Manchmal machen Leute aus dem normalen Leben durch kleinere oder größere Gesten auf sich aufmerksam - Menschen im Mittelpunkt halt. Wir erzählen ihre Geschichten.
Jahrzehntelang hat Pierre Meyer sich für die Imkerei und die Wissensvermittlung rund um die Bienenzucht eingesetzt. Dafür hat die Stadt Diekirch ihn jetzt belohnt.
Lokales
von
Arlette SCHMIT-THIERING
4 Min.13.03.2021
Diesel hat Georges Carbon eigentlich seit seiner Kindheit im Blut. Nun setzt er sich als neuer Vorsitzender auch ans Lenkrad des nationalen Automobilmuseums in Diekirch
Mit dem Recycling und Upcycling alter Textilien kämpft Nicole Steines aus Tarchamps gegen die Auswüchse der Wegwerfgesellschaft. Ein Kampf, der nun gar mit einem Naturpark-Preis honoriert wurde.
Mit Halloween hat er angeblich nichts am Hut, und dennoch beherrscht der Kürbis zurzeit den Alltag von Christian Hahn in Roodt bei Ell. Denn als Landwirt ist er mittlerweile längst auf dessen Geschmack gekommen.
Mit Country-Musik verbindet man wohl an erster Stelle Gegenden wie Texas oder Tennessee, doch mit dem Country-Radio Gilsdorf liegt auch in Luxemburg ein kleines Stück Amerika.
"Man kommt nie so zurück, wie man war": Gilbert Haufs-Brusberg ist auf seinem Pferd Santi von Veldenz bei Bernkastel nach Santiago de Compostela gepilgert. Die Geschichte eines Lebensabenteuers.
Philippinen, Nepal, Karibik: Wo andere Leute Urlaub machen, arbeitet Andrea Nicoletti hart. Er ist Mitglied des humanitären Interventionsteam Emergency.lu und ist nach Naturkatastrophen im Einsatz.
Für den guten Zweck wird ab Freitagabend wieder in Mamer Fußball gespielt: Bereits zum siebten Mal organisiert der 16 Jahre alte Federico Colavitti „Ee Kick fir Krankheeten“.
Während seiner Reise nach Europa wurde Omer Ibrahim (28) in Libyen festgehalten und wäre um ein Haar im Mittelmeer ertrunken. Er erzählt, wie er zu "Mama Julie" in Petingen fand.
Vor der neuen Rieslingkönigin Fabienne Demuth aus Wormeldingen liegen intensive Stunden. Beim Weinfest "Riesling Open" in ihrer Heimatgemeinde hält sie die Eröffnungsrede und feiert das ganze Wochenende.
Ein ungewöhnliches Fotoshooting der Caritas lässt wohnungslose Menschen in eine andere Rolle schlüpfen. So auch Marco Schmidt, der zehn Jahre auf Luxemburgs Straßen hauste.
Wenn Guy Laroche nicht gerade die nächste Auflage der "Vintage Cars" in Steinfort mitplant, sind die Chancen groß, dass er in seiner Werkstatt an einem Motorrad schraubt.
Vor knapp sechs Monaten suchten die Pfadfinder jemanden, der sich um ihr Anwesen kümmert und Gäste dort empfängt. Ein Hausmeisterpaar ist nun eingezogen.
Die Studentin Claire Bergem will später als Gebärdensprach-Dolmetscherin in Luxemburg arbeiten, um die mangelhafte Situation hierzulande zu verbessern.
Es sind Ferien und die genießt der Primaner Ben Stemper in vollen Zügen. Denn der 19-Jährige hat seinen Abschluss in der Tasche - als einer der Besten seines Jahrgangs.
Fernand nennt nicht eine, nicht zwei, sondern ganze 27 Dieselloks sein eigen. Im Escher Ellergronn hat er einen kleinen Eisenbahnring auf seinem Grundstück errichtet.
Der Escher Hobbyfotograf Aldo Sagramola liebt den Süden Luxemburgs. Um seine Leidenschaft zu teilen, hat er eine Ausstellung auf die Beine gestellt. "Ich mache Minettbranding", erklärt er.
Ils font partie du paysage luxembourgeois depuis plusieurs siècles. Les «Péckvillerchers» seront à l'honneur ce lundi, au traditionnel marché de l'«Éimaischen», dans les rues de la capitale. Depuis 28 ans, Katia Penez leur a créé un nid, chez elle.
Jean Engel ist seit 70 Jahren in der Düdelinger Sportwelt zu Hause. In seinem neuen Buch lässt er das Sportgeschehen der vergangenen 130 Jahre in der Südgemeinde Revue passieren.
