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Dossier

Dossier SREL: Die Geheimdienstaffäre von A bis Z

Was nach einem Nebenkriegsschauplatz in der Bommeleeër-Affäre aussah, hat schnell eine Eigendynamik entwickelt. Viele Frage stellen sich über das Innenleben des SREL und dessen Aktivitäten in den vergangenen 50 Jahren. 
Nach der Chambersitzung über den SREL-Bericht am 10. Juli 2013 verlässt Jean-Claude Juncker die Chamber ein letztes Mal als Premier.

Akte SREL: Die Sache mit dem Protokoll

Nach der Chambersitzung über den SREL-Bericht am 10. Juli 2013 verlässt Jean-Claude Juncker die Chamber ein letztes Mal als Premier.
Im SREL-Dossier sind zwei unterschiedliche Protokolle aufgetaucht. Die Beteiligten wissen nicht so recht, woher das falsifizierte Dokument stammt – glauben aber nicht, dass es weitgreifende politische oder juristische Konsequenzen haben wird.
Premier Jean-Claude Juncker muss sich vor dem Geheimdienstuntersuchungsausschuss verantworten.

Der Beginn der Geheimdienst-Affäre: Der Anfang vom Ende

Premier Jean-Claude Juncker muss sich vor dem Geheimdienstuntersuchungsausschuss verantworten.
Vor fünf Jahren stimmte das Parlament einstimmig für die Einsetzung des SREL-Untersuchungsausschusses. In 47 Sitzungen versuchte die Enquetekommission Licht ins Dunkel der dubiosen Geheimdienstaktivitäten zu bringen.
Der ehemalige SREL-Chef Marco Mille bei seiner Aussage vor dem parlamentarischen Untersuchungsausschuss im Juni 2013.

Terminschwierigkeiten: "Srel-Prozess" muss verschoben werden

Der ehemalige SREL-Chef Marco Mille bei seiner Aussage vor dem parlamentarischen Untersuchungsausschuss im Juni 2013.
Der Prozess gegen die ehemaligen Mitarbeiter des staatlichen Nachrichtendienstes Srel Marco Mille, André Kemmer und Frank Schneider muss verschoben werden, weil Jean-Claude Juncker, als Zeuge zitiert, unerwartete Terminprobleme hat. Marco Mille hat sich vor dem Verfahren zu Wort gemeldet.
Der ehemalige Geheimdienstchef Marco Mille im Januar 2013 vor dem Geheimdienst-Untersuchungsausschuss in der Abgeordnetenkammer.

SREL-Affäre: Mille, Kemmer und Schneider kommen vor Gericht

Der ehemalige Geheimdienstchef Marco Mille im Januar 2013 vor dem Geheimdienst-Untersuchungsausschuss in der Abgeordnetenkammer.
Die drei ehemaligen Geheimdienstmitarbeiter müssen im Rahmen der so genannten "SREL-Affäre" mit einem Strafprozess rechnen, wie die Generalstaatsanwaltschaft am Donnerstag mitteilte.
Der "Service de Renseignement" wurde in der Folge der Srel-Affäre einer Generalüberholung unterzogen.

SREL-Affäre: Juristisches Nachspiel für drei Mitarbeiter

Der "Service de Renseignement" wurde in der Folge der Srel-Affäre einer Generalüberholung unterzogen.
Der Lauschangriff auf Jean-Claude Juncker hat hohe Wellen geschlagen. Neben einer Generalüberholung des Srel sowie den Neuwahlen im Oktober 2013, müssen sich nun wohl die drei Protagonisten vor Gericht verantworten.
Xavier Bettels Chauffeur und Personenschützer, Mike Gira (links im Bild), entlastet seinen Chef in der "Affäre Bettel-Kemmer".

"Affäre Bettel-Kemmer": Giras Version soll Bettel entlasten

Xavier Bettels Chauffeur und Personenschützer, Mike Gira (links im Bild), entlastet seinen Chef in der "Affäre Bettel-Kemmer".
Mike Gira, der Chauffeur und Personenschützer von Xavier Bettel, stärkt seinem Chef in der "Affäre Bettel-Kemmer" den Rücken. Wie RTL meldet, soll Gira eine entsprechende entlastende Aussage vor der Kriminalpolizei gemacht haben.
"Eine mögliche Befangenheit eines Ausschussmitglieds steht im Raum": Stefan Braum von der Uni Luxemburg erklärt die rechtlichen Nuancen der sogenannten "Affäre Bettel-Kemmer".

Juraprofessor Stefan Braum im Interview: Bettels Verhalten war "juristisch überaus unklug"

"Eine mögliche Befangenheit eines Ausschussmitglieds steht im Raum": Stefan Braum von der Uni Luxemburg erklärt die rechtlichen Nuancen der sogenannten "Affäre Bettel-Kemmer".
Die Juristen sind sich einig, dass sich Xavier Bettel in der Affäre um das Kemmer-Treffen vermutlich nicht strafbar gemacht hat. Problematisch sei dessen Verhalten aber dennoch gewesen, sagt der Rechtswissenschaftler Stefan Braum.
Xavier Bettel kündigte am 23. September 2015 an, dass er nicht mehr für den Parteivorsitz zur Verfügung stehe.

Bettel und der aufgegebene Parteivorsitz: War das Treffen mit Kemmer der wahre Grund?

Xavier Bettel kündigte am 23. September 2015 an, dass er nicht mehr für den Parteivorsitz zur Verfügung stehe.
Das aufgedeckte Treffen Bettel-Kemmer wirft nicht nur Fragen in Bezug auf die Arbeit der Enquetekommission zum Geheimdienst auf. Auch Bettels Vorgehen in Sachen Parteivorsitz könnte mit dem Fall zu tun haben.

