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Dossier

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Dossier: Dschihad in Luxemburg

Das Großherzogtum ist keine einsame Insel und die menschenverachtende Ideologie radikalislamischer Terroristen zieht nicht an Luxemburg vorbei. Spätestens seit dem Tod von zwei Luxemburger Dschihadisten im syrischen Bürgerkrieg dürfte daran kein Zweifel mehr bestehen.

Asselborn: "Luxemburg ist nicht für Steve Duarte zuständig"

Im Zusammenhang mit einer möglichen Rückkehr des IS-Terroristen nach Europa versteht Außenminister Jean Asselborn die Sorgen der Luxemburger. Er selbst wolle das auch nicht.
Lokales von Steve REMESCH 28.06.2019

«Le Luxembourg n'est pas responsable de Steve Duarte»

Dans le cadre d'un éventuel retour du terroriste de Daech en Europe, le ministre des Affaires étrangères, Jean Asselborn assure «comprendre les préoccupations des Luxembourgeois».
Luxembourg von Steve REMESCH 28.06.2019

Analyse: Die Selbstinszenierung des Steve Duarte

Lokales von Steve REMESCH 5 Min. 28.06.2019
In dem Video des kurdischen Fernsehsenders Rûdaw TV sieht Steve Duarte, der sich seit März in Gefangenschaft befindet, deutlich abgemagert aus.

Analyse: Die Selbstinszenierung des Steve Duarte

In dem Video des kurdischen Fernsehsenders Rûdaw TV sieht Steve Duarte, der sich seit März in Gefangenschaft befindet, deutlich abgemagert aus.
Im kurdischen Fernsehen äußert Steve Duarte den Wunsch nach Luxemburg zurückzukehren. Doch bei dem Video geht es um mehr als nur um die Aussagen des in Syrien gefangenen IS-Anhängers aus Meispelt.
Lokales von Steve REMESCH 5 Min. 28.06.2019

Luxemburger IS-Terrorist gibt Interview

Lokales von Michel THIEL 3 Min. 27.06.2019

Luxemburger IS-Terrorist gibt Interview

Steve Duarte aus Meispelt, der sich 2014 der Terrormiliz IS in Syrien anschloss und derzeit in kurdischer Gefangenschaft ist, hat ein TV-Interview gegeben.
Lokales von Michel THIEL 3 Min. 27.06.2019

Steve Duarte: Einer von 3.000

Lokales von Steve REMESCH 4 Min. 17.06.2019
Centre Pénitentiaire, Schrassig,Gefängnis,Haftanstalt,Prison. Foto:Gerry Huberty

Steve Duarte: Einer von 3.000

Centre Pénitentiaire, Schrassig,Gefängnis,Haftanstalt,Prison. Foto:Gerry Huberty
Der Umgang mit dem IS-Terroristen Steve Duarte stellt Luxemburg vor Herausforderungen. Während er in Syrien die Todesstrafe riskiert, könnte er auch aufgrund eines Haftbefehls ausgeliefert werden.
Lokales von Steve REMESCH 4 Min. 17.06.2019
Einer der IS-Kämpfer auf dem Video soll nach Erkenntnissen des portugiesischen Geheimdienstes Steve Duarte sein.

Luxemburger IS-Kämpfer Steve Duarte in Gefangenschaft

Einer der IS-Kämpfer auf dem Video soll nach Erkenntnissen des portugiesischen Geheimdienstes Steve Duarte sein.
Steve Duarte, der aus dem luxemburgischen Meispelt nach Syrien aufgebrochen war und sich dort der Terrormiliz Daesh angeschlossen hatte, befindet sich in Gefangenschaft.
Lokales von Steve REMESCH 2 Min. 31.05.2019
Handschellen