Jessica Haas verwirklichte sich 2015 ihren Traum von einem eigenen Imbiss in Wilwerwiltz. Nachdem bei ihr Leukämie diagnostiziert wurde, schloss sie das Geschäft 2017 wieder. Dennoch blickt sie positiv in die Zukunft.
Ob Schmelz-, Brill-, oder Italien-Viertel, Quartier Wolkeschdall oder um Deich – in Düdelingen war und ist Jean Back überall zu Hause. Kein Ort prägte ihn so sehr wie seine Heimatstadt.
Seine Leidenschaft: Fotografie. Seine Faszination: Züge. Nach seiner Pensionierung vor fünf Jahren verbindet Fotograf Georges Huberty beides miteinander und bringt das Fotobuch Train 1900 heraus.
Zusammen mit einem Freund hat Charles Lenz Pionierarbeit geleistet und Tausenden Schlittschuhfahrern frohe Stunden auf der Beforter Eisbahn ermöglicht. Luxemburgs erster Eismeister musste in den Anfangsjahren oft improvisieren.
Nach 42 Jahren ist auf Nummer 54 in der Rue des Jardins in Esch Schluss. Odette und Albert Schmitt-Rommes schließen am 31. Dezember ihren Weinhandel, La Cave Rommes.
Bereits in der vierten Generation leitet Anne Jans-Damit das Café Halt nahe Eschweiler. Seit 1970 führt sie das Geschäft. Doch auch mit 78 Jahren denkt die rüstige Frau noch nicht ans Aufhören.
Wer Angst vor bösen Geistern, gruseligen Skeletten und Riesenspinnen hat, macht zur Halloween-Zeit besser einen großen Bogen um das Haus der Familie Morais-Lopes in Düdelingen. Hier spukt es nämlich gewaltig.
Sein ganzer Einsatz gilt den Trockenrasengebieten im Süden Luxemburgs. Wenn es um Naturschutz geht, dann ist Josy Cungs ein Mann der klaren Worte. Ein Mann, nach dem sogar eine Orchideenart benannt wurde.
Über 16.000 Comic-Hefte und Comic-Gegenstände nennt Charles Bauer sein eigen. Angefangen hat alles mit Ausgaben des ,Journal de Mickey‘, die auf dem Dachboden im Elternhaus rumlagen.
Er hat sein Leben dem Radsport verschrieben: Auch heute genießt Roger Thull noch regelmäßig seine Ausfahrten. Kürzlich hat er die Schallmauer des millionsten Kilometers durchbrochen.
Die junge Düdelingerin Noëllia Alvarez ist eine der vier „Dudetown ambassadors“. Anhand von Fotos und Videos zeigt sie die positiven Seiten ihrer Heimatsstadt in den sozialen Medien.
Viele Menschen aus Syrien sind immer noch auf der Suche nach Schutz und Zuflucht. Einer davon ist Mohamad, der seit fast drei Jahren im Großherzogtum lebt; innerlich ist er noch nicht angekommen.
Finny Cazzaro schreibt für ihr Leben gern – und das ist bei der 99-Jährigen eine lange Zeit. Die Buchautorin hat jetzt ihr zweites Werk veröffentlicht. Der Titel: „Licht und Schatten“.
Davi Epifanio steht mitten im Leben, als plötzlich alles anders wird. Im Alter von 38 Jahren wird bei ihm eine progressive Multiple Sklerose diagnostiziert. Zum Welt-MS-Tag am Mittwoch erzählt er seine Geschichte.
Jeanny und Josy Thull-Debra sind seit 60 Jahren verheiratet und feierten nun Diamantenhochzeit – der Beweis dafür, dass Liebe ein Leben lang halten kann.
Wenn am Wochenende zur 51. Marche internationale die Welt erneut zu Gast in Diekirch ist, so hat Marc Muller sein Ziel schon erreicht. Als Mitorganisator und Vorsitzender des Weltwanderverbands IML kenne er nichts Schöneres, als die Völker auf Wanderpfaden zusammenzuführen.
Für viele Menschen, die im Abschiebezentrum leben, ist Madeleine Selves-Gibert eine Vertraute. Sie nimmt sich jeden Montag Zeit, um ihnen zuzuhören. Ihre eigene Geschichte war mit ausschlaggebend für das Engagement.
Aryan Aryahee ist gerade mal 23 Jahre alt und hat mehr erlebt, als sich viele überhaupt vorstellen können. In einem bewegenden Gespräch erzählt er von seiner 7.000 Kilometer langen Flucht aus Afghanistan.
