Dossier

Dossier: Brennpunkt Bahnhofsviertel

Über Jahre hinweg ist im Bahnhofsviertel eine offene Drogenszene entstanden. Scheinbar unbeeindruckt von der Staatsmacht haben sich zwei Dealerbanden den Heroin- und den Kokainhandel aufgeteilt.
Das Hauptquartier der Bande befand sich in diesem Gebäude in der Nähe des Bahnhofs von Longwy.

Urteil gegen Drogenbande aus Longwy: Keine kriminelle Organisation

Das Hauptquartier der Bande befand sich in diesem Gebäude in der Nähe des Bahnhofs von Longwy.
Die 7. Strafkammer ist am Donnerstag bei ihrem Urteil im Prozess gegen eine Gruppe von nigerianischen Drogendealern aus Longwy weit unter der Strafforderung der Staatsanwaltschaft zurückgeblieben.
 Am 27. Oktober 2015 hatte die Polizei in Wasserbillig zugeschlagen.

In zweiter Instanz: Geringeres Strafmaß für G33-Bande

 Am 27. Oktober 2015 hatte die Polizei in Wasserbillig zugeschlagen.
Der Appellationshof hat die nigerianische Drogenbande aus dem G33-Haus in Wasserbillig am Mittwoch durchgehend zu geringeren Haftstrafen verurteilt als das Gericht in erster Instanz.
Von über 100 Verdächtigen aus dem G33-Haus wurden 18 als Straßendealer angeklagt.

Berufungsprozess um G33-Drogennetzwerk: Letzter Auftritt für den „Paten“

Von über 100 Verdächtigen aus dem G33-Haus wurden 18 als Straßendealer angeklagt.
Am Mittwochnachmittag wird in zweiter Instanz über die 21 Angeklagten des G33-Drogennetzwerks geurteilt. Die Generalstaatsanwaltschaft hatte bei der Strafforderung eine zum Teil härtere Gangart eingeschlagen.
Die Staatswaltschaft forderte eine hohe Haftstrafe für den mutmasslichen Kopf der Bande.

Kokain aus Longwy importiert: Hohe Haftstrafen für nigerianische Dealerbande gefordert

Die Staatswaltschaft forderte eine hohe Haftstrafe für den mutmasslichen Kopf der Bande.
Für sehr lange Zeit soll der mutmaßliche Anführer der Drogenbande aus Longwy ins Gefängnis. Das forderte die Vertreterin der Staatsanwaltschaft am Montag vor dem Bezirksgericht Luxemburg.
Bahnhof Luxemburg. Gare de Luxembourg. Jugendkriminalität. Photo: Guy Wolff

Hintergrund Kriminalität: Antänzer haben ausgetanzt

Bahnhof Luxemburg. Gare de Luxembourg. Jugendkriminalität. Photo: Guy Wolff
Vor knapp einem Jahr sorgte eine Gruppe von kleinkriminellen Jugendlichen in der Hauptstadt für Verunsicherung. Ein Dutzend Intensivtäter wurden nun in erster Instanz zu Haftstrafen verurteilt. Ein Hintergrundbericht.
Die Bande belieferte den Ermittlungen zufolge Dealer und Konsumenten in Gaststätten in der Rue du Fort Neipperg und in der Rue de Bonnevoie.

Prozess um Drogenbande aus Longwy: Gemeinsam und doch jeder für sich

Die Bande belieferte den Ermittlungen zufolge Dealer und Konsumenten in Gaststätten in der Rue du Fort Neipperg und in der Rue de Bonnevoie.
Keine qualifizierten Beweise und zu viele Mutmaßungen der Staatsanwaltschaft: So klang der Grundtenor aus den Plädoyers im Prozess gegen eine Drogenbande aus Longwy.
In diesem Mehrfamilienhaus in Bereldingen entdeckten die Ermittler 113 Gramm Kokain unter der Waschmaschine eines Dealers.