"Affäre Bettel-Kemmer": Bettel muss sich im Parlament erklären

Die sogenannte "Affäre Bettel-Kemmer" beschäftigt jetzt auch das Parlament. Am kommenden Dienstag wollen CSV und ADR den Premierminister im Rahmen einer aktuellen Stunde zu den Einzelheiten und Widersprüchen der Affäre befragen.
Gast Gibéryen (ADR) spricht Klartext in der Causa Bettel-Kemmer.

Gast Gibéryen zur Bettel-Affäre: "Der Premier ist nicht mehr tragbar"

Gast Gibéryen (ADR) spricht Klartext in der Causa Bettel-Kemmer.
Gast Gibéryen fordert erstmals in aller Deutlichkeit den Rücktritt von Premierminister Xavier Bettel. "Ein Staatsminister, der die Unwahrheit sagt, ist nicht mehr tragbar", so der ADR-Abgeordnete.
Rein juristisch hat sich Xavier Bettel bisher nichts vorzuwerfen - politisch ist seine "Affäre" aber noch nicht ausgestanden.

"Affäre Bettel-Kemmer": "Nichts Illegales", aber ...

Rein juristisch hat sich Xavier Bettel bisher nichts vorzuwerfen - politisch ist seine "Affäre" aber noch nicht ausgestanden.
Hat sich der Staatsminister in der "Affäre Bettel-Kemmer" etwas vorzuwerfen? Rein juristisch wohl nicht. Politisch ist die Angelegenheit für Xavier Bettel aber noch nicht ganz ausgestanden.
Xavier Bettels politische Glaubwürdigkeit und koalitionsinterne Autorität leidet unter den Enthüllungen.

Der Kommentar: Mehr als eine Frage der Glaubwürdigkeit

Xavier Bettels politische Glaubwürdigkeit und koalitionsinterne Autorität leidet unter den Enthüllungen.
Die "Affäre" um das Geheimtreffen Bettel-Kemmer ist kein wirklicher Skandal. Sie sagt aber dennoch etwas über den Charakter und die politische Glaubwürdigkeit des aktuellen Premierministers aus. Ein Kommentar von Christoph Bumb.
"Mea culpa" des Staatsministers: Zumindest in einem Punkt gibt Xavier Bettel im Nachhinein zu, falsch gehandelt zu haben.

"Affäre Bettel-Kemmer": Xavier Bettel gibt Fehler zu

"Mea culpa" des Staatsministers: Zumindest in einem Punkt gibt Xavier Bettel im Nachhinein zu, falsch gehandelt zu haben.
In einer ersten Reaktion auf die "Affäre Bettel-Kemmer" am Montag wollte Xavier Bettel noch kein Fehlverhalten bei sich selbst sehen. Jetzt präzisiert er seine Version und gibt zumindest in einem Punkt zu, falsch gehandelt zu haben.
Laut Alex Bodry (l.) hat sich Xavier Bettel im Zusammenhang mit dem Treffen mit einem Zeugen und Ex-Geheimdienstagent nur bedingt etwas vorzuwerfen.

Alex Bodry und François Bausch zur Bettel-Kemmer-Affäre: "Bettels Verhalten war unvorsichtig"

Laut Alex Bodry (l.) hat sich Xavier Bettel im Zusammenhang mit dem Treffen mit einem Zeugen und Ex-Geheimdienstagent nur bedingt etwas vorzuwerfen.
Alex Bodry, ehemaliger Präsident der Enquetekommission, distanziert sich in einem Punkt von Bettels Vorgehensweise in der "Affäre Bettel-Kemmer". François Bausch, damaliger Berichterstatter im Ausschuss, spricht von einem "Fehler".
Die CSV um Fraktionschef Claude Wiseler (Mitte) fordert Aufklärung und politische Konsequenzen in der "Affäre Bettel-Kemmer"

"Affäre Bettel-Kemmer": CSV schließt Vertrauensfrage im Parlament nicht aus

Die CSV um Fraktionschef Claude Wiseler (Mitte) fordert Aufklärung und politische Konsequenzen in der "Affäre Bettel-Kemmer"
Die Opposition hat am Dienstagmorgen auf die Enthüllung rund um das Treffen von Xavier Bettel und dem Ex-Srel-Agenten André Kemmer im Dezember 2012 reagiert. Die CSV drängt auf Aufklärung, die ADR spricht von einem "unverzeihlichen Fehler".
Xavier Bettel traf den Ex-Geheimdienstagenten André Kemmer bei sich zu Hause - an den Inhalt des Gespräches kann er sich laut eigener Aussage nicht mehr in Gänze erinnern.

Xavier Bettel und die Srel-Affäre: Die Sache mit dem Treffen

Xavier Bettel traf den Ex-Geheimdienstagenten André Kemmer bei sich zu Hause - an den Inhalt des Gespräches kann er sich laut eigener Aussage nicht mehr in Gänze erinnern.
Warum musste Premier Xavier Bettel im vergangenen Oktober vor einem Untersuchungsrichter aussagen? Ein bisher nicht bekanntes Treffen zwischen Bettel und dem Ex-Geheimdienstagenten André Kemmer auf dem Höhepunkt der Srel-Affäre wirft einige Fragen auf.
20 Sprengstoffanschläge werden den beiden Beschuldigten angelastet.

Das Bommeleeër-Dossier

20 Sprengstoffanschläge werden den beiden Beschuldigten angelastet.
Kaum ein Kriminalfall hat Luxemburg derart in Atem gehalten wie die Anschlagsserie, die das Großherzogtum von 1984 bis 1986 erschütterte.