IS-Propaganda: 26-jähriger Luxemburger verhaftet

Handschellen
Weil er Propaganda-Material des sogenannten „Islamischen Staats“ (IS) verbreitet haben soll, hat die Luxemburger Polizei einen Verdächtigen verhaftet.
Lokales 24.06.2018
Handschellen

Un jeune Luxembourgeois lié à Daech a été arrêté

Handschellen
Dans le cadre d’une instruction judiciaire, une opération de perquisition a été menée dans la soirée du 19 juin dernier dans un appartement à Luxembourg-Ville. Un jeune homme a été placé en détention préventive.
Luxembourg 24.06.2018

Terrorismus: Verbot radikaler Vereine in Luxemburg nicht möglich

In Luxemburg sieht das Gesetz keine Möglichkeit vor radikale Vereinigungen, wie beispielsweise die deutsche Organisation „Wahre Religion“ , als solche zu verbieten.
Lokales 15.12.2016

Islamisten-Razzia in Deutschland: Schriften der verbotenen „Wahren Religion“ auch in Luxemburg verbreitet

Die Koran-Verteilaktionen „Lies!“ standen diese Woche in Deutschland im Mittelpunkt von einer Serie von Razzien. Die radikalislamistische Organisation „Die Wahre Religion“ vertrieb ihre Schriften aber auch im Großherzogtum.
International 2 von Steve Remesch 17.11.2016
Screenshot aus Daesh-Propaganda-Video.

IS-Leaks: Nichts über Duarte

Screenshot aus Daesh-Propaganda-Video.
Aus einem Bericht des US-amerikanischen Forschungsinstituts „Combating Terrorism Center“ der militärischen Kaderschmiede Westpoint geht hervor, dass in den "IS-Leaks"-Dokumenten keine Informationen über luxemburgische Staatsbürger enthalten sind
Lokales 19.04.2016
Der 27-jährige Duarte schloss sich 2014 der Terrormiliz Islamischer Staat an.

Daten von IS-Anhängern: Steve Duarte auf angeblicher "Terrorliste"

Der 27-jährige Duarte schloss sich 2014 der Terrormiliz Islamischer Staat an.
Der luxemburgische Dschihadist, der sich 2014 dem Islamischen Staat angeschlossen hat, soll auf der angeblichen Terrorliste, die geleakt wurde, stehen.
Lokales von Michel Thiel 15.03.2016
Einer der IS-Kämpfer auf dem Video soll nach Erkenntnissen des portugiesischen Geheimdienstes Steve Duarte sein.

Terrordrohungen gegen Portugal, Spanien und Frankreich: Islamist aus Luxemburg auf IS-Video

Einer der IS-Kämpfer auf dem Video soll nach Erkenntnissen des portugiesischen Geheimdienstes Steve Duarte sein.
Der luxemburgischstämmige Dschihadist Steve Duarte wurde auf einem kürzlich aufgetauchten IS-Propagandavideo erkannt, berichten portugiesische Medien. Die Staatsanwaltschaft Luxemburg hat sich eingeschaltet.
Lokales 05.02.2016
Die Luxemburger Polizeispezialeinheit USP hat international einen ausgezeichneten Ruf. Bei mehreren gleichzeitigen Angriffen wie am Freitagabend in Paris dürfte die 60-köpfige Truppe jedoch sehr schnell an ihre Grenzen stoßen.

Luxemburg und die abstrakte Terrorgefahr: Eingeschränkt handlungsfähig

Die Luxemburger Polizeispezialeinheit USP hat international einen ausgezeichneten Ruf. Bei mehreren gleichzeitigen Angriffen wie am Freitagabend in Paris dürfte die 60-köpfige Truppe jedoch sehr schnell an ihre Grenzen stoßen.
In Luxemburg weist der Kampf gegen den Terror bedenkliche Lücken auf: Es gibt keine Handhabe gegen Syrienkämpfer und die Abhörmaßnahmen gegen Verdächtige sind technisch und gesetzlich sehr begrenzt.
Politik 38 1 4 Min. 16.11.2015
2008 trat Steve Duarte als Rapmusiker in Erscheinung, unter dem Künstlernamen "Pollo".