Prozessauftakt um Drogenbande aus Longwy: Filmreifes Festnahmeszenario

In diesem Mehrfamilienhaus in Bereldingen entdeckten die Ermittler 113 Gramm Kokain unter der Waschmaschine eines Dealers.
Zum Prozessauftakt um eine nigerianische Drogengruppe, die von Longwy aus Dealer in Luxemburg versorgte, gab am Montag ein Polizist Einblick in die Ermittlungen.
Drogenhaus in Longwy, Foto Lex Kleren

Drogenprozess beginnt am Montag: Die Erben aus Longwy

Drogenhaus in Longwy, Foto Lex Kleren
Der Hauptangeklagte gilt als der größte Kokainzulieferer seit „Paul Henry“. Ihm und sechs anderen Männern, die von Longwy aus Drogendealer in Luxemburg versorgten, wird von Montag an der Prozess gemacht.
Opération coup de poing par la Police ainsi que la Douane à Wasserbillig, le 27 Octobre 2015. Photo: Chris Karaba

Berufungsprozess um nigerianischen Paten: Joes Welt

Opération coup de poing par la Police ainsi que la Douane à Wasserbillig, le 27 Octobre 2015. Photo: Chris Karaba
Als eingefleischter Selbstdarsteller wollte er eine Show abziehen, doch das Berufungsgericht zog dem mutmaßlichen Kopf der „G33“-Drogenbande Joseph E. am Montag einfach den Stecker.
Am 25. November 2015 schlugen die Sicherheitskräfte in dem Wasserbilliger Gebäude mit dem Codenamen „G33“ zu.

Berufungsprozess um nigerianisches Drogennetzwerk: Anwalt will Presse ausschließen

Am 25. November 2015 schlugen die Sicherheitskräfte in dem Wasserbilliger Gebäude mit dem Codenamen „G33“ zu.
Zum Auftakt des Berufungsprozesses um das Drogenhaus „G33“ aus Wasserbillig forderte der Anwalt des mutmaßlichen „Paten“ des nigerianischen Drogennetzwerks am Montag einen Ausschluss der Öffentlichkeit.
Opération coup de poing par la Police ainsi que la Douane à Wasserbillig, le 27 Octobre 2015. Photo: Chris Karaba

Urteil im "G33"-Prozess: Drastische Gefängnisstrafen für nigerianische Drogenbande

Opération coup de poing par la Police ainsi que la Douane à Wasserbillig, le 27 Octobre 2015. Photo: Chris Karaba
Langjährige Haftstrafen hat die Kriminalkammer am Freitagmorgen gegen 21 Mitglieder des nigerianischen Drogennetzwerks verhängt. Der Anführer der Gruppe wurde zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt.
Die Mehrheit der am 27. Oktober 2015 festgenommenen Dealer war bereits im Ausland wegen Drogenhandels vorbestraft.

Serie: Brennpunkt Bahnhofsviertel: Verschiebungen im Milieu

Die Mehrheit der am 27. Oktober 2015 festgenommenen Dealer war bereits im Ausland wegen Drogenhandels vorbestraft.
Die Festnahmen in den Reihen des nigerianischen Drogennetzwerkes hatten umfangreiche Auswirkungen auf den Drogenhandel in Luxemburg. Doch auch das Urteil, das die Kriminalkammer am Freitagmorgen fällt, könnte Signalwirkung haben.

Serie: Brennpunkt Bahnhofsviertel : Stichwort organisierte Kriminalität

Nigerianische Banden, wie jene aus dem Drogenhaus „G33“ in Wasserbillig, sind Teil weltweit organisierter Kriminalität. Das zeigt auch ein Blick in die Jahresberichte des deutschen Bundeskriminalamts.
Substitutionsprogramme und Strukturen wie die „Fixerstuffen“ sind der Grund, warum die Zahl der Drogentoten in Luxemburg einen historischen Tiefstand erreicht hat.