Wenn Wohltätigkeit zur Lebenseinstellung wird: Ein Porträt von Rita Krombach-Meyer, die sich bereits seit mehr als 34 Jahren bei der luxemburgischen Croix-Rouge engagiert.
Den Weg aus ihrem Heimatland Algerien nach Luxemburg fand Samia Bounaira vor nunmehr 22 Jahren. Nur wenige Zeit nach ihrer Ankunft hob sie in Wiltz ein Projekt aus der Taufe, das ihr Leben geprägt hat.
Martine Poorters weiß, wie es ist, sein Kind an Krebs zu verlieren. Wie sie es trotzdem schafft, weiterzumachen – und ihr Sohn doch immer ein Teil ihres Lebens bleibt.
Jedes Jahr erkranken in Luxemburg etwa 3.000 Menschen an Krebs. Zum heutigen Weltkrebstag erzählt eine Betroffene, wie es ist, als Mutter eines neun Monate alten Babys an Krebs zu erkranken – und wie sie die emotionalen Achterbahnfahrten übersteht.
Ali Ibrahim verließ 2015 seine Heimatstadt Tartus in Syrien. Auf der Flucht vor dem Krieg wagte er einen Neuanfang in Luxemburg. In Contern engagiert er sich nun in der freiwilligen Feuerwehr und lernt Luxemburgisch.
Mit 74 Jahren hat der Diekircher Allgemeinmediziner Dr. Jean-Paul Scheifer nun das Stethoskop an den Nagel gehängt. Markante Erinnerungen aller Art bleiben zurück, aber auch viele Patienten als Freunde.
Ikonen – das sind klar strukturierte, strengen Traditionen verpflichtete Abbilder von Heiligen. Eigentlich eher in der orthodoxen Kirche zu Hause, finden sie auch hierzulande Verehrer. Und Menschen, die sie malen beziehungsweise schreiben. Wie Claudette Zeimes.
In Zeiten immer intensiverer Automatisierung bleibt das handwerkliche Können zusehends auf der Strecke. Besenbinder Jos Kerger aus Tarchamps kämpft gegen diese Entwicklung an.
Auch mit 80 Jahren schnürt der einstige Winzer und Landwirt Paul Gliedner aus Ellingen täglich seine Wanderschuhe. Der ehemalige Cross- und Langstreckenläufer legt pro Woche bis zu 80 Kilometer zurück. Auf dem Jakobsweg ist er bisher 5.600 Kilometer gewandert.
Die Hebamme Nathalie Glodt übt seit 15 Jahren ihren Traumberuf in der Clinique Bohler in Kirchberg aus. Auch in der Silvesternacht war die 37-Jährige im Einsatz.
Ob feine Nadeln, scharfe Messer oder starke Gitter: Einst wurde alles von Hand geschmiedet. Der Beruf des Schmieds gerät jedoch durch das Einsetzen von Maschinen so langsam in Vergessenheit. Romain Ruscitti aus Fingig will das alte Handwerk mit Stahl und Eisen weiterleben lassen.
Aukje Clijnk ist dankbar für jede Minute ohne Schmerz – und die sind selten. Denn sie leidet seit 54 Jahren an juveniler idiopathischer Arthritis. Und doch lässt sie sich die Lebenslust nicht nehmen.
Manchmal geht die Zeit dahin wie eine Melodie im Wind: 50 Jahre sind es mittlerweile her, seit Josy Putz bei der „Chorale municipale“ in Wiltz das Dirigentenamt antrat. Ein nicht alltägliches Jubiläum, das in der Tat ein Loblied verdient.
Schon über 50 Jahre betreibt Josée Kremer ihr Geschäft für Kinderkleidung in Diekirch. Aber auch mit fast 73 Jahren denkt sie immer noch nicht ans Aufhören.
Liebe und Poesie, das passt zusammen. So auch bei Mina Becker, die für ihr Leben gerne schreibt. Über 100 Gedichte auf Luxemburgisch hat sie bereits verfasst.
Bachelor, Master, Dissertation: Marie-Paule Theisen hat es geschafft. Sie hat ihre Doktorprüfung in Psychologie an der Universität Luxemburg bestanden. Und das in einem Alter, in dem andere ihre Studentenzeit längst hinter sich haben.
Georgette Werner, ehemalige Zeitungszustellerin in Leudelingen und Umgebung, blickt auf die letzten 28 Jahre ihres Lebens zurück. Seit dem 1. September ist sie offiziell in Pension. Den Zeitungsabonnenten sagt sie auf besondere Weise auf Wiedersehen.
Marie-Anne Heinen-Mercy, seit 25 Jahren Präsidentin des "Privaten Déierenschutz", wünscht sich beim Tierschutz mehr Unterstützung durch die öffentlichen Instanzen.