Luxemburger beim „Islamischen Staat“ : Dschihadist in Abwesenheit geschieden

2008 trat Steve Duarte als Rapmusiker in Erscheinung, unter dem Künstlernamen "Pollo".
Lange Monate war nichts mehr von Steve Duarte zu hören, dem sechsten Luxemburger, von dem offiziell bekannt ist, dass er sich der Terrormiliz „IS“ angeschlossen hat. Nun hat sich ein hauptstädtisches Zivilgericht mit dem 28-Jährigen befasst.
Lokales 09.07.2015
Gewarnt: In einer Dienstanweisung ermahnt die Polizeiführung alle Beamte dazu, verstärkt auf Eigensicherung zu achten.

Sorge um Terroranschläge gegen die Polizei: "Weiche Ziele"

Gewarnt: In einer Dienstanweisung ermahnt die Polizeiführung alle Beamte dazu, verstärkt auf Eigensicherung zu achten.
Polizisten sind Terrorziele erster Güte: Daran lassen die Vorfälle 
in Belgien und Frankreich keinen Zweifel. Und auch Luxemburg ist vor dem weltweiten radikalislamischen Terror nicht gefeit.
Lokales 4 Min. 22.01.2015
Werbung für angehende Terroristen: Propaganda aus „Inspire“, einem Magazin in elektronischer Form, das Al Kaida nahesteht und junge Menschen auf Englisch in die Methoden des radikalen Dschihadismus einführen soll – inklusive Anleitung zum Bombenbau.

Bedrohung durch Dschihadisten in Luxemburg: Die Terrorgefahr in zehn Fragen

Werbung für angehende Terroristen: Propaganda aus „Inspire“, einem Magazin in elektronischer Form, das Al Kaida nahesteht und junge Menschen auf Englisch in die Methoden des radikalen Dschihadismus einführen soll – inklusive Anleitung zum Bombenbau.
Nach den Anschlägen in Paris ist die Terrorgefahr in Luxemburg unverändert - unverändert hoch! Denn der Anschlag auf das jüdische Museum in Brüssel hat bereits im vergangenen Mai gezeigt, dass auch die Benelux-Länder nicht von "lone actor"-Terroristen verschont bleiben. Eine Analyse.
Lokales 7 Min. 20.01.2015

Der Kommentar: Zwischen den Zeilen

Der Brief „aller Muslime“ Luxemburgs ist schlussendlich nur ein Minimalkonsens und zudem einer, aus dem zwischen den Zeilen viel herauszulesen ist. Denn auch nach dem Bekanntwerden dschihadistischer Aktivitäten in Luxemburg scheint es, als werde ein Teil der Gemeinschaft vor allem von der Angst vor islamophoben Übergriffen getrieben.
Lokales 10.12.2014
Die absolute Mehrheit der Muslime in Luxemburg lehnt religiös motivierte Gewalt strikt ab. Dennoch fällt es der Gemeinschaft schwer, sich gegenüber dem radikalen Islam klar zu positionieren.

Offener Brief der muslimischen Gemeinschaft: Eine Botschaft an Luxemburg

Die absolute Mehrheit der Muslime in Luxemburg lehnt religiös motivierte Gewalt strikt ab. Dennoch fällt es der Gemeinschaft schwer, sich gegenüber dem radikalen Islam klar zu positionieren.
Die muslimische Gemeinschaft in Luxemburg hat am Montag einen offenen Brief veröffentlicht, der übermorgen im Rahmen des Freitagsgebets in der Mehrzahl der Moscheen und Gebetsräume des Landes vorgelesen werden soll. Es handelt sich um den ersten Versuch, sich auf breiter Ebene und gemeinsam gegen Extremismus und religiös motivierte Gewalt zu positionieren. Viele ihrer Glaubensbrüder taten dies bereits vor geraumer Zeit – warum passiert dies hierzulande erst jetzt?
Lokales 4 Min. 10.12.2014
Steve Duarte, ein junger Portugiese aus Meispelt, der nach Informationen der Behörden derzeit in Syrien für die Propaganda-Abteilung des "Islamischen Staats" tätig ist. (Screenshot Facebook)