Nationaler Drogenbericht 2016: Eine Drogenpolitik, die Leben rettet

Substitutionsprogramme und Strukturen wie die „Fixerstuffen“ sind der Grund, warum die Zahl der Drogentoten in Luxemburg einen historischen Tiefstand erreicht hat.
Die Zahl der problematischen Drogenabhängigen in Luxemburg stagniert weiter, Tote durch Überdosierung von Heroin sind mittlerweile eine Seltenheit. Doch der am Mittwoch vorgestellte nationale Drogenbericht 2016 zeigt auch einige Dunkelstellen auf.
 Am 27. Oktober 2015 hatte die Polizei in Wasserbillig zugeschlagen.

Prozess um Drogenhaus in Wasserbillig: 18 Jahre für nigerianischen „Paten“ gefordert

 Am 27. Oktober 2015 hatte die Polizei in Wasserbillig zugeschlagen.
Hohe Strafen forderte die Staatsanwaltschaft am Dienstag gegen die Hinterleute eines nigerianischen Drogennetzwerkes aus Wasserbillig. Der mutmaßliche „Pate“ soll für 18 Jahre in Haft – seine Komplizin zwölf Jahre.
Die Hygienebedingungen im Haus "G33" werden von den Ermittlern als katastrophal geschildert.

Prozess um nigerianisches Dealernetzwerk: "Jeder handelte auf eigene Faust"

Die Hygienebedingungen im Haus "G33" werden von den Ermittlern als katastrophal geschildert.
In der dritten Woche im Prozess gegen einen nigerianischen Drogenring kamen die Anwälte der Angeklagten zu Wort. Diese forderten einen Freispruch für die Hauptbeschuldigten Joseph E. und Becky T.
21.09.12 cite judiciaire luxembourg, justice gericht luxemburg, justiz, gerechtigkeit, , photo: Marc Wilwert

Bezirksgericht Luxemburg: Lange Haftstrafen für afrikanische Drogendealer

21.09.12 cite judiciaire luxembourg, justice gericht luxemburg, justiz, gerechtigkeit, , photo: Marc Wilwert
Neun Mitglieder eines mutmaßlichen Dealerrings aus Guinea-Bissau kam ihre Beteiligung am Drogenhandel teuer zu stehen. Sie wurden zu Haftstrafen zwischen drei und acht Jahren verurteilt.
Das nigerianische Netzwerk ist noch nicht zerschlagen. Die Bande hat allerdings ihre Vorgehensweise geändert und ihre Aktivitäten verlagert.

Prozess um nigerianisches Dealernetzwerk: Der Fallstrick im Drogengesetz

Das nigerianische Netzwerk ist noch nicht zerschlagen. Die Bande hat allerdings ihre Vorgehensweise geändert und ihre Aktivitäten verlagert.
Behält das Gericht den strafverschärfenden Tatbestand der kriminellen Vereinigung zurück, sind Haftstrafen von 15 bis 20 Jahren möglich.
18.11.Gare / rue Joseph Junck / Fokus Drogenhandel Foto:Guy Jallay

Prozess um nigerianisches Drogennetzwerk: Florierender Handel vor aller Augen

18.11.Gare / rue Joseph Junck / Fokus Drogenhandel Foto:Guy Jallay
Rund um die Uhr betrieb das nigerianische Drogennetzwerk jahrelang einen florierenden Handel im Bahnhofsviertel und das in aller Öffentlichkeit. Da die Bande ihr Aktionsgebiet quasi hermetisch abgeschirmt hatte, legte sich die Polizei mit der Videokamera auf die Lauer.
Die Hygienebedingungen im Haus "G33" werden von den Ermittlern als katastrophal geschildert.