Nicht alle Schausteller sind auf der Kirmes aufgewachsen. Guy De Maria hat seinen Stand nicht geerbt, sondern von seinem ehemaligen Chef übernommen. Nun ist er selbst der Kopf einer Schaustellerfamile.
Dass das Ösling fantastische Aussichten bereithält, ist hinlänglich bekannt. Für Jean Steinberg reicht der Horizont jedoch etwas weiter. Von Lipperscheid aus richtet er den Blick gar bis ins All – und holt sich dabei die Sterne vom Himmel.
In einem Alter in dem so manch einer bereits an den Ruhestand denkt, hatte Jos Pierucci sich noch einmal getraut. Er schmiss seinen lukrativen Job und ist seitdem Schausteller. Doch welcher Mensch muss man sein, um ein solches Abenteuer zu wagen?
Mit zehn Jahren bekam Monique Goldschmit ihr erstes Fahrrad. Das Radfahren ist aber längst nicht mehr nur ihr Hobby, sondern ihr Beruf und ihre Lebenseinstellung.
Flugzeuge auf ihrem Weg von und zum Findel sicher zu geleiten, das ist die Aufgabe der Anflugkontrolle. Mit dabei: Estelle Muller. Als einzige weibliche Radarlotsin behauptet sich in einer (kleinen) Männerwelt.
Lara G. hat vor Kurzem ihre Abschlussexamen bestanden und freut sich nun, wie viele andere Absolventen auch, auf ihr Studium im Ausland. Doch die Luxemburgerin hat Albinismus – und ist deswegen mit einigen zusätzliche Hürden konfrontiert.
Nur 82 Tage benötigte der 63-jährige François Hurt aus Moersdorf, um bis nach Santiago de Compostela zu wandern. Nach zwei Klinikaufenthalten und der völligen Genesung war der Rentner am 13. März in seinem Heimatort gestartet. Am 2. Juni traf er in Nordspanien ein.
Wenn die Festlichkeiten zum Nationalfeiertag in Wahl kürzlich besonderen Anlass zur Freude gaben, so lag dies vor allem an einer Person: Mia Assa. Gerade erst geboren, stand sie an diesem Tag gleich schon im Mittelpunkt – als 1.000. Einwohner der Landgemeinde Wahl.
Alphonse Hollman wollte als Jugendlicher nur eins: in der Natur arbeiten. Ein Wunsch, der mit der Gestaltung des Parks Tony Neuman in Erfüllung ging. Doch Hollman hat noch andere Interessen und Talente.
Er spielt Orgel, Klavier, Geige und Flöte, schreibt und arrangiert Kompositionen und ist fester Bestandteil des Pfarrlebens in Cessingen: Paul Philippy. Seit 1957 ist er Organist. Aber nicht nur.
Claude Watgen war vor 50 Jahren dabei, als die "Association sportive Colmar-Berg" gegründet wurde. 50 Jahre, in denen die Mitglieder des Fußballvereins Erfreuliches und auch Trauriges erlebten.
Nächste Woche tritt das Orchester des „Lycée Hubert Clément“ auf. Ein Konzert, hinter dem sich der Einsatz eines Lehrers verbirgt, der vor 30 Jahren, wie es im Volkslied heißt „de Kaffi stoen“ ließ, um dem Ruf der Musik zu folgen.
Eins muss man ihr lassen. Wenn Natalia Pavlyk etwas entschieden hat, setzt sie es auch durch. So auch, ihren Plan einen Krankenwagen in die Ukraine zu schicken. Vor 23 Jahren kam sie nach Luxemburg. Wo sie u. a. eine Partnervermittlung leitete.
Mit vier Jahren nahm Nadine Frank zum ersten Mal an der Echternacher Springprozession teil. Heute ist sie 42 Jahre alt, und noch immer ist die traditionelle Prozession an Pfingstdienstag für sie eines der schönsten Ereignisse im Jahr.
Ob Basteln, Musizieren, Schreiben, Malen oder Reimen: Margot Bertemes aus Berdorf liebt die Kunst und das kreative Schaffen. Seit ihrem Ruhestand verbringt die 75-Jährige viel Zeit damit. Alleine für den traditionellen „Haupeschmaart“ fertigt sie 7 000 Bastelkreationen an.
Die 1970er-Jahre mit dem erstmaligen Aufstieg in die Nationaldivision gehören zu den herausragenden Perioden in der 100-jährigen Geschichte des FC Etzella. Torjäger John Grettnich prägte diese Zeit ganz besonders.