Syrien-Kämpfer aus Luxemburg: Als der Dschihad nach Luxemburg kam

Steve Duarte, ein junger Portugiese aus Meispelt, der nach Informationen der Behörden derzeit in Syrien für die Propaganda-Abteilung des "Islamischen Staats" tätig ist. (Screenshot Facebook)
Im Rahmen seiner außenpolitischen Erklärung vor dem Parlament sprach Außenminister Jean Asselborn auch das heikle Thema der luxemburgischen Syrienkämpfer an.
Lokales 2 Min. 27.11.2014
Steve Douarte im Jahr 2011, als er unter dem Künstlernamen „Pollo“ ein Rap-Album mit dem Titel „En attendant“ aufnahm.

Junger Dschihadist aus Luxemburg in Syrien: Vom Rapper zum IS-Terroristen

Steve Douarte im Jahr 2011, als er unter dem Künstlernamen „Pollo“ ein Rap-Album mit dem Titel „En attendant“ aufnahm.
Er ist offiziell der mittlerweile sechste radikale Islamist, der sich der Terrororganisation IS in Syrien angeschlossen hat: Steve Duarte, ein 25-jähriger Portugiese, der in Luxemburg aufgewachsen ist, befindet sich derzeit in Syrien. Ein ganz normaler junger Mann, der sich für Rapmusik begeisterte, bevor er nach und nach in das dschihadistische Umfeld abglitt.
Lokales 2 Min. 24.11.2014
Im Gegensatz zu den Vereinigten Staaten, Großbritannien oder auch Frankreich beteiligt sich Luxemburg nicht am militärischen Einsatz gegen den Islamischen Staat.

Terroristische Bedrohung durch den Islamischen Staat: Asselborn: „Keine Panik“

Im Gegensatz zu den Vereinigten Staaten, Großbritannien oder auch Frankreich beteiligt sich Luxemburg nicht am militärischen Einsatz gegen den Islamischen Staat.
Luxemburg beteiligt sich am internationalen Bündnis gegen den Islamischen Staat – wenn auch nur mit finanzieller Hilfe und nicht mit militärischen Mitteln. Eine höhere Terrorgefahr ist nicht ausgeschlossen.
Lokales 2 Min. 03.10.2014

Hintergrund: Wie finanziert sich die Terrororganisation IS?

Der Islamische Staat gilt unter Experten als reichste Terrororganisation der Welt. Die Dschihadisten finanzieren sich mittlerweile vor allem durch den Schmuggel von Öl. So dürften sie von Geldgebern aus dem Ausland unabhängig sein.
Lokales 26.09.2014
Der Gebetsraum der „Association multiculturelle de l’Ouest“ in der Brillstraße in Esch/Alzette gilt bei Sicherheitskräften als Treffpunkt radikaler Islamisten in Luxemburg.

Kommunikee: Escher Moschee reagiert

Der Gebetsraum der „Association multiculturelle de l’Ouest“ in der Brillstraße in Esch/Alzette gilt bei Sicherheitskräften als Treffpunkt radikaler Islamisten in Luxemburg.
Die Betreibervereinigung des Gebetsraums in der Brillstraße in Esch/Alzette, Association multiculturelle de l'Ouest (A.M.C.O.), reagiert erstmals auf die Information, dass die beiden aus Luxemburg stammenden Kämpfer, die im syrischen Bürgerkrieg umgekommen sind, beide in dieser Moschee verkehrten.
Lokales 4 Min. 18.07.2014
Der Soziologe Helmut Willems unterstreicht die Wichtigkeit von Ausstiegsprogrammen, um vor allem jungen radikalisierten Menschen einen Wiedereinstieg in die Gesellschaft zu erlauben.