Srel-Archiv: Das Siegel wird gelöst

An diesem Mittwoch soll das historische Srel-Archiv entsiegelt und die Bestände an das Nationalarchiv übergeben werden. Zuvor sollen die rund 60 Anträge auf Akteneinsicht behandelt werden.
Zeitungen im In- und Ausland beschäftigen sich mit der Zukunft von Jean-Claude Juncker.

Junckers möglicher Rücktritt beschäftigt auch das Ausland

Zeitungen im In- und Ausland beschäftigen sich mit der Zukunft von Jean-Claude Juncker.
Das politische Schicksal von Premier Juncker beschäftigt auch die ausländische Presse. Die Süddeutsche Zeitung zum Beispiel macht sich in ihrer Dienstags-Ausgabe Gedanken um den Rücktritt Junckers – und darüber, ob er vielleicht noch einmal antritt.

Wolter: Juncker wird bei Neuwahlen kandidieren

In einem Interview mit Radio DNR spricht CSV-Präsident Michel Wolter von einer Desinformationskampagne gewisser Medien, um die Diskussion in eine bestimmte Richtung zu treiben.
Reichlich Diskussionsstoff: Welchen Anteil hat Jean-Claude Juncker an der politischen Kultur des Landes?

„Forum“ plant für die Zeit nach Juncker

Reichlich Diskussionsstoff: Welchen Anteil hat Jean-Claude Juncker an der politischen Kultur des Landes?
Während das ganze Land gespannt auf die Entscheidung am Mittwoch in der Chamber wartet, ist die Zeitschrift „Forum“ schon einen Schritt weiter. „Die politische Kultur nach Jean-Claude Juncker“ lautete das Motto einer Diskussionsrunde am Montagabend.
Neigt sich Junckers Amtszeit dem Ende zu?

Junckers Worte sorgen für Verblüffung

Neigt sich Junckers Amtszeit dem Ende zu?
Seit 18 Jahren ist Jean-Claude Juncker Regierungschef. Schon in dieser Woche könnte seine lange Amtszeit abrupt zu Ende gehen. Juncker selbst nährte solche Überlegungen mit einer Aussage am Freitag.

Srel-Kommission: CSV-Position fand keine Mehrheit

Die Position der CSV zur politischen Verantwortung des Premierministers in der Srel-Affäre wurde am Dienstag während der Sitzung der Enquetekommission nicht angenommen. Einigkeit bestand jedoch, dass der Ball nun beim Premierminister liegt.

Srel-Showdown: Debatte über acht Stunden

Der Abschlussbericht der parlamentarischen Enquetekommission zum Geheimdienst ist zwar noch nicht verabschiedet - am Freitag in der Mittagsstunde soll dies geschehen -, dafür steht der Ablauf der Debatte im Kammerplenum am kommenden Mittwoch, 10. Juli bereits fest.

Srel-Kommission gibt sich mehr Zeit - Juncker will 4 Stunden reden

Die Srel-Enquetekommission wird nicht wie geplant an diesem Donnerstag, sondern am Freitag über ihren Abschlussbericht abstimmen. Acht Stunden saßen die Abgeordneten insgesamt zusammen, um den Bericht Punkt für Punkt durchzugehen.

Feilen bis in die Nacht

Die parlamentarische Enquetekommission zur Geheimdienstaffäre will Mittwochabend letzte Hand an ihren Abschlussbericht legen. Auch wenn es lediglich um "Details und Formulierungen" (François Bausch) geht, könnte die Sitzung bis in die Nacht hinein dauern.

Die Woche der Entscheidungen? Kommt es zu Neuwahlen?

Politische Verantwortung und vielleicht Neuwahlen? Diese Woche werden wir hierüber mehr wissen. Am Donnerstag kommt der Abschlussbericht der SREL-Enquêtekommission zur Abstimmung.

Neuwahlen: Was wäre wenn ...

Mittlerweile wird in der politischen Klasse nicht mehr nur hinter vorgehaltener Hand über die Möglichkeit von vorzeitigen Neuwahlen gesprochen. Was wäre, wenn es tatsächlich dazu kommt?

Umfrage: 54 Prozent gegen Neuwahlen, 63 Prozent gegen Juncker-Rücktritt

Weder Neuwahlen noch Juncker-Rücktritt. Das geht aus einer Umfrage hervor, die im Auftrag von RTL von TNS Ilres durchgeführt wurden. Hier der Überblick:

Srel-Bericht: Bodry duldet keine Verzögerungstaktik

Zur Not werde man einige Nachtsitzungen einlegen, sagte Alex Bodry nach der Srel-Sitzung. Am 4. Juli soll über den Bericht abgestimmt werden.

Srel-Bespitzelung: "Ich bin immer noch empört"

Damit aus den Abhörungaktionen des Geheimdienstes die richtigen Lehren für morgen gezogen werden, hat eine Gruppe von Betroffenen einen Vier-Punkte-Katalog aufgestellt.

Srel-Enquêtekommission: In der ersten Juli-Woche wird es heiß zugehen

Die Srel-Untersuchungskommission nimmt es genau und spricht inzwischen von objektiver und subjektiver Schuld. Die Meinungen gehen auseinander.

Bommeleeër und Srel? Bingo!

Die Affäre um Bommeleeër und Geheimdienst treibt bemerkenswerte Blüten. Auf Twitter lief am Dienstagnachmittag unter dem Hashtag #BSBingo eine besondere Variante des Lotteriespiels.

