"Diskriminierung": Protest gegen Streichungen bei den Schülerbussen
(ks) - Die Schülervereinigung "Conférence Nationale des Elèves du Luxembourg" (CNEL) fordert Infrastrukturminister François Bausch auf, seine Sparpläne, die den Bustransport für Schüler betreffen, zu überdenken. Die Regierung will künftig nur noch eine Verbindung zwischen dem Wohnort und dem nächstgelegenen Lyzeum anbieten. Besucht ein Schüler ein weiter entferntes Lyzeum, muss er auf die öffentlichen Verkehrsmittel ausweichen.
Die CNEL spricht von "Diskriminierung": Benachteiligt würden junge Menschen, die nicht in Städten wie Luxemburg, Esch/Alzette oder Ettelbrück wohnen.
Künftig werde die Wahl der passenden Schule eingeschränkt, da die Kosten und Transportmöglichkeiten zur Bildungseinrichtung berücksichtigt werden müssten. Bereits heute seien die angebotenen Busse nicht ausreichend.
"Die CNEL bedauert sehr, dass die Regierung Einsparungen auf dem Rücken der Schüler machen will", heißt es in einer Mitteilung.