Die 51-jährige Marianne Donven bemüht sich konsequent um die Anliegen von Flüchtlingen. Ein Engagement, das nicht ohne Folgen für ihr eigenes Leben blieb.
Wenn am Ostermontag Tausende bei der „Émaischen“ in Nospelt vorbeischauen, werden sie vielleicht, ohne es zu wissen, eine Kreation vom "Péckvillercher"-Fan Marc Einsweiler ergattern.
Keramikobjekte stammen heutzutage überwiegend aus industrieller Produktion. Doch es gibt auch noch die handgefertigten Produkte, wie die von „Bolly“ aus Vianden, einem der letzten Töpfer.
Auf 487 Quadratmetern steht im kleinen Oberdonven Alex Mesenburgs ganzer Stolz: 33 historische Traktoren. Seine Passion ist das Sammeln, aber viel mehr noch die Technik alter Maschinen.
Ettelbrück, Ettelbrück, nur du allein sollst stets die Stadt meiner Träume sein ... Renée Noesen-Wagener ist mit Herz und Seele ihrem Heimatort verfallen. Als belesene Fremdenführerin weiß sie zudem manch spannende lokale Anekdote zu erzählen.
Von Kindesbeinen an zieht es den 72-jährigen Winzer Victor Fischer aus Oberwormeldingen täglich zu seinen Weinreben. Vieles hat sich verändert im Laufe der Jahr. Nicht alle Veränderungen gefallen ihm.
Seit Jahren kämpft Roby Gales für den Erhalt der Industriedenkmäler in Belval. Dabei waren Arbeit und Leben im Stahlwerk früher hart. Er selbst hat es erlebt.
Annette Schütz besucht Menschen, die am Ende ihres Weges angelangt sind. So wie 60 andere ehrenamtliche Mitarbeiter von „Omega 90“ auch. Sie erklärt, warum es mehr als nur eine Tätigkeit ist – und doch keine Besonderheit.
In Esch/Alzette betreibt Tun ein Friseurgeschäft. Einige seiner Kunden kennt er schon seit seiner Lehrzeit. Dabei entsteht oft eine schwierige Gratwanderung zwischen Nähe und Distanz.
Die phänomenale sportliche Karriere ihres Vaters hat Spuren im Herzen und Leben von Fabienne Gaul hinterlassen. Noch heute lebt die junge, attraktive Frau die Leidenschaft ihres Vaters weiter.
Rund 60 Helfer zählen die beiden "Weltbutteker" in Esch/Alzette. Darunter Christine Fandel und Dereje Fikirte, die jeden zweiten Samstag im „Buttek“ in der Rue de l'Alzette anzutreffen sind.
Ein Kindheitstraum war Wolle zu weben für Jean-Marie Reimen eigentlich nicht. Doch bei der Reparatur eines alten Webstuhls packte ihn die Faszination dann doch.
Eigentlich dürfte Edmond Cotterchio in seinem Leben bereits genug Industriegebäude von Innen gesehen haben, arbeitete er 35 Jahre im Stahlwerk. Doch immer noch zieht es ihn in, mittlerweile geschlossene, Industriehallen, um diese „verbotenen Orte“ zu fotografieren.
Nathalie Scheer-Pfeifer leidet unter „Amyotrophe Lateralsklerose“ – einer seltenen neurodegenerativen Erkrankung. Doch aufgeben ist keine Option. Und so setzt sich die tapfere Ehefrau und Mutter für ein wertvolles Leben ein – für sich selbst und für andere.
Nach über 38 Jahren und 25.000 Flugstunden geht Flugkapitän Goy Feltes in den Ruhestand. Mit an Bord seines letzten Fluges: ein Journalist des "Luxemburger Wort" mit einer ordentlichen Portion Flugangst.
An Silvester trifft man sich mit Freunden, feiert und stößt auf das neue Jahr an. Doch nicht jeder kann den Jahreswechsel so ungezwungen genießen. Vor allem nicht jene, die arbeiten oder Bereitschaftsdienst im Rettungswesen haben. Die 33-Jährige Anne ist eine von ihnen.
Schon als kleiner Junge spielte Gérard Lanter Fußball. Inzwischen ist er 72 – und seit 55 Jahren Vereinsmitglied im „FC Blo-Wäiss Izeg“. Der Club feiert dieses Jahr sein 75-jähriges Bestehen.
Marcio Lobato sieht man seine schwere Krankheit nicht an. Bereits mit zwölf litt er unter Leberkrebs. Mittlerweile 31 erlebt er einen Rückfall. An Aufgeben hat er aber nie gedacht. Dafür malt er jetzt.
