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DP: Volkes Stimme
Lokales 23.08.2013

DP: Volkes Stimme

Die DP will das vertreten, "was den Leuten wichtig ist", sagte Wahlkampfmanager Claude Lamberty.

DP: Volkes Stimme

Die DP will das vertreten, "was den Leuten wichtig ist", sagte Wahlkampfmanager Claude Lamberty.
Foto: Gerry Huberty
Lokales 23.08.2013

DP: Volkes Stimme

Die Liberalen stellten am Freitag ihren Slogan für den bevorstehenden Wahlkampf vor, bei dem Themen wie Beschäftigung, Bildung, Kinderbetreuung und die Lage am Wohnungsmarkt im Mittelpunkt stehen sollen.

(jm) - "Wir wollen die Stimme der Leute sein", sagte der Wahlkampfmanager der Liberalen, Claude Lamberty, am Freitag bei der Vorstellung des Slogans, mit dem seine Partei die Wahlkampagne bestreiten will. Dieser Slogan lautet "Deng Stëmm fir d'Zukunft". Damit meint die DP, dass sie keine Politik um der Politik willen machen möchte, sondern "das vertritt, was den Leuten wichtig ist", so Lamberty. Außerdem soll das Motto klar machen, dass die DP für eine Politik im Sinne der kommenden Generationen einsteht. Und dann soll der Slogan die Wähler natürlich ermutigen, am 20. Oktober ihre Stimme den Liberalen zu geben.

Den Wahlkampf will die DP mit den Schwerpunkten Arbeit und Wirtschaftswachstum (dieses Kapitel allein umfasst derzeit 45 Seiten im Wahlprogramm), Bildung, Kinderbetreuung und Wohnen bestreiten. "Im Mittelpunkt des Wahlkampfs dürfen nicht die Egos der Anwärter auf das Premierministeramt stehen, sondern die Probleme der Menschen", forderte Xavier Bettel.

Der DP-Präsident ist noch immer nicht ganz zufrieden mit der Aufarbeitung der Srel-Affäre. Von Premier Juncker erwartet er zum Beispiel nach wie vor eine Antwort auf die Frage, wieso im Zusammenhang mit der Pädophilie-Affäre, bei der es unter anderem um eine Rufmord-Kampagne gegen Generalstaatsanwalt Robert Biever ging, keine Disziplinarmaßnahmen gegen die fraglichen Srel-Mitarbeiter in die Wege geleitet wurden. "Junckers Begründung, er habe die Gerüchte nicht für glaubhaft befunden, reicht nicht aus", betonte Bettel.

Den Wahlkampf will der DP-Vorsitzende aber nicht durch ein neues Aufflammen der Srel-Affäre bestimmt sehen. "Das Land kennt andere Probleme als die Geheimdienstaffäre", so Bettel, der die ganzen Vorkommnisse dennoch integral aufgeklärt sehen möchte.


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