Prozess um nigerianisches Drogennetzwerk: Das Haus der Tyrannin

Die Hygienebedingungen im Haus "G33" werden von den Ermittlern als katastrophal geschildert.
Joseph E. habe als Hintermann des Drogenhauses "G33" in Wasserbillig eine verschworene Gemeinschaft geschaffen, die von seiner Geliebten Bekky T. nach strengen Regeln kontrolliert wurde. Das sagten Ermittler am Freitag vor der Strafkammer aus.
Beim Untersuchungsrichter gesprächiger: Am Mittwoch wollte kaum jemand etwas mehr zu den Aktivitäten im Drogenhaus „G33“ sagen.

Prozess um nigerianisches Rauschgiftnetzwerk: Drogen - Ja, aber nur in Kleinstmengen

Beim Untersuchungsrichter gesprächiger: Am Mittwoch wollte kaum jemand etwas mehr zu den Aktivitäten im Drogenhaus „G33“ sagen.
Sie haben nur allesamt sehr wenig Drogen verkauft, kennen ihre Zwischenhändler nicht und über den Drogenhandel in Luxemburg wissen die Angeklagten auch nichts. Das war der Grundtenor des zweiten Verhandlungstags um das nigerianische Dealernetzwerk.
18.11.Gare / Cafe 2000 an Cafe Nice rue Joseph Junck an rue Strasbourg / Fokus Drogenhandel Foto:Guy Jallay

Serie: Brennpunkt Bahnhofsviertel: Der "Pate" aus der "Nice Bar"

18.11.Gare / Cafe 2000 an Cafe Nice rue Joseph Junck an rue Strasbourg / Fokus Drogenhandel Foto:Guy Jallay
Im Prozess um das nigerianische Drogennetzwerk im hauptstädtischen Bahnhofsviertel, der am Dienstagvormittag beginnt, sticht ein Angeklagter besonders hervor.
Opération coup de poing par la Police ainsi que la Douane à Wasserbillig, le 27 Octobre 2015. Photo: Chris Karaba

Brennpunkt Wasserbillig: Drogen aus dem "Freiheitszentrum"

Opération coup de poing par la Police ainsi que la Douane à Wasserbillig, le 27 Octobre 2015. Photo: Chris Karaba
Kommende Woche wird 21 mutmaßlichen Mitgliedern des bedeutendsten Drogennetzwerks aus dem hauptstädtischen Bahnhofsviertel der Prozess gemacht. Die Bande hatte ein regelrechtes Operationszentrum in Wasserbillig betrieben.
Die Bande nutze laut den Ermittlern eine Kneipe in der Rue Joseph Junck als Umschlagplatz.

Drogenbande aus Guinea-Bissau: Anklage will Exempel statuieren

Die Bande nutze laut den Ermittlern eine Kneipe in der Rue Joseph Junck als Umschlagplatz.
Im Prozess gegen neun Mitglieder einer mutmaßlichen Drogenbande forderte die Staatsanwaltschaft am Montag Haftstrafen nahe an der Höchststrafe. Die Verteidigung zeigte sich angesichts der ihrer Ansicht nach dünnen Beweislage empört.
18.11.Gare / Cafe 2000 an Cafe Nice rue Joseph Junck an rue Strasbourg / Fokus Drogenhandel Foto:Guy Jallay

Serie: Brennpunkt Bahnhofsviertel: Sorgen mit dem „linken Schuh“

18.11.Gare / Cafe 2000 an Cafe Nice rue Joseph Junck an rue Strasbourg / Fokus Drogenhandel Foto:Guy Jallay
Unzufriedene Kunden, verstopfte Zulieferer, mangelnde Anerkennung, ausverkaufte Ware: Der Prozess gegen eine Clique aus Guinea-Bissau gewährt tiefe Einblicke in den Alltag von Drogenbanden.
18.11.Gare / rue Joseph Junck / Fokus Drogenhandel Foto:Guy Jallay

Serie: Brennpunkt Bahnhofsviertel: Heroin per Schneeball

18.11.Gare / rue Joseph Junck / Fokus Drogenhandel Foto:Guy Jallay
Heroin und Kokain sind zwei grundverschiedene Drogen mit unterschiedlicher Wirkung. Und doch gibt es einen gemeinsamen Markt auf den Straßen des Bahnhofsviertels und zwei Banden, die sich die Kundschaft strittig machen.