Hausmann ja, Bauingenieur auch, doch nicht zuletzt leidenschaftlicher Kräuterfan: Seit über 20 Jahren schon kreiert Charles Marx die Teemischungen für den bekannten "Téi vum Séi". Aus der Region in die Tasse sozusagen. Einfach mal reinriechen!
„Ei, ei, jo, lo ass de Kleeschen hei!“ Der Nikolaus ist in diesen Tagen schwer beschäftigt. Unterstützung bekommt er dabei von seinem bärtigen Gehilfen – dem „Houseker“. Doch was genau hat es mit unserem "Houseker" auf sich?
Denis Klein hat den Bergbau in Luxemburg nicht selbst miterlebt. Dennoch verbinden ihn Beruf und Hobby mit dem Minenwesen. Er weiß Faszinierendes zu berichten.
Ein Mann in traditionell weiblichen Berufen ist längst keine Seltenheit mehr, aber eine Frau in einem Männerberuf sorgt immer noch für Furore, wie Noemie Lapundiak.
Wenn er vorbeikommt, hört man keine Glocke, wie zu den alten guten Zeiten, und man hört auch kein Quietschen der Schleifmaschinen. Jean-Luc Castellani, 50, arbeitet mit moderner Technik, wenn auch in einem uralten Beruf.
In Luxemburg gibt es genau zwei weibliche Taxifahrer. Eine davon ist Catia Costa. Die 37-Jährige genießt es, Menschen in ihrem Ambulanztaxi zu helfen und zu erheitern.
Einst lebten im „grousst Haus“ in der Escher Rue Jean-Pierre Bausch zahlreiche Familien, die aus Italien eingewandert waren. Raymond Peruzzi und Marco Turci haben die Geschichte des Hauses neu aufleben lassen.
30 Jahre lang war Roland Gaul als Kurator das Gesicht des nationalen Militärmuseums in Diekirch. Ende des Monats zieht sich der 61-Jährige nun von der Front in den Ruhestand zurück. So ganz räumt Gaul das Schlachtfeld dennoch nicht...
Eigentlich suchte Malou Richartz einen Job in einem Finanzinstitut. Doch es kam anders. Die Tochter des Dorflehrers aus Remich trat in die Fußstapfen ihres Vaters. Und könnte beruflich kaum glücklicher sein.
Wegen seines Einsatzes für Flüchtlinge wurde der Luxemburger Paul Galles im September mit dem Europäischen Bürgerpreis ausgezeichnet. Wer ist dieser Mann, der 5.000 Facebook-Freunde hat und mit seiner positiven Ausstrahlung alle in seinen Bann zieht?
Ausnahmetüftler Gaston Klares erweckt gebrauchte Gegenstände zu neuem Leben. Neben zahlreichen Steampunk-Objekten hat er sich seinen eigenen Segway gebaut.
Eigentlich ist die zehnjährige Sophia Jansen ein ganz normales Mädchen. Eigentlich. Denn einmal im Jahr lädt sie Musiker zu ihrer Gartenparty ein. Der Erlös kommt Kindern aus Kabul zugute. 2016 geht die Erfolgsgeschichte nun in die nächste Runde.
Die 19-jährige Aline Bruck aus Grevenmacher wird am Freitagabend zur Weinkönigin 2016 gekrönt. In den vergangenen vier Jahren begleitete sie als Prinzessin die Königin bei Auftritten im In- und Ausland. Nun wird sie ein Jahr lang für den luxemburgischen Wein werben.
Stéphane Camors ist Inhaber der Geisterbahn „Thriller“. Dieses Jahr ist er zum ersten Mal bei der „Fouer“ mit von der Partie – und von Luxemburg be“geist“ert.
Der „Heesberhaff“ zwischen Assel und Bous ist fast wie ein kleines Dorf. Das Kuriose: Sämtliche Einwohner gehören zur Familie. Großeltern, Geschwister und die Enkelkinder leben auf dem Gehöft. Doch einmal im Jahr lockt es unzählige Besucher dorthin.
Für Jean-Louis Houlier gibt es nichts Schöneres als Jahrmärkte. Auf der „Schueberfouer“ versucht der Franzose seit über 25 Jahren, die Luxemburger zu seinem Schießstand zu locken.
Charles Hary ist auf der Schobermesse eine Institution. Seine Eltern waren Schausteller, genau wie die Groß- und die Urgroßeltern. Mit 17 kaufte er sein erstes Fahrgeschäft. Heute ist er 55 – und betreibt mit seiner Frau und seiner Tochter zwei Spiele und zwei Süßwarenstände. Ein Porträt.