Extremismus als gesellschaftliches Phänomen: Radikalisierung unter der Lupe

Der Soziologe Helmut Willems unterstreicht die Wichtigkeit von Ausstiegsprogrammen, um vor allem jungen radikalisierten Menschen einen Wiedereinstieg in die Gesellschaft zu erlauben.
Wie wird man eigentlich zum Extremisten? Eine Frage, auf die es keine eindeutige Antwort gibt, wie uns Helmut Willems, der als Soziologe und Professor an der Universität Luxemburg tätig ist und in Deutschland jahrelang im Bereich Extremismus und Ausländerfeindlichkeit geforscht hat, erklärt.
Lokales 6 Min. 09.07.2014
Einzeltäter wie Mehdi Nemmouche, der Ende Mai in Brüssel ein Blutbad anrichtete, bereiten den Sicherheitsbehörden am meisten Sorgen.

Sicherheitskräfte setzen auf unkonventionelle Methoden: „Es könnte zu jedem Moment passieren“

Einzeltäter wie Mehdi Nemmouche, der Ende Mai in Brüssel ein Blutbad anrichtete, bereiten den Sicherheitsbehörden am meisten Sorgen.
Die Verhaftung des belgischen Terrorverdächtigen Davide de Angelis gestern Morgen in Luxemburg zeigt, wie akut die Terrorgefahr in Luxemburg ist. Ein Experte gab uns einen Einblick in die Rahmenbedingungen und Strategien der Sicherheitskräfte im Kampf gegen organisierte Extremisten und potenzielle Einzeltäter.
Lokales 9 Min. 09.07.2014
Bei der Überwachung von Internetkommunikationen herrscht laut dem beigeordneten Staatsanwalt Georges Oswald in Luxemburg Nachholbedarf.

Terrorgefahr in Luxemburg: der beigeordnete Staatsanwalt Georges Oswald im Interview: Kanonenfutter aus Luxemburg

Bei der Überwachung von Internetkommunikationen herrscht laut dem beigeordneten Staatsanwalt Georges Oswald in Luxemburg Nachholbedarf.
Aufgrund der bestehenden Gesetzeslage hat die Justiz nur wenig Möglichkeiten, potenzielle Terroristen zu stoppen, da im Vorfeld der konkreten Planung eines Terrorakts kaum Straftaten nachweisbar sind. Vorbeugung gilt daher momentan als beste Strategie, um eine Radikalisierung zu verhindern. Die Justiz will vor allem die Familie und das schulische Umfeld sensibilisieren.
Lokales 13 Min. 08.07.2014
Eine überwiegende Mehrheit von Muslimen in Luxemburg lehnt Gewalt und Extremismus strikt ab.

Muslimische Gemeinschaft sieht sich in der Bringschuld: „Das Problem zu lange ignoriert“

Eine überwiegende Mehrheit von Muslimen in Luxemburg lehnt Gewalt und Extremismus strikt ab.
Das gefährliche Gleichstellen von radikalem Islamismus und dem Islam als Religion bereitet auch der muslimischen Gemeinschaft in Luxemburg große Sorgen. Mitglieder der Moschee „Le Juste Milieu“ in Bonneweg haben sich dem „Luxemburger Wort“ gegenüber geöffnet und dabei nicht an Kritik am eigenen Umgang mit den Extremisten gespart.
Lokales 6 Min. 07.07.2014

Europäer im Krieg: 350 Belgier, 400 Franzosen und 320 Deutsche im syrischen Kriegsgebiet