Serie: Brennpunkt Bahnhofsviertel: Der Polizei einen Schritt voraus

Die Kokainhändler in der Rue de Strasbourg haben sich mit einer ausgefeilten Strategie auf die verstärkte Polizeipräsenz im Bahnhofsviertel eingestellt.

Serie: Brennpunkt Bahnhofsviertel: Schneegestöber in der „Avenue“

Der Kokainhandel im Bahnhofsviertel wird quasi exklusiv von einer nigerianischen Bande kontrolliert. Tagsüber erfolgt deren Geschäft inmitten der Passanten und auf offener Straße.
Präsenz auf der Straße ist für die Drogenfahnder das A und O im Kampf gegen gut organisierte Rauschgiftbanden.

Die neuen Methoden der Drogenbanden: Brennpunkt Bahnhofsviertel

Präsenz auf der Straße ist für die Drogenfahnder das A und O im Kampf gegen gut organisierte Rauschgiftbanden.
Seit Januar geht die Polizei mit unverminderter Härte und umfangreichen Schwerpunktaktionen gegen die Drogenkriminalität im Bahnhofsviertel vor. Doch die gut organisierten Dealerbanden haben sich angepasst – sehr zum Leidwesen 
der Drogenfahnder.
Erfolgsbilanz: In diesem Jahr gehen bereits mehr als 60 Verhaftungen auf das Konto „Section de recherche et d'enquête criminelle“ aus Luxemburg-Stadt.

Nach Auflösung der regionalen Kriminalpolizei: 48 Polizisten weniger „um Terrain“ in der Hauptstadt

Erfolgsbilanz: In diesem Jahr gehen bereits mehr als 60 Verhaftungen auf das Konto „Section de recherche et d'enquête criminelle“ aus Luxemburg-Stadt.
Ihre Verhaftungsstatistiken lassen sich sehen. Dennoch sieht die Polizeireform vor, die regionalen „Sections de Recherche“ abzuschaffen. Betroffene Polizisten wollen diese Pläne nicht ohne Gegenwehr 
hinnehmen.
Police, Polizei, rue Glesener, Foto Lex Kleren

Glesener-Kommissariat: Minister stellt längere Öffnungszeiten in Aussicht

Police, Polizei, rue Glesener, Foto Lex Kleren
Das gerade erst neu eröffnete Polizeikommissariat in der Rue Glesener könnte bald noch länger geöffnet sein. Ressort Minister Schneider hat die Polizei gebeten, diese Möglichkeit zu prüfen.

Fotoreportage: Razzia am Brennpunkt

Am Verlorenkost sammeln sich kurz nach 16 Uhr am Dienstagnachmittag Polizeifahrzeuge im Konvoi. Ihr Ziel: Ein Brennpunkt in der Avenue de la Gare.
Das Bahnhofsviertel ist nur einer von drei Knotenpunkten im Drogenhandel.

Die Sicherheitskräfte ziehen Bilanz: Drogenbekämpfung im Blickpunkt

Das Bahnhofsviertel ist nur einer von drei Knotenpunkten im Drogenhandel.
Die Polizei steht bei der Bekämpfung des Drogenhandels an vorderster Front und kann auch Erfolge vorzeigen. Alleine lösen wird sie das Drogenproblem allerdings nicht.
Crystal Meth besitzt den zweifelhaften Ruf als besonders heimtückische "Killerdroge". Die Realität ist weit ernüchternder ...

Crystal Meth in Luxemburg: "Breaking Bad" auf dem Schulhof?