Mit dem Tod umzugehen, ist nicht immer einfach. Das weiß Jean-Paul Miller, der sich im „Haus Omega“ um sterbende Menschen kümmert. Wie er das schafft und woraus er seine Kraft schöpft, erzählt er im Gespräch.
Julien war sieben, als seine Mutter ihn und seine Brüder ins Heim brachte. Ihm war vom ersten Tag an klar: „Ich will hier raus“. Im Gespräch mit dem LW berichtet der heute 31-Jährige von seiner Abschiebung.
Einstiger Vorsteher der Diekircher Straßenbauverwaltung, Vereinsmensch, Hobbymaler und über lange Jahre hinweg das Gesicht des Volksfests „Al Dikkrich“: Muss man das Diekircher Urgestein Mik Rosch eigentlich noch vorstellen? Im Prinzip nicht, ansonsten aber unbedingt!
Der Kinder- und Jugendchor „Muselfénkelcher“ ist bis über die Grenzen Luxemburgs bekannt. Nach vier Jahrzehnten an der Spitze des Chors beginnen die Dirigentin Adely Urwald-Krier und der einstige Präsident Jemp Urwald nun ein neues Kapitel in ihrem Leben – abseits des Chors.
In Luxemburg ist Henri Gloden vor allem durch die Stiftung „Luxembourg – El Salvador“ und deren Projekte bekannt. Der Geistliche, der seit 1966 in Lateinamerika lebt, hat in seinem Leben viel erlebt und geleistet. An diesem Sonntag feiert er sein 50. Priesterjubiläum in Mertert.
Wer waren eigentlich meine Vorfahren? Eine Frage, die sich früher oder später wohl jeder einmal stellt und die den US-Amerikaner Jim Wiltgen auf der Spur seiner luxemburgischen Wurzeln nun über mehr als 7 500 Kilometer von Arkansas bis an die Attert trieb.
Bei vielen Fußballspielern scheinen strategische Entscheidungen und finanzielle Entschädigungen oberste Priorität zu haben. Und nicht wenige Spieler tragen in ihrer Karriere unterschiedliche Wappen auf ihrer Brust. Ein Fußballer, der stets aus Liebe zum Sport gespielt hat und seinem Verein, der AS Remich seit über 35 Jahren die Treue hält, ist Alain Schmidt.
Geschichten über schwierige Einsätze kennt Raymond Moos viele. Seit 33 Jahren ist er bei den Rettungskräften aktiv. Eines aber vorweg: Als kleiner Junge hatte er nicht davon geträumt, einmal Feuerwehrmann zu werden.
Jedes Jahr pilgern tausende Gläubige an das Grab des heiligen Willibrord. Doch, wer war der Mann, der mit sieben Jahren von seinen Eltern in das Kloster geschickt wurde?
Obwohl sich Schwester Joseph mit 80 Jahren in Heisdorf getrost zur Ruhe setzen könnte, engagiert sich die Ordensschwester seit 18 Jahren für „Objectif Tiers Monde“ in Haiti, um Jugendlichen eine Perspektive anzubieten.
Der Hut und die Stimme. Das zeichnet den 60-jährigen Marc Kiefer aus Mersch aus. Seit 17 Jahren arbeitet er nun schon als Touristenführer in der Hauptstadt. Er liebt seinen Beruf immer noch – und die Touristen lieben ihn. Geschichte mit Witz, das ist sein Geheimrezept.
Wetter geht immer! Jeder sieht es, jeder kann mitreden. Es verlässlich vorhersagen können aber nur die wenigsten. Der 17-jährige Philippe Ernzer aus Bauschleiden weiß wie's geht und sorgt regelmäßig für Furore im Netz.
Er ist vielen Menschen als Gründer und langjähriger Leiter des Possenhauses bekannt. Dabei hat Dr. Prosper Kayser viele Interessen in seinem Leben. Ein Mann, dem die Geschichten nie ausgehen und, der auch im hohen Alter noch viele Pläne hat.
Weil die Luxemburger Köchin Sylvie Bisdorff nach einem Unfall ihren Beruf nicht mehr ausüben kann, musste ihr Hotelbetrieb verkauft werden. Heute schreibt sie ein Kinderbuch, nimmt an Kochsendungen im Radio teil und reist viel.
„Wenn man mit der Musik aufhört, dann geht es schnell den Bach runter“, pflegt Raymond Morang zu wiederholen. Seinen 90. Geburtstag hat er gerade gefeiert. Was ihn nicht davon abhalten soll weiter aufzutreten.
Piero Dimola, passionierter Hobbygärtner aus Diekirch, hat das, was man einen grünen Daumen nennt. Stelltvertretend für alle Blumenfreunde erhielt die lokale "Gaart an Heem"-Sektion nun den Naturerbepreis der Sauerstadt.