Vier Betroffene äußern sich zu ihrer Srel-Akte

Am Donnerstag äußern sich vier Betroffene bei einer gemeinsamen Pressekonferenz zu ihrer Srel-Akte, die vor Jahren vom Geheimdienst über sie angelegt worden war.

Juncker sieht "enormen Reformbedarf" beim Geheimdienst

Mit Spannung erwartet, musste Premierminister Jean-Claude Juncker am Dienstag zum zweiten Mal vor dem Untersuchungsausschuss zum Geheimdienst aussagen. Wer sich von der Befragung jedoch neue spektakuläre Enthüllungen erwartete, wurde enttäuscht.
Geheimdienst-Chef Heck bedauert den Vertrauensverlust, den der SREL erlitten hat.

Srel-Direktor Heck: "Haben aus unseren Fehlern gelernt"

Geheimdienst-Chef Heck bedauert den Vertrauensverlust, den der SREL erlitten hat.
Die Srel-Untersuchungskommission setzt ihre Arbeit fort. Um weitere Informationen zur Funktionsweise des Srel und insbesondere zur Implementation der Geheimdienst-Reform zu erlangen, haben die Abgeordneten am Dienstag erneut den Srel-Direktor Patrick Heck befragt.
In Kürze soll der Bericht zur Srel-Untersuchung erscheinen.

Enquete-Ausschuss: Der Fahrplan steht

In Kürze soll der Bericht zur Srel-Untersuchung erscheinen.
Der Fahrplan für die Zielgerade steht: Am Freitag in einer Woche (4. Juli) will der parlamentarische Enquete-Ausschuss zum Geheimdienst seinen Bericht verabschieden.

“Sachlich, korrekt und ausführlich”

Nachdem am Donnerstag eine erste Version des Berichts des Srel-Ausschusses an die Presse durchgesickert war, setzten sich am Freitag die Mitglieder ein erstes Mal mit dem Papier auseinander.

Asselborn: "...der hat sehr, sehr großen Mist gebaut"

Außenminister Jean Asselborn gab am Freitag morgen dem Deutschlandfunk ein Interview: Türkei war das Hauptthema. Am Rande ging es dann aber auch um SREL und  die Regierungskrise.
Dass sich im SREL-Dossier letztlich die Frage der politischen Verantwortung stellt, sei kein Geheimnis, so Alex Bodry (rechts).

SREL-Kommission: "Junckers politische Verantwortung unbestreitbar"

Dass sich im SREL-Dossier letztlich die Frage der politischen Verantwortung stellt, sei kein Geheimnis, so Alex Bodry (rechts).
Am Freitag kommt die SREL-Enquetekommission zusammen, um den Bericht des "Rapporteur" François Bausch zu diskutieren. Vorab sickerte jetzt bereits durch, dass darin die politische Verantwortung des Premierministers als "unbestreitbar" bezeichnet wird.

Bausch: "Mir kamen vor Wut die Tränen..."

Nicht alle haben die Wahrheit gesagt. Die SREL-Untersuchungskommission wird deshalb bei der Staatsanwaltschaft Klage einreichen. François Bausch, Sekretär der Kommission, erzählte am Wochenende über die Arbeit der SREL-Kommission. Ein Überblick.

Pädophilie: Sechs SREL-Mitglieder offenbar in Operation Katana involviert

Radio 100,7 gab an diesem Morgen neue Details aus der Operation Katana bekannt. Hier eine Zusammenfassung.

Biever: "Das macht mich extrem wütend''

Dass Robert Biever mit seinen Anschuldigungen gegen Luc Frieden gerade zu diesem Zeitpunkt an die Öffentlichkeit geht, hat ''präzise Gründe'', erklärt der Generalstaatsanwalt im Gespräch mit dem LW.
André Kemmer wurde auf Wunsch von Wirtschaftsminister Schneider zur Kriminalpolizei zurückversetzt.

Justiz ermittelt in drei Punkten gegen Ex-Geheimdienstler Kemmer

André Kemmer wurde auf Wunsch von Wirtschaftsminister Schneider zur Kriminalpolizei zurückversetzt.
Die Hintergründe der personellen Konsequenzen in der Geheimdienst-Affäre werden deutlicher. Am Dienstagnachmittag wurde bekannt, warum der ehemalige Geheimdienstler André Kemmer vom Dienst suspendiert wurde.
Enquête- Kommissions-Präsident Bodry: "Die Angelegenheit bewegt sich in Richtung Staatsaffäre.

Radio 100,7: SREL hat Pädophilie-Akte zusammengestellt

Enquête- Kommissions-Präsident Bodry: "Die Angelegenheit bewegt sich in Richtung Staatsaffäre.
Der Geheimdienst SREL hat offenbar Pädophilie-Gerüchte über hohe Entscheidungsträger zusammengetragen. Wie Radio 100,7 am Montag meldet, soll ein ganzes Team des SREL unter anderem Generalstaatsanwalt Robert Biever im Visier gehabt haben.

Srel-Affäre: Auto-Handel mit juristischen Folgen

Die Vorkommnisse um den An- und Verkauf von Geheimdienst-Dienstwagen könnten womöglich ein juristisches Nachspiel haben.  In dieser Angelegenheit steht nicht nur ein Disziplinarverfahren im Raum.
Das Staatsministerium nimmt Stellung zur Dienstwagen-Affäre beim Geheimdienst, bei der es um Luxuswagen der Marke BMW geht.