Crystal Meth besitzt den zweifelhaften Ruf als besonders heimtückische "Killerdroge". Die Realität ist weit ernüchternder ...
Immer wieder kocht die Gerüchteküche hoch, wenn es um Drogen wie "Crystal Meth" geht, die angeblich den luxemburgischen Markt erobern. In Wahrheit sind exotische Substanzen hierzulande ein eher kleines Problem.
In Uniform gegen Korruption: Bis 2001 gehörte Ekimedo Idedia zu einer Polizeieinheit, die im Rahmen der Demokratisierung in Nigeria gegen korrupte Sicherheitskräfte vorging.

Wie der Traum einer Ex-Polizistin zum Albtraum wurde: Kollateralschaden im Kampf gegen Drogenkriminalität

In Uniform gegen Korruption: Bis 2001 gehörte Ekimedo Idedia zu einer Polizeieinheit, die im Rahmen der Demokratisierung in Nigeria gegen korrupte Sicherheitskräfte vorging.
Im Kampf gegen die Drogenkriminalität haben die Sicherheitskräfte eine Bar in der Rue de Hollerich offenbar ganz besonders im Visier. Die Betreiberin – eine Ex-Polizistin – sieht sich als Opfer von arbiträren Absichten von Polizei und Stadtverwaltung.
Notdürftig entsorgte Drogenutensilien: Benutzte Einwegspritzen in einer Regenrinne in einem Hinterhof in der hauptstädtischen Rue de Strasbourg.

Drogenhandel im hauptstädtischen Bahnhofsviertel: Versteckt, nicht umgezogen

Notdürftig entsorgte Drogenutensilien: Benutzte Einwegspritzen in einer Regenrinne in einem Hinterhof in der hauptstädtischen Rue de Strasbourg.
Auch wenn die Drogengeschäfte im Bahnhofsviertel tagsüber deutlich weniger sichtbar sind, hat sich die hauptstädtische Szene keineswegs in andere Landesteile verlagert.
Schattenwelt in Bewegung: Dealer aus dem Bahnhofsviertel flüchten vor zu viel Aufmerksamkeit.

Drogenhandel im Bahnhofsviertel: Das Wandern ist des Dealers Frust

Schattenwelt in Bewegung: Dealer aus dem Bahnhofsviertel flüchten vor zu viel Aufmerksamkeit.
Die Berichterstattung über die offene Drogenszene in der Rue de Strasbourg ist nicht ohne Folgen geblieben. Neben Polizei und Politik offenbaren auch die Drogenhändler ein schnelles Reaktionsvermögen.
Fotoen Stroosbuerger Stroos “Motto Quartier Populaire“, Foto Lex Kleren

Die Schattenseiten des Bahnhofsviertels: Keine Straffreiheit, und doch ...

Fotoen Stroosbuerger Stroos “Motto Quartier Populaire“, Foto Lex Kleren
Es ist ein populäres Stadtviertel mit einem gesunden Bevölkerungsmix. Doch das Gefühl der Unsicherheit stört jede Idylle. Die Polizei läuft dem Drogenproblem hinterher, scheint es.
Parallelwelt Rue de Strasbourg: Nie zuvor wurde der Drogenhandel im Bahnhofsviertel so offen geführt wie jetzt.

Brennpunkt Rue de Strasbourg: Bestandsaufnahme: Der Drogenhandel im Bahnhofsviertel

Parallelwelt Rue de Strasbourg: Nie zuvor wurde der Drogenhandel im Bahnhofsviertel so offen geführt wie jetzt.
Zwei Gruppen von Drogenhändlern teilen sich den Markt in den Straßen des Bahnhofsviertels. Die Dealer und ihre Hintermänner sind bestens mit der Gesetzeslage und dem Vorgehen der Sicherheitskräfte vertraut. Das zeigt ihr zumeist bis ins Detail organisierte Vorgehen. Die Polizei hinkt hinterher.
Restaurantbetreiber Narayan Gurung hofft darauf, dass sich Bewohner und Geschäftsleute für ihr Stadtviertel einsetzen.