Es wird geschätzt, dass derzeit 2 800 Europäer seit dem Beginn des Konflikts nach Syrien aufgebrochen sind, um sich an Kampfhandlungen in dem Bürgerkriegsgebiet zu beteiligen. Dass es sich dabei nicht um eine Urlaubsreise handelt, leuchtet ein: Vor Ort erwartet sie ein Krisenherd ohne klare Fronten.
Lokales 3 Min. 07.07.2014

Kurzportrait: Die AMCO

Ihre Wurzeln hat die „Association multiculturelle de l’Ouest“ in Niederkorn. Vor wenigen Jahren kam es dann innerhalb dieser Gruppe zu Meinungsverschiedenheiten. Ein Teil der Gruppe setzte sich für eine Mitgliedschaft in der Schura ein, dem Rat der Muslime in Luxemburg. Eine andere Gruppe war strikt dagegen. Die Pro-Schura-Fraktion setzte sich schließlich durch.
Lokales 07.07.2014
Der Gebetsraum der „Association multiculturelle de l’Ouest“ in der Brillstraße in Esch/Alzette gilt bei Sicherheitskräften als Treffpunkt radikaler Islamisten in Luxemburg.

Luxemburgische Kämpfer in Syrien und ihr Hintergrund: Die Dschihadisten aus der Brillstraße

Der Gebetsraum der „Association multiculturelle de l’Ouest“ in der Brillstraße in Esch/Alzette gilt bei Sicherheitskräften als Treffpunkt radikaler Islamisten in Luxemburg.
Mehrere Mitglieder einer radikal-islamistischen Gruppe in Esch/Alzette werden von den luxemburgischen Behörden als gefährlich eingestuft. Neben ihrer Weltanschauung haben sie eines gemeinsam: Sie besuchen alle denselben Gebetsraum in der Rue du Brill in Esch/Alzette.
Lokales 5 Min. 07.07.2014

Der Kommentar: Gemeinsam gegen Extremisten

Zwei Dinge sagte man uns von Anfang an, als wir mit unseren Recherchen zum Thema Dschihadismus in Luxemburg begannen: erstens, dass die überwiegende Mehrheit unserer muslimischen Mitbürger ausgezeichnet integrierte, friedliebende Bürger sind, die nicht nur jede Form von Gewalt oder Hass strikt ablehnen, sondern wie alle modernen, aufgeklärten Muslime als große Sünde ansehen. Zweitens, dass es eine kleine, aber nicht zu vernachlässigende Gruppe radikaler Islamisten gibt, die nicht nur Hass gegen Andersdenkende propagiert, sondern als sehr gefährlich anzusehen ist.
Lokales 07.07.2014

Der Geheimdienst unter Handlungszwang: Welche Mittel, um das Schlimmste zu verhindern?

Der SRE strebt nach verbesserten Mitteln zur Überwachung terroristischer Aktivitäten in Luxemburg, die im Rahmen des neuen Geheimdienstgesetzes verfügbar werden dürften. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei der Kommunikationstechnik, die sich in den vergangenen Jahren derart schnell weiterentwickelt hat, dass es für den Gesetzgeber schwierig war, Schritt zu halten.
Lokales 5 Min. 07.07.2014
Ein Kämpfer in Syrien mit IS-Flagge.

Der luxemburgische Geheimdienst zur Terrorbedrohung:: „Luxemburg ist vor der terroristischen Gefahr nicht gefeit“

Ein Kämpfer in Syrien mit IS-Flagge.
Das Phänomen europäischer Dschihadisten, die nach Syrien aufbrechen, um dort zu kämpfen und bei ihrer Rückkehr unter dem Verdacht stehen, Terrorattentate vorzubereiten, beschäftigt auch Luxemburgs Sicherheitsdienste. Das „Luxemburger Wort“ hat beim „Service de renseignement de l'Etat“ (SRE) nachgefragt, wie die Bedrohung aktuell im Großherzogtum einzuschätzen ist.
Lokales 8 Min. 07.07.2014