Staatsministerium bestätigt Missstände

Das Staatsministerium nimmt Stellung zur Dienstwagen-Affäre beim Geheimdienst, bei der es um Luxuswagen der Marke BMW geht.
In einer Pressemitteilung reagiert das Staatsministerium auf die Vorwürfe, die vom „Lëtzebuerger Land“ in der Srel-Affäre erhoben wurden. Es seien offensichtlich Luxuswagen zu Sonderkonditionen gekauft, dann aber privat genutzt worden.
Luxuslimousinen aus Bayern hat der SREL mit hohem Rabatt gekauft und wenig später wieder verkauft.

Der Geheimdienst als Autohändler

Luxuslimousinen aus Bayern hat der SREL mit hohem Rabatt gekauft und wenig später wieder verkauft.
Im Dossier Srel tauchen immer mehr Ungereimtheiten auf. Wie die Wochenzeitung „Lëtzebuerger Land“ am Freitag berichtet, war der Geheimdienst zumindest zeitweise als „Autoverkäufer“ tätig.

Bommeleeër: Ominöse Dokumente

Wie bereits am Montag zu erfahren war, haben die Ermittler nach Durchsicht der sieben von Srel-Chef Patrick Heck freigegebenen Ordner keinen Ansatz gefunden, der die Tätigkeiten von Stay Behind mit den Bombenattentaten in Luxemburg in Verbindung bringt.

Srel-Enquete: Arbeit für den Staatsanwalt

Die Enquete-Kommission zur Geheimdienst-Affäre beschloss am Freitag, die Vernehmungsprotrokolle der Zeugen Mille, Schneider, Kemmer, Knebeler und Mandé an die Staatsanwaltschaft weiterzuleiten.

Politmonitor: Bankgeheimnis, Bommeleeër und Srel

Im Rahmen des Politmonitors von „Luxemburger Wort“ und RTL wurden die Wähler auch zu den Auswirkungen des Einlenkens beim Bankgeheimnis sowie zu ihrem Interesse an den Dossiers Bommeleeër und Srel befragt.

Juncker: "Ich war nie ein Geheimdienst-Freak"

Der parlamentarische Untersuchungsausschuss zum Geheimdienst vernahm an diesem Freitag Staatsminister Jean-Claude Juncker als Zeuge. Das Video dazu!
Die Enquête-Kommission wird heute Juncker als Vorgesetzen der SREL-Chefs befragen.

Archiv-Artikel: Juncker: Würde Kontrolle gerne abgeben

Die Enquête-Kommission wird heute Juncker als Vorgesetzen der SREL-Chefs befragen.
Der parlamentarische Untersuchungsausschuss zum Geheimdienst vernahm an diesem Freitag Staatsminister Jean-Claude Juncker als Zeuge. Juncker, Dienstvorgesetzter von drei Geheimdienst-Direktoren, gab bereitwillig Auskunft.

Von Militär- und Ausweichmanövern

Die siebte Woche im Bommeleeër-Prozess, die am Donnerstag ihr Ende fand, war bestimmt durch erstaunliche Erinnerungslücken sowie ein auffälliges Desinteresse, sowohl in Reihen des Srel als auch an der Spitze der Gendarmerie, in Bezug auf die Spur „Ben Geiben“.

Srel-Kommission: Untersuchung könnte ausgesetzt werden

Wegen Überschneidungen mit dem Bommeleeër-Prozess wird die Enquête-Kommission ihre Arbeit möglicherweise aussetzen. Die Besprechung darüber findet am Donnerstagnachmittag in einer geschlossenen Sitzung im Parlament statt.

Entdeckungen im zweiten Srel-Archiv

In Senningen stießen die Mitglieder der Enquete-Kommission am Dienstagnachmittag auf eine Reihe von Mikrofiches, die Akten aus dem Srel-Hauptarchiv zuzuordnen sind, die darin aber nicht geführt wurden.
Die Ermittlungen der Enquête-Kommission überschneiden sich mit der des Bommeleeër-Prozesses. Am Montag wurde das Srel-Archiv gleich zwei Mal gesichtet.

Srel-Affäre: "Schwierige Gratwanderung"

Die Ermittlungen der Enquête-Kommission überschneiden sich mit der des Bommeleeër-Prozesses. Am Montag wurde das Srel-Archiv gleich zwei Mal gesichtet.
Die parlamentarische Enquête-Kommission zur Geheimdienst-Affäre leitet die vertraulichen Vernehmungsprotokolle der Zeugen Frank Schneider und André Kemmer an die Justiz weiter, die einen entsprechenden Antrag im Zusammenhang mit dem Bommeleeër-Prozess gestellt hatte.

Srel-Affäre: Schrank im Panzerraum

Spontan entschlossen sich die Mitglieder der parlamentarischen Enquete-Kommission am Montagmorgen, sich einen Eindruck vom Srel-Archiv auf Schloss Senningen zu machen. Dabei soll es sich um einen Schrank in einem gesicherten Raum handeln.

Ein zweites Srel-Archiv in Senningen

Wie Radio 100,7 am Freitag berichtete, soll es ein zweites Archiv des Geheimdienstes auf dem Gelände von Schloss Senningen geben. Dieses Archiv soll nach Informationen des Radiosenders Kopien von wichtigen Srel-Dokumenten enthalten.
Beiden Daten auf der CD soll es sich um ein Bild in einer "ungewöhnlich hohen Auflösung von 113 Megabit" handeln.

SREL-Affäre: Das Bild hinter dem Bild

Beiden Daten auf der CD soll es sich um ein Bild in einer "ungewöhnlich hohen Auflösung von 113 Megabit" handeln.
Die berühmte CD, die ein heimlich aufgenommenes Gespräch zwischen Premier Juncker und Grossherzog Henri enthalten soll, enthält keine verschlüsselten, sondern komprimierte und manipulierte Informationen.