Drogenhandel in der Rue de Strasbourg: Ein Restaurantbetreiber wehrt sich

Restaurantbetreiber Narayan Gurung hofft darauf, dass sich Bewohner und Geschäftsleute für ihr Stadtviertel einsetzen.
Der Drogenhandel auf offener Straße hat im hauptstädtischen Bahnhofsviertel dramatische Ausmaße angenommen, sagt ein Restaurantbetreiber aus der Rue de Strasbourg. Verändern könnten dies nur die Bewohner, doch dafür müssten sie ihr Schweigen brechen.

Drug Testing in Luxemburg: Wissen, was in der Pille drin ist

Der Konsum illegaler Drogen ist auch in Luxemburg weit verbreitet. Das Pilotprojekt „Duck“ bietet Drogenkonsumenten die Möglichkeit, ihre Substanzen testen zu lassen und so das Risiko 
zu reduzieren.

Verdächtige illegal im Land: 19 Personen wegen Kokainhandel festgenommen

Die Razzia in Wasserbillig ist von Europol unterstützt worden. Auch in Belgien durchsuchten Ermittler ein Haus. Die Bilanz: 19 Festnahmen und die Beschlagnahmung von 100.000 Euro.
Op�ration coup de poing par la Police ainsi que la Douane � Wasserbillig, le 27 Octobre 2015. Photo: Chris Karaba

Polizeirazzia in Wasserbillig: Nigerianische Sekte des Drogenhandels verdächtigt

Op�ration coup de poing par la Police ainsi que la Douane � Wasserbillig, le 27 Octobre 2015. Photo: Chris Karaba
Die Polizei hat am Dienstag in Wasserbillig einen größeren Drogenhändlerring gesprengt und bezeichnete die Aktion als "vollen Erfolg". LW-Informationen zufolge besteht ein Zusammenhang zu einer nigerianischen Sekte, die auch in der Hauptstadt aktiv ist.
Legal, aber nicht risikofrei: Die Erfahrung mit Alkohol zeigt, dass der verantwortungsvolle Umgang mit Drogen erlernbar ist.

Neue Präventionsansätze: Drogenkonsum: Aufklären statt abschrecken

Legal, aber nicht risikofrei: Die Erfahrung mit Alkohol zeigt, dass der verantwortungsvolle Umgang mit Drogen erlernbar ist.
Drogenkonsum ist bei weitem nicht das Randphänomen, als das es oft dargestellt wird. Eine Feststellung, die nach neuen Ansätzen und mehr Pragmatismus verlangt, wie in- und ausländische Experten auf diesem Gebiet, die sich am Mittwoch zu einem Symposium in Luxemburg trafen, bestätigen.

Ein Polizeirevier im Parkhaus: "Äddi Gliesenerstrooss"

Es wird schon eine Umstellung sein: Seit 1978 war das Hauptquartier der Polizei in einem Parkhaus in der Rue Glesener untergebracht. Hier ist am 16. März endgültig Schluss. Bereits am Mittwoch übernimmt die „Rue Curie“. 37 Jahre lassen 
allerdings viel Platz für Erinnerungen.
Kein Rauschgift, kein Drogenhandel, keine Gewalt: Dieses Schild ziert die Eingangstür einer der beiden betroffenen Bars.

Hat die Polizei einen Bandenkrieg verhindert?

Kein Rauschgift, kein Drogenhandel, keine Gewalt: Dieses Schild ziert die Eingangstür einer der beiden betroffenen Bars.
Die Großrazzia in zwei Gaststätten im hauptstädtischen Bahnhofsviertel vor gut zehn Tagen war alles andere als eine Routinekontrolle. Tatsächlich hatte die Polizei einen heißen Tipp bekommen.

Kein Paradies für Drogenhändler

„Wir lieben unser Stadtviertel, wollen aber die Unsicherheit nicht mehr hinnehmen“, das war der Grundtenor einer Bürgerversammlung am Donnerstagabend in der hauptstädtischen Rue de Strasbourg, bei der sich Verantwortliche aus der Lokalpolitik und der Polizei den Anwohnern stellten.