Druck von Angehörigen, die Toten von der Insel zu holen. Befürchtet wird, dass sie bei einer neuen Eruption für immer verschwunden sein könnten.