Srel-Affäre: "Ein Zeuge lügt"

Nach den Anhörungen der vergangenen Wochen kam der Präsident der Enquete-Kommission zur Geheimdienst-Affäre, Alex Bodry, am Mittwoch zum Schluss, dass sich Widersprüche zwischen den Aussagen auftun.

SREL: Widersprüche bleiben

Die parlamentarische Enquete-Kommission zur Geheimdienst-Affäre hörte am Freitag zum zweiten Mal den ehemaligen SREL-Mitarbeiter und Sandstone-Mitbegründer Frank Schneider an.

Srel-Jahresbericht: "Eine Gratwanderung"

Die Verfassung des Srel-Jahresberichts 2012 kommt einer Gratwanderung gleich, sagte am Montagmorgen der Vorsitzende der parlamentarischen Geheimdienstkontrollkommission, François Bausch (Déi Gréng).

Srel-Ausschuss befragt Jean-Claude Knebeler

„Die Aussagen von Jean-Claude Knebeler und die Aussagen der anderen Zeugen sind nicht in allen Punkten deckungsgleich” meinte der Vorsitzende des Srel-Ausschusses Alex Bodry (LSAP) am Freitag nach der Sitzung, die unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfand.
Die Reform des Srel soll Klarheit schaffen, was erlaubt ist, und was nicht.

Srel-Reform: Vertrauen ist gut...

Die Reform des Srel soll Klarheit schaffen, was erlaubt ist, und was nicht.
Vier Stunden dauerte am Mittwochmorgen die Sitzung des parlamentarischen Geheimdienst-Kontrollausschusses, während der Premier Juncker den Abgeordneten die Grundzüge der geplanten Srel-Reform darlegte.
Die 10 Millionen Euro des Milliardärs Alexander Lebedew wurden in Luxemburg vermutet.

Radio: SREL-Mitarbeiter wollten auf eigene Faust arbeiten

Die 10 Millionen Euro des Milliardärs Alexander Lebedew wurden in Luxemburg vermutet.
Die Affäre um einen Millionenbetrag des russischen Oligarchen Alexander Lebedew hat nach Informationen von Radio 100,7  zu einem größeren Zwischenfall im Luxemburger Geheimdienst geführt. Anscheinend hätten Geheimdienstmitarbeiter versucht, auf eigene Rechnung zu arbeiten.

SREL-Affäre: „Nicht in Einzelheiten verheddern“

Der parlamentarische Untersuchungsausschuss zur Geheimdienst-Affäre hat am Dienstag André Kemmer einen weitereren ehemaliger Mitarbeiter des Nachrichtendiensts als Zeuge geladen. Im Brennpunkt: Der Lauschangriff auf den Premierminister.
Marco Mille muss keine juristischen Konsequenzen befürchten.

Armbanduhr-Affäre: Keine Anklage gegen Marco Mille

Marco Mille muss keine juristischen Konsequenzen befürchten.
Für seine illegale Abhöraktion mit der Armbanduhr braucht der Ex-Direktor des Geheimdienstes keine juristischen Konsequenzen zu fürchten. Das Delikt ist verjährt, bestätigte François Bausch, Präsident der Kontrollkommission.
Der heutige Betreiber einer Wirtschaftsauskunftei, Frank Schneider, sagte am Freitagmorgen als Zeuge aus.

Ein Juncker-Vertrauter soll Maulwurf beim SREL gewesen sein

Der heutige Betreiber einer Wirtschaftsauskunftei, Frank Schneider, sagte am Freitagmorgen als Zeuge aus.
Frank Schneider, früherer Mitarbeiter des luxemburgischen Geheimdienstes SREL, stand am Freitagvormittag drei Stunden lang der parlamentarischen Untersuchungskommission Rede und Antwort.
Die Ermittler wollen der geheimnisvollen CD mit dem aufgezeichneten Gespräch auf die Spur kommen.

Geheimdienst-Affäre: Durchsuchung in privater Sicherheitsfirma

Die Ermittler wollen der geheimnisvollen CD mit dem aufgezeichneten Gespräch auf die Spur kommen.
Neues in der Geheimdienstaffäre: Die private Sicherheitsfirma von Fränk Schneider, ehemaliger leitender Mitarbeiter des Geheimdienstes, hat Besuch von der Kriminalpolizei bekommen.

SREL-Reform: Grundzüge werden dem Kontrollausschuss vorgelegt

Am 28. Februar sollen die Mitglieder des parlamentarischen Kontrollausschusses die Grundzüge der geplanten Geheimdienstreform vorgelegt bekommen.

Santer: Geheimdienst und Transparenz schließen sich aus

Ehrenstaatsminister Jacques Santer war als Zeuge vor den SREL-Untersuchungsauschuss geladen. Dort betonte er, weder etwas von illegalen Abhöraktionen oder auch politischer Spionage in Luxemburg zu wissen.

Das sagte Jacques Santer der Untersuchungskommission

Nach den Geheimdienstchefs die politischen Verantwortlichen des SREL: Jean-Claude Juncker stand vor einer Woche Rede und Antwort vor dem parlamentarischen Untersuchungsausschuss. Am Freitagmittag sagte nun Jacques Santer aus. Lesen Sie hier unseren Live-Ticker nach.

Untersuchungskommission will auch Geheimmissionen des SREL prüfen

Die Untersuchungskommission über dem Geheimdienst hat am Donnerstag ihr Aufgabenfeld ausgeweitet und präziser festgeschrieben. Ob damit das Parlament Einblick in die Geheimmission im Irak bekommen will?