Nach 22 Jahren an der Spitze des „Comité de liaison des associations d'étrangers“ (Clae) hat Franco Barilozzi seinen Ruhestand verdient. Von Ruhe will der gebürtige Italiener aber nichts wissen.
Eigentlich führen die Schriftsteller Susanne Jaspers und Georges Hausemer ein Leben zwischen drei Welten: Luxemburg, Mützenich und San Sebastián. Ein eher ungewöhnliches Leben, aber ganz gleich wo, sie lieben Spaziergänge und kochen gerne – Bücher spielen immer eine Rolle.
„Der stärkste Mann der Welt“, wer kennt ihn nicht? Er stand auf den großen Bühnen dieser Welt und begeisterte Tausende Menschen mit seinen Kraftakten. Sein inneres Wesen, so sagt Georges Christen von sich selbst, hat aber wenig mit dem Kraftmensch, als der er seit 33 Jahren auftritt, zu tun. Er bevorzugt die Stille hinter dem Rampenlicht, den Menschen aus der Ferne zuzusehen und nachzudenken.
Seine Arbeit im Dienste der Menschen hat ihn vor wenigen Jahren wieder nach Luxemburg zurückkommen lassen. Was führte ihn in die Fremde? Jean-Claude Hollerich ganz privat...und mit Bildern aus fünf Jahren in Bischofswürden.
Vor 70 Jahren endete für Gaston Junck aus Diekirch mit der Freilassung aus dem sowjetischen Gefangenenlager 188 bei Tambow der Zweite Weltkrieg. Doch mit der Freiheit begann für Junck der nächste Kampf.
„Nach ee Mol gi mir schlofen, dann ass den Dag schonn do! In der Nacht auf Sonntag kommt der "Kleeschen"! Doch wer ist dieser Mann mit dem langen weißen Bart und dem roten Gewand überhaupt?
Jean-Pierre Bausch ist in Rümelingen ein Stück Lokalgeschichte. Sein Herz gehört dem Radsportclub "VC Hirondelle", für den er jede freie Minute opfert. Ein Porträt zum internationalen Tag des Ehrenamtes.
43 Jahre lang betrieben Jean und Maria Nelissen-Beckers die "Auberge du Château" in Vianden. Ein Leben für die Gastronomie und die Gastfreundschaft, von dem sich das Paar nun aber in den Ruhestand verabschiedet.
Berührt von den Bildern, die Mütter mit Kindern auf den Armen auf der Flucht zeigten, entschloss Sarah sich, Tragehilfen zu organisieren. Dank einem Aufruf auf Facebook erhielt sie etwa 200 Stück in kürzester Zeit .
Seine Mutter und Geschwister wurden ermordet – doch Roger* konnte dem Völkermord in Ruanda entkommen. "Reines Glück", sagt er heute. Luxemburg habe ihm ein zweites Leben geschenkt.
„Mothers for refugees“, so nennen sich eine Handvoll Mütter, die dem Flüchtlingsdrama nicht tatenlos zusehen wollen. Ihr Engagement beginnt mit einem Aufruf auf Facebook. Ohne zu ahnen, welches Ausmaß das Ganze annehmen würde.
Erst war die Situation düster. Dann wurde es richtig dunkel. Doch Nathalie ist losgezogen, das Glück zu suchen. Heute träumt sie von einem schönen Weihnachtsfest mit ihren drei Kindern.
Graf von Luxemburg war er. Und König von Böhmen. Bekannt ist er aber noch aus einem anderen Grund: Er ist der Gründervater der „Schueberfouer“. Wer war dieser Mann, der Luxemburg zu seinem beliebten Volksfest verholfen hat? Nun, eines vorweg: Er war jemand mit einem guten Geschäftssinn.
1988 wurde Martine Reichling als erste Busfahrerin von der Stadt Luxemburg eingestellt. In der damaligen Männerdomäne fand sie sich schnell zurecht, auch wenn sie nach fünf Jahren den Beruf erneut wechseln sollte.
Auf dem Liebfrauenfriedhof auf dem Glacis liegt ein Hauptmann begraben, der eigentlich nie wirklich einer war. Wie er zu seinem Titel kam und was ihn nach Luxemburg führte.
Ab Sonntag wird die Tram in Kirchberg rollen. Wieder, denn neu ist das Ganze nicht. Ab dem 8. August 1908 war die elektrische Tram unterwegs bis zum 5. September 1964. Das "Luxembuger Wort" traf Pierre Duprel, einen der letzten "Wattmänner" auf der Linie 10.