In geheimer Mission im Irak

Hausdurchsuchung im Wirtschaftsministerium, geheime Mission im Irak - die Untersuchungskommission im Parlament über den Geheimdienst wird noch so manches aufarbeiten müssen.

SREL-Affäre: Hausdurchsuchung im Wirtschaftsministerium

Am Dienstagnachmittag wurde im Rahmen der Geheimdienstaffäre eine Hausdurchsuchung  im Wirtschaftsministerium durchgeführt.

Süddeutsche Zeitung: "Affäre Juncker"

Die Geheimdienstaffäre in Luxemburg ist ein willkommenes Wochenendthema in  ausländischen Medien. Nun hat auch die "Süddeutsche Zeitung" nach der Anhörung des Premierministers vor der Untersuchungskommission über die "Affäre Juncker" berichtet.

SREL-Affäre: Zehn Dinge, die Sie über die Karteikarten wissen sollten

Am Donnerstagnachmittag hatte die Untersuchungskommission zur Geheimdienstaffäre erstmals Einblick in die SREL-Kartei. wort.lu hat die zehn wichtigsten Erkenntnisse zusammengefasst.

Juncker: "Ich muss mich doch nicht pausenlos beleidigen lassen"

In der RTL-Radiosendung "Background am Gespréich" brachte Premierminister Jean-Claude Juncker den RTL-Journalisten und Chefredakteur Guy Kaiser am Samstag ganz schön in Bedrängnis.
Unklar bleibt derweil, wer den illegalen Lauschangriff geschaltet hat.

SREL-Affäre: früherer Cargolux-Mitarbeiter wurde abgehört

Unklar bleibt derweil, wer den illegalen Lauschangriff geschaltet hat.
Bei den illegalen Abhöraktionen, die in den Jahren 2007 und 2008 durch den Geheimdienst erfolgten, befindet sich Informationen von  Radio 100,7 zufolge auch die Nummer eines früheren Cargolux-Mitarbeiters.

Direktor Heck: SREL hat Telefone illegal angezapft

Der Geheimdienstchef Patrick Heck berichtet der Enquêtekommission von der Arbeit des Service de Renseignement. Für die Öffentlichkeit überraschend legte Heck die Ergebnisse seiner Nachforschungen über Telefon-Abhöraktionen auf den Tisch.

Mit Augenmaß

Man darf gespannt sein, wie Marco Mille sich an diesem Dienstag vor der parlamentarischen Enquete-Kommission rechtfertigen wird. Derzeit sieht die Faktenlage für den ehemaligen Geheimdienstdirektor nicht gerade günstig aus.

Die brisantesten Aussagen von Marco Mille

Die brisantesten Aussagen von  Ex-Geheimdienstchef Marco Mille während der Anhörung vor der Untersuchungskommission über den Geheimdienst.

Premier Juncker sagte zu Marco Mille: "Ich hätte Lust dich rauszuwerfen"

Der ehemalige Geheimdienstchef wurde am Dienstag in der SREL-Affäre vor dem parlamentarischen Untersuchungsausschuss angehört. Unser Live-Ticker zum Nachlesen.

Ex-Geheimdienstchef Marco Mille vor der Kommission

Am Dienstagnachmittag stand der ehemalige SREL-Chef Marco Mille dem Untersuchungsausschuss der Regierung Rede und Antwort.

SREL-Affäre: Vorermittlungen der Justiz abgeschlossen

Am Donnerstag tagte zum zweiten Mal der Geheimdienst-Untersuchungsausschuss - diesmal hinter verschlossenen Türen. Die Untersuchungskommission hat zunächst einmal die Arbeit der Kontrollkommission unter die Lupe genommen.

Geheimdienst – Goerens: Informationsaustausch verbessern

Zur Sitzung der parlamentarischen Untersuchungskommission zur SREL-Affäre am Donnerstag waren auch die ehemaligen Mitglieder der Geheimdienst-Kontrollkommission Henri Grethen und Charles Goerens vorgeladen. Gemeinsam mit den aktuellen Mitgliedern wurde überlegt, wie die Arbeit der Kommission und auch des Dienstes in Zukunft verbessert werden könne.

SREL-Affäre: Déi Lénk warnen vor Einschüchterungsversuchen

Déi Lénk zeigten sich am Mittwoch vor den beiden Sitzungen des Geheimdienst-Kontrollausschusses skeptisch. Die Aufklärungsarbeit der Enquête-Kommission könnte behindert werden, so ihre Vermutung. 
Lucien Weiler (2. v. l.) ist einer der erfahreneren parlamentarischen "Untersuchungsrichter".

SREL: „Die Frage der politischen Verantwortung wird sich stellen“

Lucien Weiler (2. v. l.) ist einer der erfahreneren parlamentarischen "Untersuchungsrichter".
Was genau ist das Ziel des SREL-Untersuchungsausschusses? Und wie wollen die Abgeordneten dieses Ziel erreichen? Lucien Weiler (CSV) erläutert den allgemeinen Auftrag und die „beispiellose Aufgabe“ der parlamentarischen Enquete-Kommission zum Geheimdienst.

Charles Goerens: Verständnis für Juncker

Der damalige DP-Fraktionspräsident Charles Goerens gehörte zu den ersten, denen Premierminister Jean-Claude Juncker im Frühjahr 2009 anvertraute, was ihm mit seinem Geheimdienstchef widerfahren war. Heute erinnert sich Goerens daran, dass er ein mulmiges Gefühl bei dem Gespräch hatte.

Bausch: Abhöraktion gegen M. war illegal

Der Geheimdienst hat jenen Mann, der dem SREL die verschlüsselte CD mit dem angeblichen Gespräch zwischen Juncker und dem Großherzog zugespielt hat, ein Wochenende lang illegal abgehört.

Aufgezeichnetes Juncker-Mille-Gespräch: Frostige Stimmung unüberhörbar

Im Frühjahr 2008 nahm der damalige Geheimdienstchef Marco Mille heimlich ein Gespräch mit Premierminister Jean-Claude Juncker auf. Dies wurde erst kürzlich bekannt und sorgte natürlich für Schlagzeilen. Der Radiosender 100,7 veröffentlichte am Dienstagmorgen Ausschnitte aus dem Tondokument. Hören Sie sich beide hier an.

Alex Bodry leitet Geheimdienst-Untersuchungsausschuss

Im Parlament ist am Dienstagnachmittag die Zusammensetzung des Untersuchungsausschusses zum Geheimdienst festgelegt worden.

Abhöraffäre: Parlament soll Untersuchungsausschuss einsetzen

Nach einer weiteren Sitzung des Kontrollausschusses zur Abhöraffäre im "Bommeleeëer"-Dossier am Dienstagmorgen steht der Einsetzung einer parlamentarischen Untersuchungskommission nichts mehr im Wege. Das Parlament soll am Nachmittag darüber entscheiden.

SREL: Grüne nicht als Partei observiert

18 Jahre lang stand Charles Hoffmann dem „Service de renseignement“ vor, u.a. auch in den Jahren 1985 und 1986, als die Attentatsserie der Bommeleeër das ganze Land in Atem hielt. Im Gespräch mit dem „Luxemburger Wort“ reagiert der ehemalige Geheimdienstchef nun erstmals auf die jüngsten Entwicklungen um Lauschangriffe, Observationen und aufgenommene Gespräche zwischen einem Geheimdienstchef und seinem Premierminister.

Bommeleeër: Der Schlüssel zur CD

In Geheimdienstkreisen zirkuliert eine verschlüsselte Daten-CD mit fraglichem Inhalt und vor allem brisanten Hintergrund. Der SREL ist offenbar daran gescheitert, den Datenträger zu dekodieren. Gegenüber wort.lu erklären Luxemburger Hacker, was es mit modernen Verschlüsslungstechniken so auf sich hat.

SREL-Affäre: Bausch entsetzt – Juncker bedeckt

Der Präsident des parlamentarischen Geheimdienst-Kontrollausschusses François Bausch zeigte sich am Freitagabend schockiert von den neuesten Erkenntnissen dessen, was sich am Rande der Bommeleeër-Affäre zu einer Geheimdienst-Affäre entwickelt.

Im Geheimdienst Ihrer Majestät

Hat sich der großherzogliche Hof eine Geheimarmee aufgebaut? Was hat der Großherzog mit dem britischen Geheimdienst am Hut? Warum braucht der Hof Abhörmaterialien? Und vor allem, wen will der Hof bespitzeln? Das sind Fragen, die sich nach den neuesten Enthüllungen im Dossier Bommeleeër stellen.

Luxemburger Geheimdienst: Attentäter waren Hundezüchter

Es ist eine alte Geschichte zum Schmunzeln, die ein Leser im Archiv des Magazins “Der Spiegel” ausgegraben hat, und die kein allzu gutes Licht auf die Arbeit des Luxemburger Geheimdienstes “Service de Renseignement” wirft.

Bommeleeër: Kontrollkommission will Juncker anhören

Die parlamentarische Geheimdienst-Kontrollkommission hat am Dienstag entschieden, Premierminister Jean-Claude Juncker zu dem offenbar doch recht spannungsgeladenen Gespräch mit dem damaligen Geheimdienstchef Marco Mille anzuhören.

Bommeleeër-Akte geschreddert? - Ex-SREL-Mitarbeiter redet Tacheles

Wurde das Dossier Bommeleeër vom Geheimdienst geschreddert? Das behauptete zumindest ein Zeuge gegenüber der Untersuchungrichterin Doris Woltz und belastete damit einen ehemaligen führenden SREL-Mitarbeiter schwer. In einem Brief an das Staatsministerium und die parlamentarische Kontrollkommission weist der Beschuldigte die Vorwürfe weit von sich. Lesen Sie den integralen Brief auf wort.lu.

Eine Splittergruppe im Geheimdienst?

Die jüngsten Entwicklungen in der Affäre Bommeleeër sowie ein Relikt des kalten Krieges standen am Mittwoch auf der Tagesordnung des parlamentarischen Geheimdienstausschusses, zu der auch Srel-Chef Patrick Heck geladen war.
Premier Jean-Claude Juncker bezeichnete den Abhörvorfall als "nicht hinnehmbar".

Premier Juncker abgehört: Geheimdienstchef nahm 2008 Gespräch auf

Premier Jean-Claude Juncker bezeichnete den Abhörvorfall als "nicht hinnehmbar".
Es hört sich an wie „James Bond“ im Hôtel de Bourgogne: Premierminister Jean-Claude Juncker bestätigte gegenüber RTL Radio, dass er von seinem Geheimdienstchef abgehört worden sei.

Bommeleeër: Lauschangriff des Geheimdiensts wirft Fragen auf

Auch mehr als 25 Jahre nach der Anschlagserie birgt die Bommeleeër-Affäre noch immer reichlich Sprengstoff. Ein Bericht wirft ein zwielichtiges Licht auf die Armee, auf den Gendarmerie-Kommandant Harpes und vor allem auf den Geheimdienst.